Klimafreundliche Logistikzentren

Die Warenversorgung der bundesweiten Filialen wird über verschiedene Zentrallager in Deutschland organisiert. Bereits 2002 haben wir begonnen, verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung im Zentrallagerbereich zu realisieren.

Zentrales Element ist die Nutzung der entstehenden Abwärme durch den Betrieb der Kühl- und Tiefkühlung von temperaturempfindlichen Lebensmitteln für das Beheizen der weiteren Lagerbereiche. Zusätzlich setzen wir bei jedem Neubau eines Lagers nur noch Kälteanlagen ein, die mit natürlichen Kältemittel betrieben werden. Ein verbesserter und den gesetzlichen Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) übertreffender Einsatz von Dämmmaterialen führt zusätzlich zu geringeren Wärmeverlusten. Weitere Energieeinsparungen werden durch den Einsatz von LED-Leuchten in Kombination mit Lichtkuppeln realisiert, die zusätzlich in Verbindung mit Lichtsensoren eine optimale Nutzung des Tageslichts ermöglichen.

Auch die bisher nicht genutzten Flächen eines Zentrallagers nutzen wir innovativ und optimal aus. Das Logistikzentrum Hartheim bei Freiburg gewinnt seit 2006 über eine Photovoltaikanlage Strom aus umweltfreundlicher Sonnenenergie. Auf dem Dach des Logistikzentrums befindet sich eine 10.000 m² große Photovoltaikanlage – 1,5-mal so groß wie ein Fußballfeld. Die Anlage produziert jährlich rund 1,1 Mio. kWh Strom, das entspricht dem jährlichen Energiebedarf von rund 300 Einfamilienhäusern. Die Nutzung regenerativer Energien in Form von Solardachanlagen haben wir seither weiter verstärkt und mittlerweile weitere drei Zentrallager damit ausgestattet.

Unter www.lidl-solarkraftwerk.de erfahren Sie welche Menge an Solarstrom bisher erzeugt und wieviel CO2 schon vermieden wurde.