Wissenswertes zu Weinbrand, Brandy, Cognac und Co.

Weinbrand ist eine hochwertige Spirituose, die aus Wein (Weintrauben) gebrannt wird. Bei dem spanischen Brandy handelt es sich ebenfalls um ein Weindestillat, das dem Weinbrand allgemein gleichzusetzen ist. Auch hinter den beiden französischen Spezialitäten Armagnac und Cognac verbergen sich edle Weinbrände. Zu den wichtigsten Produktionsländern zählen neben Frankreich und Spanien auch Italien, Deutschland und die USA. Worin sich die edlen Brände im Wesentlichen unterscheiden, erfahren Sie in diesem Lidl-Ratgeber.

Vom Mittelalter bis heute: Aus Wein wurde Weinbrand

Nahezu in der ganzen Welt werden heute Brände aus Wein hergestellt. Forscher gehen davon aus, dass unmittelbar nach der Erfindung des Destillationsverfahrens, etwa um 1.000 n. Chr., Wein gebrannt wurde. In den Ländern Frankreich und Spanien konnten die Seeleute im Hochmittelalter ihre Weine zum Beispiel nicht sicher transportieren. Auf den langen Seewegen wurden diese häufig schlecht und ungenießbar. Um die Weine länger haltbar zu machen, unterwarf man sie einer Destillation - es entstand Weinbrand. Diese hochprozentigen Brände überstanden die weiten Transportwege problemlos. Mit Wasser verdünnt, konnten sie am Zielort genossen werden. Erst seit dem 17. Jahrhundert aber lagert Weinbrand nach der Destillation zur Reifung in Holzfässern, um einen milderen Geschmack und die charakteristische Farbe zu erhalten. Für den feinen Geschmack sorgen heute zudem die Güte und das Aroma der Weine, die zur Destillation genutzt werden. Deutsche Weinbrennereien beziehen ihre Weine deshalb oft aus namhaften Weinanbaugebieten in Italien und Frankreich. Diese werden als Brennwein - ein Verarbeitungswein mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent, der nicht für den Verzehr geeignet ist - angeliefert. Heute dürfen Destillate außerdem nur als Weinbrand bezeichnet werden, wenn sie bestimmte Vorgaben erfüllen. Im Europäischen Spirituosen-Recht (Verordnung EG Nr. 110/2008) ist der Begriff Weinbrand klar definiert und lässt sich deshalb von anderen Spirituosen und Branntwein abgrenzen. Er muss einen Mindestalkoholgehalt von 36 Volumenprozent aufweisen. Das Destillat muss mindestens 6 Monate in kleinen (weniger als 1.000 Liter) und 12 Monate in großen Eichenholzfässern reifen, die dem Weinbrand sein besonderes Aroma verleihen. Sehr hochwertige Weinbrände lagern 8 Jahre und mehr in den Fässern. Die Hinzugabe von Aromen ist nicht gestattet, es sei denn, die jeweiligen Herstellungsländer erlauben Zusätze, wie zum Beispiel Auszüge aus Vanilleschoten. Das Hinzufügen von Zuckercouleur und Zucker (bis zu 3 Prozent) ist aber generell erlaubt, um dem Produkt eine kräftigere Farbe zu geben. Die Farbe eines Weinbrands ist deshalb nicht immer ein Qualitätsmerkmal. In der Regel erhält Weinbrand seine goldgelbe Farbe jedoch durch die Lagerung im Eichenfass.

