Beautiful Wedding

Taschenbuch; Autor: McGuire, Jamie

Heirate mich! Als Abby diese Worte spricht, ahnt Travis nicht, dass mehr dahinter steckt als ihre unbändige Liebe für ihn. Mehr als die Freude, endlich wieder vereint zu sein. Mehr als die...
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Artikelnummer: 100164681

Heirate mich! Als Abby diese Worte spricht, ahnt Travis nicht, dass mehr dahinter steckt als ihre unbändige Liebe für ihn. Mehr als die Freude, endlich wieder vereint zu sein. Mehr als die Erleichterung, dem Unglück gerade noch entkommen zu sein. Denn der Beziehung der beiden steht die nächste schwere Prüfung bevor. Aber Abby hat einen Plan ...
Titel Zusatz

Roman


Autor(en)

McGuire, Jamie


Erscheinungsdatum

11.04.2014


Abmessungen

(H) 0,19 (B) 0.12 (T) 0.02


Gewicht in Gramm

176 gr


Seitenzahl

176


Herausgeber

Piper


Sprache

Deutsch


Reihe

Piper Taschenbuch


Reihe Band Nr.

Bd.30580


Ausschnitt

1. Kapitel Alibi Abby Ich spürte es kommen: ein wachsendes, beharrliches Unbehagen, das mir unter die Haut kroch. Je mehr Mühe ich mir gab, es zu ignorieren, desto unerträglicher wurde es. Wie eine juckende Stelle, an der man sich kratzen muss, oder ein Schrei, der einem auf den Lippen liegt. Mein Vater hat mal gesagt, bei dem dringenden Bedürfnis wegzulaufen, kurz bevor etwas schiefgeht, handle es sich um so eine Art Tick, einen Selbstverteidigungsmechanismus, der den Abernathys angeboren sei. Ich hatte mich, unmittelbar bevor das Feuer ausbrach, so gefühlt, und jetzt fühlte ich mich genauso. Nur wenige Stunden nach dem Brand saß ich in Travis Zimmer, mein Herz raste, und meine Muskeln verkrampften sich. Mein Bauchgefühl drängte mich zur Tür. Ich sollte weglaufen, irgendwohin, nur fort von hier. Aber zum ersten Mal in meinem Leben wollte ich nicht allein gehen. Ich vermochte kaum, mich auf die Stimme zu konzentrieren, die ich so liebte und die mir schilderte, welche Angst sie um mich gehabt hatte und wie nah sie der Rettung war, als sie die entgegengesetzte Richtung einschlug die, die zu mir führte. So viele Menschen waren gestorben, manche waren von der State, und daher kannte ich sie nicht, andere waren mir aus der Cafeteria, aus dem Unterricht oder von früheren Kämpfen vertraut. Irgendwie hatten wir überlebt, und jetzt saßen wir allein in seiner Wohnung, wo wir versuchten, alles zu verarbeiten. Ich fürchtete mich und hatte Schuldgefühle denen gegenüber, die nicht mehr rausgekommen waren. Meine Lungen fühlten sich an, als seien sie voller Spinnweben und Flammen. Den widerlichen Geruch verschmorter Haut wurde ich nicht los. Er dominierte alles, obwohl ich ewig geduscht hatte. Er vermischte sich mit dem Minze- und Lavendelduft der Seife, mit der ich versucht hatte, ihn mir vom Leib zu scheuern. Genauso unauslöschlich waren die Geräusche. Die Sirenen, das Jammern und Klagen, die in Sorge und Panik gewechselten Worte, die Entsetzensschreie der Menschen, die an den Ort des Geschehens kamen und erfuhren, dass ein Freund noch da drin war. Alle sahen gleich aus, rußbedeckt, mit dem gleichen Ausdruck von Schrecken und Verzweiflung im Gesicht. Ein Albtraum. Ich nahm alles wie durch Watte wahr, aber ich bekam mit, wie er sagte: "Das Einzige, wovor ich mich wirklich fürchte, ist ein Leben ohne dich, Täubchen." Wir hatten immer solches Glück gehabt. Selbst in einer finsteren Ecke von Vegas, als Bennys Gorillas uns angriffen, hatten wir irgendwie die Oberhand behalten. Travis war unbesiegbar. Aber er war Mitglied des Circle und hatte geholfen, einen Kampf unter so gefähr lichen Bedingungen zu organisieren. Und am Ende waren so viele Collegestudenten tot Diesen Kampf konnte nicht einmal Travis Maddox gewinnen. Unsere Beziehung hatte so vielem standgehalten, aber nun drohte Travis wirklich der Knast. Auch wenn ihm das vielleicht noch nicht klar war, aber dieses Hindernis konnte uns tatsächlich trennen. Darüber hatten wir keinerlei Kont- rolle. "Du hast nichts zu befürchten", sagte ich. "Das mit uns währt ewig." Er seufzte und presste dann seine Lippen auf mein Haar. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, für einen einzigen Menschen so viel zu empfinden. Er hatte mich beschützt. Jetzt war es an mir, ihn zu beschützen. "Das ist es", flüsterte er. "Was?" "Ich wusste in der Sekunde, als wir uns zum ersten Mal begegnet sind, dass du etwas an dir hattest, das ich brauchte. Aber es war gar nichts an dir. Es warst du selbst." Ich schmolz dahin. Ich liebte ihn. Ich liebte ihn und musste alles in meiner Macht Stehende tun, um ihn zu beschützen. Was auch immer es kostete, wie verrückt es auch sein mochte. Ich musste ihn nur davon überzeugen. Ich lehnte mich an ihn und schmiegte meine Wange an seine Brust. "Das sind wir, Trav. Nichts ergibt einen Sinn, wenn wir nicht zusammen sind. Hast du das schon bemerkt?" "Bemerkt? Das erzähle ich dir doch schon seit einem Jahr! Ganz offiziell: Weiberg


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