Was steckt drin in Fleisch & Wurst?

Fleisch ist reich an Proteinen, Fetten, Mineralstoffen und Vitamin B12, die unser Körper tagtäglich benötigt.

Proteine sind Eiweiße, die der Körper in Aminosäuren zerlegt und zum Beispiel für den Muskelaufbau benötigt. Schon 40 g Fleisch decken unseren täglichen Bedarf an diesen Eiweißen, die wichtige Bausteine für Muskeln, Knochen, Hormone und Organe sind. Gegenüber pflanzlichen Eiweißen sind die tierischen etwas überlegen: Sie eignen sich besser zum Aufbau von körpereigenen Substanzen. Nur tierische Eiweiße enthalten zudem alle 22 Aminosäuren, die auch im menschlichen Organismus vorkommen.

Auch Fette benötigt der Körper als Energieträger und Baustoff. Ein Teil der Vitamine in unserer Nahrung ist fettlöslich, das bedeutet, der Körper kann sie nur verwerten, wenn sie zusammen mit Fett eingenommen werden.

Das lebenswichtige Vitamin B12 ist vor allem in Fleisch, Eiern oder Milch enthalten, aber kaum in Pflanzenprodukten. Metzgerfrisch-Produkte enthalten zudem zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente, welche ebenfalls unverzichtbarere Bestandteile unserer Ernährung sind: In Fleisch ist besonders viel Eisen, Kalium, Natrium, Phosphor und Selen enthalten, die für eine gute Sauerstoffversorgung, Energieverwertung, den Stoffwechsel, das Immunsystem und den Erhalt von Knochen und Zähnen wichtig sind.

Weltweiter Fleischverzehr

Der durchschnittliche, weltweite, jährliche Konsum für Fleisch betrug 2009 47,7 kg pro Person. Spitzenreiter waren die USA mit über 120 kg verzehrtem Fleisch pro Kopf, Deutschland lag mit 88,2 kg auf Platz 21 der weltweiten Fleischgenießer (hinter Österreich mit 102 kg und vor der Schweiz mit 74,7 kg).

Übrigens: Wussten Sie, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens im Durchschnitt etwa 945 Hühner, 46 Schweine, 37 Enten, 12 Gänse, vier Schafe und vier Rinder verspeist?

Bauch Schulter Oberschale/Nuss Hüfte Filet Nacken Lachs
Bauch
Schweinebauch wird gerne als Suppenfleisch, aber auch als Braten serviert.
Schulter
Bug, Schaufel oder Vorderschinken sind allesamt Bezeichnungen für die Schweineschulter, aus der sich Braten oder Ragout zubereiten lassen. Als Vorderschinken wird die gekochte und gepökelte Wurst dieses Teils bezeichnet.
Oberschale/Nuss
Aus der Oberschale schneidet man Schnitzel, zum Beispiel für Cordon bleu oder Geschnetzeltes. Auch die Nuss wird für Schnitzelfleisch verwendet.
Hüfte
Die Schweinehüfte wird gerne für Gulasch oder Schweinebraten verwendet. Wird sie geräuchert, entsteht daraus der Schinken.
Filet
Das zarteste Stück ist das so genannte Filet, das häufig in Medaillons geschnitten und kurz gebraten genossen wird.
Nacken
Der Schweinenacken schmeckt sehr aromatisch, enthält viel Fett und eignet sich als Steak zum Grillen oder im Ganzen zum Braten.
Rückenspeck
Der fetthaltige Rückenspeck wird unter anderem für die Herstellung von Salami eingesetzt.
Kotelett/Lachs
Aus dem Kotelett erhält man Schweinesteaks, die sich hervorragend zum Kurzbraten, Grillen oder Schmoren eignen. Zum Kotelettbereich gehört der so genannte Lachs – dabei handelt es sich um das Muskelfleisch des langen Rückenstreckers bei Schweinen, aber auch bei Kälbern und Lämmern. Aus Schweinelachs stellt man zum Beispiel Kasseler Lachsfleisch oder Lachsschinken her.

Aus welchem Teil des Schweines stammt das Fleisch?

Und welche Wurstsorten gibt es?

