Weine aus Emilia-Romagna

Im nördlichen Teil Italiens befindet sich die Weinanbauregion Emilia-Romagna. Die Hauptstadt der Region ist Bologna und liegt im Herzen des Anbaugebietes, dass sich von der Adria bis ins Binnenland erstreckt. Parmaschinken und Parmesankäse aus Parma sowie Balsamicoessig aus Modena haben eine lange und große Tradition in der Region, ebenso wie der Lambrusco.

Aus der sehr alten, italienischen Rebsorte Lambrusco wird überwiegend ein frischer, fruchtiger Perlwein hergestellt. Es gibt trockene und restsüße Varianten, die möglichst jung getrunken werden sollten.
Aber die Weinbauregion Emilia-Romagna hat noch mehr zu bieten, als diesen zweifellos sehr bekannten Perlwein. Neben der Toskana zählt die Emilia-Romagna zu den besten Anbauregionen für die facettenreiche Rebsorte Sangiovese. Sie entwickelt hier einen ganz eigenständigen Charakter.

Die Rebsorte Albana ist die wichtigste weiße Rebsorte und hat in der Region Albana di Romagna den Aufstieg zur DOCG-Region geschafft.

Rebfläche
Ca. 55.000 ha Anteil DOC/DOP 55%

Wichtige Rebsorten
Lambrusco, Sangiovese, Barbera, Pinot Noir Albana, Romagnolo, Toscano, Malvasia di Candia, Chardonnay, Sauvignon Blanc

Klima
Im Sommer heiß und feucht in der Ebene, trockenes, warmes Klima im Hügelland. Kalte, regenreiche Winter.

Böden
Fruchtbare Schwemmlandböden in der Ebene, Verwitterungsgestein mit rotem Lehm im Hügelland des Apennin.