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Das Attentat

Hardcover; Autor: Silva, Daniel

Auch wenn die Polizei zunächst von einem Selbstmord ausgeht, glaubt Gabriel Allon nicht daran, dass die Tote aus freien Stücken von der Empore im Petersdom gesprungen ist. Als er dann noch...
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Artikelnummer: 100156276

Auch wenn die Polizei zunächst von einem Selbstmord ausgeht, glaubt Gabriel Allon nicht daran, dass die Tote aus freien Stücken von der Empore im Petersdom gesprungen ist. Als er dann noch erfährt, dass sie die Kunstschätze der Vatikanischen Museen einer geheimen Untersuchung unterziehen sollte und wertvolle Stücke der Sammlung fehlen, begibt sich Allon auf die Jagd nach den geraubten Kunstschätzen - und der Wahrheit. Seine Suche führt ihn von den klösterlichen Kammern des Vatikans bis hinauf auf die Skipisten von St. Moritz, von den anmutigen Alleen Berlins und Wiens bis auf den Tempelberg in Jerusalem. Schritt für Schritt kommt er hinter das gefährliche Geheimnis der Toten im Vatikan, das Konflikte auf der ganzen Welt entzünden und Kriege neu entfachen könnte.
Text Review

"Kaum ein anderer Autor kann den Leser so fesseln, wie dies Daniel Silva mit seinen Thrillern um Gabriel Allon gelingt.", www.com-on-online.com, 09.06.2014


Titel Zusatz

Thriller


Autor(en)

Silva, Daniel


Erscheinungsdatum

14.02.2014


Abmessungen

(H) 0,22 (B) 0.15 (T) 0.04


Gewicht in Gramm

690 gr


Seitenzahl

432


Herausgeber

Pendo


Sprache

Deutsch


Reihe

Gabriel Allon


Reihe Band Nr.

Bd.12


Ausschnitt

Teil I STADT DER TOTEN 1 VATIKANSTADT Es war Nicolò Moretti, der Kustos des Petersdoms, der die Entdeckung machte, mit der alles begann. Das war um 6.24 Uhr morgens, aber wegen eines unbeabsichtigten Zahlendrehers wurde in der ersten offiziellen Mitteilung des Vatikans als Uhrzeit 6.42 Uhr angegeben. Diese war nur eine der zahlreichen großen und kleinen Fehlinformationen, aus denen man schloss, der Heilige Stuhl habe etwas zu verbergen, was auch tatsächlich der Fall war. Die römisch-katholische Kirche, sagte später ein bekannter Kirchenkritiker, sei nur noch einen Skandal vom Untergang entfernt. Was der Heilige Vater jetzt am wenigsten brauchen konnte, war eine Leiche im Vatikan, dem Herzen der Christenheit. Nicolò Moretti hatte natürlich auch keinen Skandal erwartet, als er an diesem Morgen eine Stunde früher als gewöhnlich in den Petersdom kam. In seiner dunklen Hose und dem knielangen grauen Arbeitskittel war er kaum zu sehen, als er über den im Dunkel liegenden Petersplatz zu den Stufen des Doms hastete. Ein Blick nach rechts zeigte ihm, dass im zweiten Stock des Apostolischen Palasts Licht brannte. Seine Heiligkeit, Papst Paul VII., war schon wach. Moretti fragte sich, ob der Heilige Vater überhaupt geschlafen hatte. Im Vatikan gingen Gerüchte um, er leide derzeit an schwerer Schlaflosigkeit und verbringe die Nächte meist schreibend in seinem Arbeitszimmer oder gehe in den Vatikanischen Gärten spazieren. Das kannte der Kustos schon. Im Lauf der Zeit litten sie alle unter Schlaflosigkeit. Moretti hörte Stimmen hinter sich, sah sich um und beobachtete, wie zwei Kuriengeistliche aus dem Halbdunkel auftauchten. Sie unterhielten sich angeregt und achteten nicht auf ihn, während sie in Richtung Heilige Pforte weitermarschierten und wieder mit den Schatten verschmolzen. Bei den römischen Kindern hießen sie Bagarozzi schwarze Käfer. Auch Moretti hatte diesen Ausdruck in seiner Kindheit benutzt und war dafür von niemand Geringerem als Papst Pius XII. gescholten worden. Seitdem hatte er ihn nie wieder in den Mund genommen. Moretti stieg die Stufen zum Dom hinauf und trat in den Portikus. Von hier führten fünf Portale ins Kirchenschiff, aber nur das Südportal außen links, das sogenannte Todesportal, war geöffnet. Dort stand Pater Jacobo, ein hagerer mexikanischer Geistlicher mit strohigem grauen Haar. Er trat zur Seite, um Moretti einzulassen, schloss dann die Tür und legte den massiven Sperrbalken vor. "Ich bin um sieben wieder hier, um Ihre Männer einzulassen", sagte der Geistliche. "Seien Sie dort oben vorsichtig, Nicolò. Sie sind auch nicht mehr der Jüngste." Der Geistliche zog sich zurück. Moretti tauchte zwei Finger ins Weihwasser und bekreuzigte sich, bevor er durch das riesige Kirchenschiff weiterging. Wo andere vielleicht ehrfürchtig staunend stehen geblieben wären, bewegte Moretti sich mit der Vertrautheit eines Mannes, der das eigene Heim betritt. Als Chef der sogenannten Sanpietrini, der kirchlichen Haustechniker, betrat er seit siebenundzwanzig Jahren an sechs Tagen in der Woche frühmorgens den Petersdom. Es war Moretti und seinen Männern zu verdanken, dass die Basilika in himmlischem Licht erstrahlte, während die meisten anderen Dome und Kathedralen Europas in mystischem Halbdunkel lagen. Moretti sah sich nicht nur als Diener des Papsttums, sondern auch als Partner eines gemeinsamen Unternehmens. Den Päpsten war die Sorge für eine Milliarde Katholiken anvertraut, und Nicolò Moretti betreute die gewaltige Basilika, die ihre weltliche Macht symbolisierte. Vom Scheitelpunkt der Kuppel bis zu den Tiefen der Krypta kannte er jeden Quadratzentimeter der Kirche ihre vierundvierzig Altäre, siebenundzwanzig Kapellen, achthundert Säulen, vierhundert Statuen und dreihundert Fenster. Er wusste, wo sie Risse hatte und wo sie undicht war. Er wusste, wann es ihr gut oder schlecht ging. Wenn die Basilika sprach, flüsterte sie in Nicolò Morettis Ohr. Die riesenhaften Abmessungen


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