Nach den Herstellungsverfahren unterteilt man Wurst in fünf Sorten:

Brühwurst:
Brühwürste kennen wir alle, denn es gibt viele leckere Varianten für diese typische Wurstart, die durch Brühen mit Wasser bissfest und haltbar gemacht wird. Wiener Würstchen und Bockwurst sind der Klassiker bei den Brühwürstchen. Die meist in Scheiben geschnittenen Brühwurstsorten wie Bierschinken oder Jagdwurst, gehören genauso wie der beliebte Leberkäse zu dem beliebten Wurstgenuss bei jung und alt. Metzgerfrisch sorgt dafür, dass Sie diesen Genuss auch bei Lidl täglich frisch erhalten können.

Kochwurst:
Kochwürste sind eine besondere Spezialität, denn wie eine leckere Mahlzeit wird das Produkt vor der Abfüllung in z.B. Bechern und Schalen gekocht. Wer kennt sie nicht, die feine streichfähige Leberwurst, ob grob oder fein. Oder die traditionelle Blutwurst mit der mageren Einlage und aromatischen Gewürzen. Doch auch Sülzen mit dem leicht säuerlichen Aspik gehören zu der Familie der Kochwürste. Metzgerfrisch bietet Ihnen all diese Schmankerl täglich frisch in verschiedenen Varianten an.

Rohwurst:
Die älteste Form um Fleisch haltbar zu machen ist die Lufttrocknung, Ganz ohne einen Garprozess mit viel Geduld und feinen Rezepturen werden diese Produkte roh hergestellt und luftgetrocknet. Mit einer zusätzlichen Räucherung oder einer Reifung mit Edelschimmel wird die Haltbarkeit optimiert und das Geschmacksprofil fein abgestimmt. Die Vielfalt ist groß, denn neben den bekannten Rohwürsten, wie z.B. Mailänder Salami, Haussalami oder einer Chorizo gibt es unendlich viele Varianten in Geschmack und Form. Metzgerfrisch führt eine beliebte Auswahl an leckeren Rohwürsten, die teilweise auch ungekühlt gelagert werden können. Probieren Sie den Genuss an Vielfalt mit den Rohwürsten von Metzgerfrisch.

Kochschinken:
Kochschinken wird aus Teilen des Schweineschinkens hergestellt und gehört der Gruppe der Kochpökelwaren an. Nach dem Pökeln mit einer milden Lake erhält er durch Heißräucherung ein volles Aroma und wird anschließend bei Temperaturen um 75°C gegart. Genießen Sie den Metzgerfrisch Kochschinken als Beilage zu Spargel oder Gemüse oder einfach nur frisch aufs Brot.

Rohschinken:
Rohschinken gilt als geschmacklich sehr intensive Schinkenart und gehört der Gruppe der Rohpökelwaren an. Es handelt sich um rohes Schinkenfleisch vom Schwein, das durch Pökeln haltbar gemacht wird. Um die Haltbarkeit nochmals zu verbessern, kann zusätzlich eine Räucherung erfolgen oder der Rohschinken luftgetrocknet werden. Rohschinken hat im Anschnitt meistens eine tiefrote Farbe und schmeckt besonders aromatisch, wenn der Pökelmischung würzige Kräuter beigegeben werden. Probieren Sie den Metzgerfrisch Rohschinken bei einer deftigen Brotzeit.

Bayrischer Leberkäse

Das Rezept des Bayerischen Leberkäses stammt natürlich aus Bayern – jedoch liegt hier keine geschützte geographische Angabe vor, so dass man diesen auch woanders produzieren darf. Leber enthält der Bayerische Leberkäse übrigens keine, und auch keinen Käse. Das Wort stammt aus dem Altdeutschen und ist eine Kombination aus „Lab“ für Laib und „Kasi“ für feste Masse.

Das Brät wird aus gepökeltem Rindfleisch, Schweinefleisch, Speck, Gewürzen und Wasser im Backofen zubereitet.

Schwarzwälder Schinken

„Schwarzwälder Schinken“ ist eine geschützte Bezeichnung und hat zudem seit 1997 das EU-Siegel „geschützte geografische Angabe“. Für das EU-Siegel muss mindestens eine der Produktionsstufen des Lebensmittels in der entsprechenden Region bestehen. Die vom Bundesgerichtshof entscheidende Bezeichnung soll darüberhinaus sicherstellen, dass Schwarzwälder Schinken nicht nur im Schwarzwald hergestellt, sondern auch dort geschnitten und verpackt wird. Unser Lieferant Adler garantiert Ihnen besten Schinken nach traditioneller Schwarzwälder Art und ist außerdem Gründungsmitglied des Schutzverbands der Schwarzwälder Schinkenhersteller e.V.