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Abendstern

Taschenbuch; Autor: Roberts, Nora

A touch of romance ...by Nora Roberts Ein sieben Jahre alter Fluch, drei Freunde, eine große Liebe ... Seit Caleb Hawkins, zusammen mit seinen Freunden Fox O Dell und Gage Turner als damals...
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Artikelnummer: 100099038

A touch of romance ...by Nora Roberts

Ein sieben Jahre alter Fluch, drei Freunde, eine große Liebe ...

Seit Caleb Hawkins, zusammen mit seinen Freunden Fox O Dell und Gage Turner als damals Zehnjährige eine Mutprobe am Pagan Stone machte, geschehen in dem kleinen Städtchen Hawkins Hollow in Maryland alle sieben Jahre unerklärliche Dinge. Mit jedem Mal wird es schlimmer und daher beschließt Caleb, dem Alptraum Einhalt zu gebieten. Aber er braucht Hilfe: seine zwei Freunde. Und die Kraft der Frau, die er liebt: die Journalistin Quinn Black ...
Maße

18,5 cm


Titel Zusatz

Roman. Deutsche Erstausgabe


Autor(en)

Roberts, Nora


Erscheinungsdatum

13.11.2008


Gewicht in Gramm

294 gr


Seitenzahl

380


Herausgeber

Blanvalet


Sprache

Deutsch


Reihe

Blanvalet Taschenbuch


Reihe Band Nr.

Nr.36939


Ausschnitt

Hawkins Hollow Provinz Marylanc 1652 Es kroch durch die Luft, die schwer wie nasse Wolle ber der Lichtung hing. Durch die Nebelschwaden, die lautlos ber den Boden waberten, glitt sein Hass. In der Hitze der Nacht kam es auf ihn zu. Es wollte seinen Tod. W end es sich seinen Weg durch die W er bahnte, die Fackel zum leeren Himmel gereckt, w end es durch Fl sse watete, um das Dickicht herum, in dem sich die kleinen Tiere aus Angst vor seinem Geruch versteckten, wartete er. H llenrauch. Ann und das Leben, das sie in ihrem Leib trug, hatte er weggeschickt, in Sicherheit. Sie hatte nicht geweint, dachte er, w end er die Kr er, die er ausgew t hatte, verstreute. Nicht seine Ann. Aber er hatte den Kummer in ihrem Gesicht gesehen, in den tiefen dunklen Augen, die er in diesem Leben und in allen anderen davor geliebt hatte. Sie w rde die drei Kinder geb n, aufziehen und unterrichten. Und von ihnen w rde es, wenn die Zeit gekommen war, wieder drei geben. Die Macht, die er besa w rde er an sie weitergeben, an seine S hne, die ihren ersten Schrei tun w rden, lange nachdem diese Nacht vor ber war. Um ihnen die Waffen zu hinterlassen, die sie brauchten, riskierte er alles, was er hatte, alles, was er war. Er vermachte ihnen sein Blut, sein Herz und seine Vision. In dieser letzten Stunde w rde er alles tun, um sie mit dem auszustatten, was sie brauchten, um die Last zu tragen und sich aufrecht ihrem Schicksal zu stellen. Seine Stimme war stark und klar, als er Wind, Wasser, Erde und Feuer anrief. Die Flammen in der Feuerstelle flackerten, und das Wasser in der Schale brodelte. Er legte den Opferstein auf das Tuch. Sein dunkles Gr n war rot gesprenkelt. Er hatte diesen Stein in Ehren gehalten, wie alle vor ihm. Jetzt goss er Macht hinein, wie jemand Wasser in einen Becher gie . Er zitterte und schwitzte, und je st er der Lichtring um den Stein wurde, umso schw er wurde sein K rper. F r euch , murmelte er, S hne der S hne. Drei Teile von einem. In Treue, in Hoffnung, in Wahrheit. Ein Licht, vereint, um die Dunkelheit zu berwinden. Hier ist mein Gel bde. Ich werde nicht ruhen, bis das Schicksal erf llt ist. Mit dem Athame, dem heiligen Dolch, ritzte er seine Handfl e, so dass sein Blut auf den Stein, ins Wasser, in die Flamme fiel. Blut meines Blutes. Hier harre ich aus, bis du zu mir kommst, bis du losl t, was wieder in die Welt entlassen werden muss. M gen die G tter dich beh ten. Einen kurzen Augenblick empfand er Trauer. Nicht um sein Leben, dessen Sandk rner durch das Glas rannen. Er hatte keine Angst vor dem Tod. Keine Angst vor dem, was nicht der Tod war. Er trauerte nur darum, dass er in diesem Leben seine Lippen nie wieder auf Anns Mund dr cken w rde. Dass er die Geburt seiner Kinder, die Kinder seiner Kinder nicht erleben w rde. Er trauerte, weil er das kommende Leid nicht aufhalten konnte, auch in fr heren Leben nicht hatte aufhalten k nnen. Er verstand, dass er nicht das Instrument, sondern nur das Gef war, das nach den Bed rfnissen der G tter gef llt und geleert wurde. Also stand er, ersch pft von seinem Werk, voller Trauer ber den Verlust, vor der kleinen H tte, neben dem gro n Stein, um seinem Schicksal entgegenzutreten. Es kam in Gestalt eines Mannes, aber er war nur eine H lle. So wie sein eigener K rper eine H lle war. Er nannte sich Lazarus Twisse, ein tester der Gottesf rchtigen . Er und seine Anh er hatten sich in der Wildnis dieser Provinz niedergelassen, nachdem sie mit den Puritanern in England gebrochen hatten. Im Schein ihrer Fackel musterte er sie jetzt, diese M er und die eine, die kein Mann war. Sie waren in die Neue Welt gekommen, um Freiheit zu finden, dachte er, und doch verfolgten und vernichteten sie jeden, der ihrem engen, f r sie einzig m glichen Weg nicht folgte. Du bist Giles Dent. Der bin ich , sagte er, in dieser Zeit und an diesem Ort. Lazarus Twisse trat vor. Er trug den formellen


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