Seit Herbst 2015 führen wir unter unserer Qualitätsmarke Milbona eine Frische Weidemilch, 3,8%. Regional unterschiedlich führen wir diese als 1l-PET-Flasche oder als 1l-Elopak-Variante. An tollen neuen Produkten aus Weidemilch arbeiten wir ebenfalls bereits: So werden wir in einzelnen Regionen beispielsweise eine Weidebutter oder Weide-H-Milch führen.

Gütesiegel

Weidemilch stammt von Kühen, die zwischen Frühjahr und Herbst an mindestens 120 Tagen im Jahr und 6 Stunden am Tag auf der Weide stehen. Aber wie wird kontrolliert, dass die Kühe auch tatsächlich auf der Weide stehen? Um dies zu garantieren, hat Lidl eine Zusammenarbeit mit dem Institut Qlip sowie der Organisation DHG (Deutsche Heumilchgesellschaft) gestartet, um ein Anforderungspaket und transparentes Sicherungssystem zu entwickeln. Qlip ist eine unabhängige Kontrollorganisation, die für die Qualitätssicherung in der gesamten Milchkette entsprechende Funktionen übernimmt und begleitet. Gemeinsam mit diesen beiden Organisationen sowie weiteren externen Partnern entwickeln wir stetig die Qualitätsanforderungen und darauf ausgerichtete Kontroll- und Auditprozesse weiter. Das entwickelte Anforderungspaket für Weidemilch richtet sich sowohl an den Produktionsprozess der Milchbetriebe wie auch an den Transport und die Weiterverarbeitung der Milch. Während regelmäßiger und unangekündigter Audits beim Milchviehhalter werden mithilfe des Kriterienkatalogs alle entsprechenden Parameter geprüft. Zum Beispiel, ob die Kühe tatsächlich auf der Weide stehen. Wichtig ist natürlich auch eine gesicherte Trinkwasserversorgung der Kühe auf der Weide sowie angemessene Laufstrecken zwischen Stall und Weide. Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich auch der Weidekalender, mithilfe dessen genau geprüft werden kann, an welchem Tag und für wieviele Stunden sich die Kühe auf den Weiden befunden haben. Die Weidemilch wird komplett separat erfasst und bearbeitet. So wird die Milch mit eigens dafür bereitgestellten Milchwagen abgeholt und zur Molkerei transportiert. In der Molkerei hat die Weidemilch zu keinem Zeitpunkt Kontakt zur übrigen, konventionell erzeugten Milch. So werden extra separate Lagertanks, Leitungen und Anlagen für die Verarbeitung der Weidemilch bereitgehalten.