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Von Richard Bampfield bewertete Weine

Richard Bampfield

Richard Bampfield ist seit über 30 Jahren im Weingeschäft tätig und einer von ca. 300 Personen, die den Titel Master of Wine tragen dürfen. Die Qualifikation erlangte er 1990 während er zusätzlich in verschiedenen Bereichen des Handels, darunter Einzelhandel, Marketing, Öffentlichkeits­arbeit und Bildung arbeitete. Seine Arbeit beinhaltet Vorträge in Frankreich, Kalifornien und Südamerika.

Als Master of Wine arbeitet er intensiv daran, auf dem aktuellsten Stand bei der Entwicklung von Weinen auf der ganzen Welt zu bleiben. 2009 war er europäischer Champag­ner-Botschafter und ist regel­mäßig ­Ausschuss-Vorsitzender bei der einflussreichen International Wine Challenge in London. Er wird als unabhän­­gi­ger Bewerter und Verkoster respektiert und ist einer der erfolgreichsten europäischen Wein-Pä­­dagogen und öffentlicher Redner.

Wie ist Ihr Geburtsdatum?

Ich wurde am 29. Juli 1959 geboren.

Wo wohnen Sie?

Ich wohne ca. 40 km von London entfernt, in der Stadt Maidenhead, die zur Grafschaft Berkshire gehört.

Woher rühren Ihre Begeisterung und Ihre Leidenschaft für Wein ?

Früher war ich mit meiner Familie oft auf Reisen, und meistens waren wir dabei in Regionen unterwegs, in denen Weine produziert wurde. Und dann gab es da noch einen Aufenthalt in Frankreich während meiner Studienzeit. Damals konnte ich auch einige Zeit in Bordeaux verbringen.

Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder?

Ja, ich bin verheiratet, meine Frau heißt Jackie. Zusammen mit ihr habe ich zwei Kinder: Monty (19) und Lara (18).

Werden Ihre Kinder einmal in die Fußstapfen Ihres Vaters treten ?

Das halte ich für eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie! Mein Job ist eben schwer zu beschreiben …

Wann haben Sie denn Ihr erstes Glas Wein getrunken?

Ungefähr mit 14 … obwohl ich davor schon manchmal an dem ein oder anderen Glas genippt hatte.

Haben Sie Ihren eigenen Weinberg?

Einen eigenen Weinberg habe ich nicht – aber immerhin zwei Weinreben in meinem Garten.

Wie trainieren Sie Ihren Geschmacks- und Geruchssinn?

Durch das Studium, die Teilnahme an Verkostungen und durch Beurteilungen von Weinen selbst. Ferner durch Zuhören und durch den Austausch mit anderen, deren Expertise, Geschmacks- und Geruchssinn ich respektiere. Das Wichtigste ist meines Erachtens aber die Grundhaltung: Man muss immer weiter dazulernen wollen und akzeptieren, dass der eigene Gaumen, der eigene Geschmacks- und Geruchssinn Veränderungen unterliegen.

Was ist das Wichtigste während eines Weintastings und was sollte man dabei auf keinen Fall tun?

Wichtig ist, dass es keine störenden Gerüche oder Geräusche gibt. Außerdem muss man konzentriert bei der Sache sein und jedem Wein genügend Zeit einräumen, damit er zeigen kann, was er zu bieten hat. Wenn möglich, sollte man Weine mehrmals verkosten – und dann durchaus auch nicht davor zurückschrecken, die vorherige Meinung gegebenenfalls zu ändern.
Bei ausgedehnten Verkostungen gilt: Ausspucken nicht vergessen!.

Wie viele Tage sind Sie auf Reisen und wie viele zuhause?

Das ist ganz abhängig von der Jahreszeit, aber normalerweise bin ich vier bis fünf Tage im Monat unterwegs. Dennoch verbringe ich die meiste Zeit meiner Arbeit außer Haus, insbesondere wenn ich Kurse und Verkostungen in London veranstalte.

Welches waren die besten Tropfen, die sie verkostet haben?