Herstellung, Lagerung und Abfüllung von Weinbrand

In der ersten Destillationsphase wird - zumeist in großen kupfernen Brennblasen - der Raubrand hergestellt. In der zweiten Phase werden bestimmte Stoffe, die im Raubrand noch enthalten sind, beseitigt. Es entsteht eine wasserhelle Flüssigkeit, der sogenannte Feinbrand. Während des ersten Brennvorgangs wird der Brennwein vorsichtig erhitzt, damit Alkohol und Aromastoffe langsam verdampfen können. Im zweiten Durchgang entsteht der Mittellauf (Feinbrand), der vom Vor- und Nachlauf getrennt und mit einem Alkoholgehalt von zirka 70 Volumenprozent in Steineiche-Fässer abgefüllt wird. Diese stammen, wie bei Cognac, häufig aus den Wäldern bei Limoges (Frankreich). Die Fässer bereichern den Brand nach und nach mit Aroma- und Bukettstoffen und verleihen ihm eine topas-goldene bis bernstein-gelbliche Farbe. Da die Holzfässer unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, werden die Destillate während der Reifezeit oft in großen Bottichen zusammengeschüttet und anschließend wieder in kleine Fässer gepumpt, um sie „auszugleichen“. Am Ende der Reifezeit vermischen die Hersteller verschiedene Destillate erneut. Nach einer Ruhephase von zirka zwei Monaten werden die Weinbrände dann filtriert, gekühlt und abgefüllt.

Brandy - Der beliebte Weinbrand aus Spanien

Der Begriff Brandy entstand im 20. Jahrhundert und stammt von der niederdeutschen, mittelalterlichen Bezeichnung „brendewin“ (später: „brand vijn“ im Holländischen, „brännvin“ im Schwedischen, „brandy vine“ im Englischen) ab. Generell wird Brandy mit Weinbrand gleichgesetzt. Allerdings findet die Bezeichnung Brandy auch für Branntweine Verwendung, die nicht aus Traubenwein hergestellt werden. Der größte Brandy-Hersteller ist Spanien. Die verwendeten, hochwertigen Brennweine stammen zumeist aus der Mancha, im Herzen Spaniens. Im Gegensatz zu französischen Cognacs und (deutschen) Weinbränden werden zur Herstellung spanischer Brandys zwei unterschiedliche Destillate genutzt: die 60- bis 65-prozentigen Holandas als Aromaträger und die 84- bis 86-prozentigen leichten Destilados, die für einen feineren Geschmack der Brandys sorgen sollen. Weinbrände aus Spanien sind weltweit bekannt und wurden bereits zu Zeiten der Mauren an der Küste Andalusiens hergestellt. Die Mauren durften aus religiösen Gründen keinen Wein genießen, kannten aber das Prinzip der Destillation. So beschlossen sie, Wein zu destillieren, um Alkohol für Medizin und Parfüm zu gewinnen. Wann mit der Fasslagerung begonnen wurde, ist nicht überliefert. Bekannt ist aber, dass im 16. Jahrhundert besonders große Mengen an Brandy in Andalusien hergestellt wurden. Und ab dem 18. Jahrhundert produzierte man die Spirituose überwiegend für den Verkauf in andere Länder.

Die Herstellung von Brandy – Das Solera-Verfahren

Auch das spezielle Lager- und Alterungsverfahren „Solera“ unterscheidet sich stark von anderen Herstellungsmethoden. Die zeitintensive Solera-Methode basiert auf einem bestimmten Ritus. Die Destillate, die sich in übereinander gestapelten Sherry-Fässern (zumeist aus amerikanischer weißer Steineiche) befinden, werden stetig miteinander vermischt. Aus der ältesten Fass-Reihe entnimmt ein Kellermeister eine bestimmte Menge (fertigen) Brandy. Anschließend wird aus der darüber liegenden Reihe Brandy entnommen, um die fehlende Menge in der unteren Fass-Reihe damit zu ersetzen. Dieser Vorgang wird Stufe für Stufe wiederholt, bis der Kellermeister in der obersten und jüngsten Reihe wieder neues Destillat auffüllen kann.


