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Der Astronom und die Hexe

Taschenbuch, 416 Seiten, Autor(en): Rublack, Ulinka; Übersetzung: Kober, Hainer

"Ulinka Rublack erzählt filmreif. Beim Lesen meint man, die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören." Elisabeth von Thadden, Die Zeit Deutschland, 1615. Die Mutter des berühmten Astronomen...
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"Ulinka Rublack erzählt filmreif. Beim Lesen meint man, die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören."
Elisabeth von Thadden, Die Zeit

Deutschland, 1615. Die Mutter des berühmten Astronomen Johannes Kepler wird als Hexe angeklagt. Vor der faszinierenden Kulisse einer Welt im Wandel zwischen Magie und moderner Wissenschaft beschreibt Rublack gleichermaßen fesselnd und bewegend, wie der Vorwurf der Hexerei Familien entzweit.

"Rublack zeichnet in prägnanten Exkursen das Sittenbild einer Gesellschaft, die an der Schwelle zu einer vernunftgeleiteten, aufgeklärten Epoche steht."
Anja Leuschner, ZEIT Wissen
  • Erscheinungsdatum: 21.01.2020
  • ISBN: 9783608982435
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Text Review:

    "Ulinka Rublack ordnet in ihrem intelligenten und schön geschriebenen Buch den Prozess in einen großen kulturhistorischen Kontext ein, der die beklemmende Macht des verbreiteten Hexenglaubens enthüllt." Damals, Dezember 2019 "Die Autorin verbindet in ihrem Buch fundiertes Fachwissen mit anglo-amerikanischer Erzähltradition und macht ein komplexes wissenschaftliches Thema für ein allgemeines Publikum zugänglich. Sie erschließt frühneuzeitliche Lebenswelten, die weit über den Rahmen einer mikrohistorischen Studie zum Leben in der Stadt Leonberg im 17. Jahrhundert hinausweisen." Andrea Bendlage, H.Soz.Kult, 09.04.2019 "Die Story ist so packend wie ein Hollywood-Script: Weltberühmter Wissenschaftler kämpft verzweifelt um das Leben seiner Mutter. Die Rede ist von Johannes Kepler und seiner der Hexerei angeklagten Mutter Katharina [...] Gestützt auf [...] ihre profunden Kenntnisse der Zeit um 1600 gelingt es Rublack, den Fall feinfühlig in seinem historischen Kontext zu verorten." Oliver Hochadel, Falter, Bücher-Frühling 2019 "Ein klarsichtiges, niemals reißerisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert." Freie Presse, 15.02.2019 "Die Historikerin Ulinka Rublack hat mit "Der Astronom und die Hexe" ein bewegendes Buch im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Aberglaube geschrieben. [...] Ein klarsichtiges, niemals reißerisches Buch, das sich streng an den Quellen orientiert." Hamburger Abendblatt, 12.02.2019 "Das lehrreiche und intelligente Buch ist sehr eingängig geschrieben und lädt dazu ein, sich mit diesen fernen und oftmals fremden Zeiten näher zu beschäftigen." Heike Talkenberger, Damals, Ausgabe 2/2019 ""Der Astronom und die Hexe" gehört ohne Übertreibung zu den lehrreichsten, spannendsten, lesenswertesten historischen Sachbüchern der letzten Jahrzehnte. Denn Rublack erweist sich hier nicht nur als exzellente Kennerin und Interpretin der Quellen, sondern auch als meisterhafte Erzählerin." Olaf Schmidt, Der Sonntag, 13.01.2019 "Rublack schildert [...] nicht nur dieses bewegende historische Familiendrama, sondern zeichnet in prägnanten Exkursen das Sittenbild einer Gesellschaft, die an der Schwelle zu einer vernunftgeleiteten, aufgeklärten Epoche steht" Anja Leuschner, Zeit Wissen, Januar/Februar 2019 "Ulinka Rublack [...] schafft mit der vorliegenden exemplarischen Zeitreise zu Aufbruch und Abgründen einer Zeitenwende ein Meisterwerk historischer Spannung und Vermittlung, das an den großen Namen Umberto Eco erinnert" Walter Pobasching, Literatur Outdoors, 13.12.2018 "Es sind diese sich langsam verschiebenden Grenzen einer Gesellschaft im Umbruch, denen Rublack von Kapitel zu Kapitel nachgeht - so dass sich die einzelnen Aspekte des Leonberger Falls allmählich zum Panorama einer ganzen Epoche zusammensetzen" Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 "So verschwimmen in diesem beeindruckenden Buch wie in der von ihm beschriebenen Epoche dauernd die Grenzen - was gut und was schlecht ist, kann plötzlich ändern, vom kleinsten Dorf kommt man unvermittelt zu den größten Fragen der Zeit, und aus einer Mikrogeschichte erwächst maximale Erkenntnis" Claudia Mäder, Neue Züricher Zeitung, 07.12.2018 "Die Autorin versteht es, den Lesern ein Gefühl für die Denkweise und sozialen Umstände im Mitteleuropa des 17. Jahrhunderts zu vermitteln. Sie zeigt, wie in dem damaligen Spannungsverhältnis zwischen neuen Erkenntnissen und tief verwurzeltem Aberglaube allmählich die empirische Wissenschaft entstand" Thorsten Naeser, spektrum.de, 01.12.2018 "Ulinka Rublack erzählt filmreif, warum der Astronom Johannes Kepler vor 400 Jahren seine Mutter vor Gericht verteidigte [...] Beim Lesen meint man die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören." Elisabeth von Thadden, Die Zeit, 22.11.2018 "Ausgiebig beleuchtet Ulinka Rublack die Familie Kepler und deren Umgang mit der Anklage. Ebenso plastisch nimmt sie die Lebensumstände der Menschen u


    Personenporträt:

    Ulinka Rublack, geboren 1967 in Tübingen, lehrt seit 1996 Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit am St John's College in Cambridge. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Genderstudien, Materialitätsgeschichte und Fragen der kulturellen Identität. Neben eigenen Büchern schreibt die Mitbegründerin des Cambridge Center for Gender Studies für »Die Zeit« und ist Fellow der British Academy.


    Titel Zusatz:

    Johannes Kepler und seine Zeit


    Autor(en):

    Rublack, Ulinka


    Kurzbeschreibung:

    Keplers Kampf um seine Mutter - ein historisches Familiendrama zwischen Hexenverfolgung und moderner Wissenschaft "Ulinka Rublack erzählt filmreif. Beim Lesen meint man, die Stimmen der Hauptfiguren sprechen zu hören." Elisabeth von Thadden, Die Zeit


    Erscheinungsdatum:

    21.01.2020


    Abmessungen:

    (H) 0,19 (B) 0.12 (T) 0.03


    Gewicht in Gramm:

    284 gr


    Seitenzahl:

    416


    Herausgeber:

    Klett-Cotta


    Sprache:

    Deutsch


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