Ich kann mich glücklich schätzen, viele wunderbare Weine probieren zu dürfen – aber meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied zwischen dem Verkosten und Trinken eines Weins. Die besten Weine, die ich bisher probiert habe, waren solche, bei denen es mir vergönnt war, sie nicht nur zu verkosten, sondern tatsächlich auch zu trinken. Erst beim Trinken eines Weines kann man nämlich erleben, wie trinkbar ein Wein wirklich ist. Sehr weit oben auf meiner Liste der besten Weine stehen ein klassischer Dom Perignon Champagne aus den 1970ern und ein Madeira aus dem 19. Jahrhundert.

Wer ist Ihr/e Lieblingsschauspieler/in?

Richard Burton/Julie Andrews

Was sind Ihre Hobbys?

Alles, was man draußen machen kann – Golf, Walken oder auch nur bei einer Sportart zuschauen.


Master of Wine

Was verbirgt sich hinter dem Titel Master of Wine?

Dieser Titel stellt die höchste Qualifikation auf dem Gebiet des Weinhandels und der Weinsensorik dar, die durch das vor über 60 Jahren gegründete Institute of Masters of Wine verliehen wird.

Wie wird man Master of Wine?

Wer zur Prüfung zum Master of Wine zugelassen werden möchte, muss breite theoretische und praktische Wissensbestände aufweisen und mehrere Jahre berufliche Erfahrungen im Weingewerbe gesammelt haben. Dieser umfassende Mix aus Theorie und Praxis, verbunden mit dem sehr hohen Prüfungsniveau führt dazu, dass es weltweit derzeit nur etwa 300 Träger dieses Titels gibt. Angehende Master of Wine sehen sich einem rigorosen Vorbereitungs- und Prü­fungsprogramm gegenüber, in dessen Verlauf sowohl theoretische Wissensbestände als auch praktische Fähigkeiten demonstriert werden müssen. Im Rahmen der Vorbereitung werden dabei zahlreiche Verkostungen von internationalen Weinen unterschiedlichster Stilrichtungen vorgenommen.

Wie läuft die Prüfung zum Master of Wine ab?

Abschluss und gleichzeitiger Höhepunkt der Vorbereitungsphase ist die viertägige Prüfung, deren wichtigster Bestandteil Blindverkostungen von bis zu 36 Weinen unterschiedlichster Herkünfte aus der ganzen Welt darstellen. Diese Weine müssen richtig identifiziert, beschrieben und in ihrer Qualität angemessen beurteilt werden. Nur wenige Aspiranten bestehen diese Prüfung.

Was zeichnet einen Master of Wine darüber hinaus aus?

Im Rahmen der Ausbildung zum Master of Wine geht nicht nur um Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Aspiranten verpflichten sich darüber hinaus zur Einhaltung eines Codes of Honour, eines Verhaltenskodexes, der ihnen eine professionelle, sachliche und faire Herangehensweise bei Verkostungen auferlegt und somit auch dafür Sorge trägt, dass die Master of Wine Weine unvoreingenommen und nur anhand ihrer Qualität bewerten.

Was sagt das Testurteil eines Masters of Wine über den betreffenden Wein aus?

Das Testurteil eines Master of Wine bewertet die besondere Typizität eines Weines. Eine hohe Punktzahl weist diesen Wein als besonders typischen Vertreter einer Rebsorte, Provenienz oder Stilistik aus. Für den Verbraucher heißt dies: Ist er auf der Suche nach einem typischen, qualitativ hochwertigen Wein, z.B. einer bestimmten Rebsorte, so kann er das Testurteil des Masters of Wine als zuverlässigen Maßstab für seine Entscheidung heranziehen.


Unser Bewertungssystem

Richard Bampfield arbeitet mit Lidl zusammen, um anhand strenger, international anerkannter Kriterien die exklusive Auswahl an Rot- und Weißweinen zu beurteilen. Als Master of Wine kann er unter anderem durch die systematische Beurteilung der Farbe eines Weins, seines Aromas und seines Geschmacks Rückschlüsse auf dessen Herkunft, Reinheit, Charakter und generelle Qualität tätigen.

Das Bewertungssystem umfasst folgende Wertungskategorien:

Klassiker: ein großartiger Wein

Außerordentlich: herausragender Charakter

Sehr gut: mit besonderen Eigenschaften