Die Gilde der Schwarzen Magier - Die Rebellin

Taschenbuch; Autor: Canavan, Trudi

Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft - für Leser jeden Alters! Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die...
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Artikelnummer: 100156307

Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft - für Leser jeden Alters!

Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die arrogante Gilde der Magier einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden - für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst ...
Maße

18,5 cm


Text Review

"Ein Muss für jeden Fan von Fantasy-Romanen. Es lohnt sich, alle drei Bände in einem durchzulesen." Allgemeine Zeitung


Titel Zusatz

Roman. Deutscher Phantastik Preis Bester Roman International. Deutsche Erstausgabe


Autor(en)

Canavan, Trudi


Erscheinungsdatum

25.04.2006


Auflage

9. Aufl.


Abmessungen

(H) 0,18


Gewicht in Gramm

455 gr


Seitenzahl

542


Herausgeber

Blanvalet


Sprache

Deutsch


Reihe

Blanvalet Taschenbuch


Reihe Band Nr.

Bd.24394


Altersangabe (FSK/USK)

All Ages


Ausschnitt

IE S_BERUNG In Imardin, so hei_ es, habe der Wind eine Seele und pfeife heulend durch die schmalen Stra_n der Stadt, weil das, was er dort finde, ihn mit Trauer erf_lle. Am Tag der S_erung heulte der Wind durch die schwankenden Masten der Schiffe im Hafen, peitschte durch das Westtor und schrie die Gassen hinunter. Dann verstummte er pl_tzlich, bis nur noch ein Wimmern zu h_ren war, als seien ihm die zerfetzten Seelen, die ihm entlang des Weges begegneten, eine unertr_iche Qual. So zumindest empfand es Sonea. Als sie abermals von einem eisigen Windsto_erfasst wurde, schlang sie die Arme um sich und h_llte sich fester in ihren abgetragenen Mantel. Mit _erlich gerunzelter Stirn sah sie zu Boden. Schmutziger Schneematsch schwappte ihr bei jedem Schritt _ber die F__. Die Lappen, die sie in ihre viel zu gro_n Stiefel gestopft hatte, hatten sich bereits mit Wasser voll gesogen, und ihre Zehen schmerzten vor K_e. Dann nahm sie aus dem Augenwinkel eine pl_tzliche Bewegung zu ihrer Rechten wahr und machte einen Schritt zur Seite, als ein Mann mit wirrem, grauem Haar aus einer kleinen Seitenstra_ gestolpert kam und auf die Knie fiel. Sonea blieb stehen und hielt ihm die Hand hin, aber der Alte schien sie gar nicht zu bemerken. M_hsam rappelte er sich hoch und schloss sich den Menschen an, die die Stra_ entlangzogen. Seufzend hielt Sonea Ausschau, so gut es eben ging, ohne ihr von einer gro_n Kapuze verborgenes Gesicht den Blicken anderer zu enth_llen. An der Einm_ndung der Gasse war ein Wachsoldat postiert. Mit einem h_schen Grinsen beobachtete er die kleine Gruppe am unteren Ende der Stra_. Sonea sah ihn mit schmalen Augen an, aber als er sich in ihre Richtung drehte, wandte sie hastig den Blick ab. Zur H_lle mit den Wachen, dachte sie. M_gen sie alle giftige Faren in ihren Stiefeln finden. Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen dachte sie an einige der freundlicheren Wachen, aber sie war nicht in der Stimmung, Ausnahmen zu machen. Inzwischen hatte sie die kleine Gruppe schlurfender, gebeugter Gestalten erreicht und folgte ihnen auf eine breitere Durchgangsstra_. Die Stra_ war zu beiden Seiten von zwei- bis dreigeschossigen Geb_en ges_t. In den Fenstern der oberen Stockwerke reihte sich ein Gesicht an das andere. In einem Fenster entdeckte Sonea einen gut gekleideten Mann, der einen kleinen Jungen auf dem Arm hielt, damit er die Menschen unten auf der Stra_ sehen konnte. Der Mann r_mpfte angeekelt die Nase, und der Junge schnitt eine Grimasse, als h_e er in einen faulen Apfel gebissen. Sonea blickte w_tend zu den beiden hinauf. Die w_rden nicht mehr so aufgeblasen dreinschauen, wenn ich ihnen einen Stein durchs Fenster werfen w_rde. Sie sah sich halbherzig um, aber falls irgendwo Steine herumlagen, waren sie unter dem Schneematsch gut verborgen. Einige Schritte vor ihr standen zwei Wachen an der M_ndung einer kleinen Gasse. Angetan mit steifen M_eln aus gekochtem Leder und eisernen Helmen, sahen sie so aus, als w_gen sie gut und gern doppelt so viel wie die Bettler, die sie beobachteten. Sie hielten Holzschilde in den H_en, und an ihrer H_fte hingen Kebin _ Eisenstangen, die als Schlagst_cke benutzt wurden. Allerdings war direkt _ber dem Griff zus_lich noch ein Haken angebracht, um einem Angreifer damit das Messer zu entwinden. Sonea senkte den Blick und ging an den beiden M_ern vorbei. __ sollen sie von den anderen abschneiden, bevor sie den Platz erreichen_, sagte einer der Wachm_er soeben. _Es sind ungef_ zwanzig. Der Anf_hrer der Bande ist ein gro_r Kerl. Hat eine Narbe am Hals und __ Soneas Herz setzte einen Schlag aus. War es m_glich _? Einige Meter hinter den Wachen schl_pfte Sonea in einen Hauseingang und drehte den Kopf, um noch einmal verstohlen zu den beiden M_ern hin_berzusehen. Dann zuckte sie heftig zusammen. Zwei dunkle Augen blickten ihr aus dem Flur entgegen. Eine Frau starrte sie mit vor _erraschung geweiteten Augen an. Sonea wich einen Schritt zur_c


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