Die 3 Qualitätsstufen

In der Regel wandern die Destillate im Rahmen des Solera-Systems so über Jahrzehnte von Fass zu Fass. Deshalb ist es beim Brandy schwierig, einen genauen Jahrgang zu nennen. Das durchschnittliche Alter wird über die Bezeichnungen

  • Solera,
  • Solera Reserva und
  • Solera Gran Reserva

angegeben. Die fruchtigsten und jüngsten sind die Solera Brandys. Sie altern etwa 6 bis 12 Monate im Solera-Verfahren. Ein Solera Reserva Brandy reift 1 bis 3 Jahre und ein Solera Gran Reserva Brandy befindet sich bis zu 15 Jahre oder noch länger im Solera-System. Durch das Verfahren soll eine gleichbleibende Qualität über Jahrzehnte hinweg gewährleistet werden.

Nach Abschluss des Solera-Prozesses werden die Destilados und Holandas miteinander vermischt und wiederum einige Monate in Sherry-Fässern gelagert. In dieser Zeit vereinigen sich die Bestandteile der Destillate zur vollen Harmonie. Anschließend werden die Mischungen mit Wasser auf eine Trinkstärke von etwa 36 bis 45 Volumenprozent verdünnt und zur Verfeinerung noch mit einer kleinen Menge karamellisiertem Sherry versehen, um die bereits vorhandene Sherry-Note aus den Fässern zu unterstreichen.

Der einzigartige Brandy de Jerez

Spanien gilt weltweit als größter Brandy-Hersteller. Rund 90 Prozent der dortigen Brandys werden an der spanischen Atlantikküste in Jerez de la Frontera hergestellt. Die beliebte Spirituose wird im erwähnten Solera-Verfahren produziert. Das regelmäßige Umfüllen ist wichtig, denn die kurzfristige Sauerstoff-Anreicherung verstärkt im positiven Sinne die Alterung. Das Ergebnis ist ein Produkt mit einer hohen geschmacklichen Ausgewogenheit und Aroma-Konzentration. Seit 1987 ist das Produkt als Brandy de Jerez geschützt und wird von dem Consejo Regulador, einem spanischen Kontrollorgan, nach strengen Vorgaben überwacht. Weltweit ist dies der einzige Brandy mit einer von der Europäischen Union zugelassenen Herkunftsbezeichnung.

Cognac - Der edle französische Weinbrand

Wie auch der Armagnac stammt der Cognac aus dem Süden Frankreichs. Seit Jahrhunderten ist die Spirituose eng mit der Stadt Cognac verknüpft. Im Südwesten des Landes, in den Weinanbaugebieten der Charente, wird der Edelbrand aus Weißwein bereits seit 1620 produziert.
Weltweit eroberte er als Teil der französischen Lebenskultur die Herzen beziehungsweise die Geschmäcker der Menschen. Rund 90 Prozent der produzierten Cognacs werden in andere Länder exportiert, insbesondere in die USA. Die Region um Cognac gilt insgesamt als größtes Weißwein-Anbaugebiet.

Die 6 Cognac-Gebiete (Crus)

Cognac ist seit 1920 (Versailler Vertrag) eine geschützte Herkunftsbezeichnung für Weinbrände, die aus der Charente sowie der Charente Maritime stammen. Auch in einigen Teilen der Départements Dordogne und Deux-Sevrès darf Wein für die Herstellung von Cognac angebaut werden. Die Weinanbaugebiete zeichnen sich durch ihre kreidehaltigen Böden sowie angenehme Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius im Sommer aus. Im Winter zeigt das Thermometer selten unter Null Grad an.



Die einzelnen Regionen sind als champagne/champs (Felder) und bois (Waldgegenden) klassifiziert. Dabei werden entsprechend der Qualität und den gesetzlichen Vorgaben weitere Unterteilungen der Regionen vorgenommen.

Die 6 Crus heißen:

  • Grande Champagne
  • Petite Champagne
  • Les Borderies
  • Fins Bois
  • Bons Bois
  • Bois Ordinaires

Brände, die zu mindestens 50 Prozent aus der Grande Champagne stammen und des Weiteren aus der Petite Champagne, werden auch als Fine Champagne bezeichnet. Die Anbaugebiete sind ansonsten von der Wertigkeit absteigend zu betrachten. Cognacs aus der Grande Champagne sind in der Regel teurer als Produkte aus anderen Gebieten. Ob diese auch besser sind, ist eine Ermessensfrage. Jedoch kann die Herkunft ein Indiz dafür sein, welche (hochwertigen) Weine für die Destillate verwendet wurden.

