Weine aus Italien

Italien zählt zu den ältesten und bedeutendsten Weinanbauländern der Erde und das nicht nur, weil es auch zu den größten Weinproduzenten der Welt gehört. Die besondere geografische Lage und die Form des Landes lassen im ganzen Land die unterschiedlichsten Bedingungen entstehen, die einzigartige Möglichkeiten für den Weinanbau bieten.

Die nördlichen Anbaugebiete werden durch die Alpen vor ungünstigen Witterungseinflüssen geschützt und weiter südlich übernimmt die Aufgabe der Apennin, der sich in der Landesmitte von Nord nach Süd erstreckt. Überall an den Ausläufern des Gebirges werden auf den Hängen des sanften Hügellands, an Seen und Flüssen und manchmal auch in den Ebenen Reben kultiviert.

Dazu kommt eine immense Rebsortenvielfalt, die weit über die Anzahl in anderen Weinanbauländern hinausgeht. Ein großer Teil der Rebsorten kommt ursprünglich aus Italien und gehört damit zu den sogenannten autochthonen Rebsorten. Dadurch entsteht in Italien eine Vielfalt an Weinen, die weltweit unübertroffen ist.

In Italien gibt es folgende Qualitätsstufen:
  • Vino:   Weine ohne genaue Herkunftsangabe
  • IGP/IGT:  Weine aus einer bestimmten Region
  • DOC/DOP:  Weine aus einer geschützten Herkunft (Region,Subregion)
  • DOCG/DOP:  Weine aus einer geschützten Herkunft (Ort, Weingut)
Rebfläche
Ca. 620.000 ha, Anteil DOC/DOP 52%, 21 Anbaugebiete

Rebsorten (Top 10 nach Fläche)
Sangiovese, Montepulciano, Catarratto Bianco, Merlot, Trebbiano Toscano, Barbera, Chardonnay, Glera, Pinot Gris, Nero d'Avola

Klima
Mediterranes Klima mit trockenen Sommern. Die Alpen im Norden und der Apennin von Nord nach Süd begünstigen den Weinanbau.