Herstellung und Lagerung von Cognac

Zur Cognac-Herstellung werden heute vorwiegend die 3 Rebsorten Ugni Blanc bzw. Trebbiano (mit rund 90 Prozent der Rebflächen) sowie Folle Blanche und Colombard (mit je 5 Prozent der Flächen) verwendet. Der aus den geernteten Trauben gewonnene Weißwein wird in Brennblasen (Alambics charentais) doppelt gebrannt.

Die zweifache Destillation wurde im 18. Jahrhundert für Cognac entwickelt. Der erste Brennvorgang bringt den trüben Raubrand mit einem Alkoholgehalt von 25 bis 30 Volumenprozent hervor. Mit der zweiten Brennung erhält man den „bonne chauffe“, den Feinbrand, mit einem Alkoholwert von 60 bis 70 Volumenprozent. Nach dem Reifeprozess bleibt durch Verdampfung zumeist ein Alkoholgehalt von 40 Volumenprozent zurück.

30 Monate sind als Mindestlagerzeit vorgegeben. Diese wird in den meisten Fällen aber überschritten. Während des Reifeprozesses in den alten Limousin-Eiche-Fässern erhält der Cognac seinen milden Geschmack und die goldgelbe Farbe.

Die Qualitätsstufen des Cognac

Cognac wird nach dem Alter in 3 Qualitätsstufen unterteilt (Stichtag ist der 1. April nach einer Ernte). Da es sich in der Regel um einen Verschnitt, also eine Mischung aus Cognacs verschiedenen Alters handelt, ist damit immer der jüngste Cognac gemeint. Das durchschnittliche Alter liegt meist höher und kann 20 Jahre und mehr betragen.

Bezeichnung Alter
V.S. (very special) oder *** mindestens 2 Jahre
V.S.O.P. (very superior/special old pine) mindestens 4 Jahre
X.O. (extra old) mindestens 10 Jahre
(bis 31.03.2016, 6 Jahre)


Weitere mögliche Altersdefinitionen bzw. -angaben für Cognac-Sorten:

Bezeichnung Alter
Napoléon Mindestalter wie X.O.; anzusiedeln zwischen V.S.O.P. und X.O.
Cognac Extra Mindestalter 6 Jahre; meist älter als ein Napoléon oder ein X.O.
Vieux (alt) befindet sich altersmäßig zwischen einem V.S.O.P. und einem X.O.
Hors d'Age altersmäßig wie X.O.; Verwendung für sehr hochwertige Produkte
Vieille Réserve liegt knapp über X.O.; ist mit einem Hors d'Age gleichzusetzen

Cognac wurde früher traditionell aus einem Cognac-Schwenker genossen. Mittlerweile empfiehlt die Spirituosen-Industrie das sogenannte Nosingglas. Dieses verhindert ein Entweichen des Buketts und konzentriert die Aromen hin zur Öffnung. Gleichermaßen wird das Glas durch die Hand nicht zu stark erwärmt, was zahlreiche chemische Reaktionen auslösen und einen leicht seifigen Geschmack hervorrufen kann.

Armagnac - Einer der ältesten Weinbrände aus Frankreich

Armagnac wird an der französischen Atlantikküste produziert und zählt zu den ältesten Weinbränden Frankreichs. Die Region Armagnac liegt im Herzen der historischen Provinz Gascogne im Südwesten des Landes. Die Küstenregion profitiert gleichermaßen von der milden Atlantikluft als auch von den kräftigen Mittelmeer-Winden und zeigt sich mit einer lieblichen Landschaft, sanften Tälern und Hügeln sowie unzähligen Weinbergen. Weltweit ist die Region für ihren Weinbrand Armagnac bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung der Herstellung der französischen Spirituose stammt aus dem Jahr 1461. Damals wurde sie noch für medizinische Zwecke genutzt. Seit dem 17. Jahrhundert ist der einzigartige Weinbrand ein Genussmittel und wird nach streng kontrollierten, traditionellen Methoden hergestellt.

Die 3 Armagnac-Gebiete (Crus)

Die Grenzen der Regionen sind ähnlich wie beim Cognac auch für Armagnac gesetzlich festgelegt. Dabei handelt es sich um keine Verwaltungsbezirke, sondern um verschiedene Bodenqualitäten. Die 3 Anbaugebiete des Armagnac (Crus) gehören seit 1909 zu den französischen Départements Gers, Landes sowie Lot-et-Garonne. Sie heißen: Bas Armagnac, Haut Armagnac und Ténarèze.

In der Region Bas Armagnac gibt es vorwiegend Sandböden. Die von hier stammenden Armagnacs zählen zu den qualitativ hochwertigsten. In der Region Ténarèze sind Böden aus Ton zu finden. Diese Armagnacs bewegen sich im mittleren Qualitätsbereich. Nur etwa 5 Prozent der Gesamtproduktion machen die Armagnacs aus der Region Haut Armagnac aus, was nicht zuletzt auf die vorhandenen Kreideböden zurückzuführen ist.

Armagnac - Herstellung nach alter Tradition

Die Weintrauben, die für die Herstellung von Armagnac verwendet werden, dürfen ausschließlich von Rebstöcken stammen, die ein Alter von 5 Lebensjahren aufweisen. Verwendung finden vorwiegend die Sorten Folle Blanche, Colombard, Ugni Blanc und Baco Blanc. Bereits die Produktion des Grundweins unterliegt traditionellen Vorschriften. So ist das Umfüllen während des Gärungsprozesses nicht erlaubt. Auch Zucker oder Schwefeldioxid dürfen nicht hinzugefügt werden. Anders als bei Cognac wird der Wein in kupfernen Brennblasen nur einmal gebrannt. In 225 bis 450 Liter umfassenden Schwarzeiche-Fässern aus der Provinz Gascogne werden die Destillate etwa 6 Jahre gelagert. Für jede Ernte kommen neue Steineiche-Fässer zum Einsatz, die dem Armagnac seinen typischen Duft und die bernsteinähnliche Farbe verleihen. Zudem wird ein Destillat nur solange in einem Fass gelagert, bis sich aus dem Holz die wichtigen Bestandteile abgelöst haben. Dann wird es in ein älteres Holzfass umgefüllt, um die Reifung zu drosseln und einen zu holzigen Geschmack zu vermeiden. In dieser zweiten Reifung erhält es dafür noch süße und fruchtige Aromen, zum Beispiel Backpflaume und Vanille.

Armagnac - Lagerung, Abfüllung und Genuss

Nach Abschluss des Reifeprozesses - nach 1 bis 8 Jahren - wird der Armagnac klassischerweise in bauchige Flaschen mit langem Hals gefüllt. Die Spirituose muss dann einen Mindestalkoholgehalt von 40 Volumenprozent aufweisen, und darf die Grenze von 63 Volumenprozent nicht überschreiten. Der gesamte Prozess wird nach strengen Richtlinien von Le Bureau National Interprofessionnel de l'Armagnac (B.N.I.A.) überprüft, was auch auf den Flaschen-Etiketten zu erkennen ist.
Ebenfalls nachzulesen, sind die Altersangabe und Güteklasse des Armagnac:

  • 1 bis 3 Jahre - 3 bis 7 Sterne
  • mehr als 3 Jahre - De Luxe oder V.S.
  • mehr als 4 Jahre - Réserve oder V.S.O.P. oder V.O.
  • mehr als 5 Jahre - Hors d'Age oder Napoléon oder Extra

Je länger ein Armagnac reift, desto höher ist die Güteklasse. Die Spirituose wird klassischerweise in Sommelier- oder Nosinggläsern bei einer Trinktemperatur von 17 bis 20 Grad Celsius genossen.