Die Götterkriege - Die Weiße Flamme

Taschenbuch; Autor: Schwartz, Richard

Der zweite Band der "Götterkriege" steht im Zeichen einer uralten Verschwörung: Nach einer abenteuerlichen Reise erreicht die Halbelfe Leandra in Begleitung von Schwertmajor Blix die Kronstadt...
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Artikelnummer: 100108931

Der zweite Band der "Götterkriege" steht im Zeichen einer uralten Verschwörung: Nach einer abenteuerlichen Reise erreicht die Halbelfe Leandra in Begleitung von Schwertmajor Blix die Kronstadt von Illian. Dort soll sie den Thron über die drei Reiche besteigen und den Menschen der seit Monaten belagerten Stadt neue Hoffnung geben. Doch Kriegsfürst Corvulus hat das Heer des Feindes vor Illian versammelt und ein schreckliches Ultimatum ausgesprochen. Schon lodern in der Kronstadt die Scheiterhaufen der Weißen Flamme, und auch Schurke Wiesel gerät zwischen die Fronten der religiösen Fanatiker. Leandra bleibt nur wenig Zeit, um das Schicksal Illians zu wenden, bevor sie der Ketzerei überführt und hingerichtet werden soll ...
Maße

190 mm


Text Review

"Richard Schwartz erschafft eine erstaunlich komplexe Welt mit dreidimensionalen Figuren und einer unheimlich verstrickten, vielfältigen Handlung. (...) Schwartz hat auch mit diesem Roman wieder eine wunderbare Geschichte erschaffen, die sich zu lesen lohnt.", Onlinezeitung, 02.10.2013 20151120


Titel Zusatz

Originalausgabe


Autor(en)

Schwartz, Richard


Erscheinungsdatum

06.12.2011


Abmessungen

(H) 0,19 (B) 0.12 (T) 0.03


Gewicht in Gramm

397 gr


Seitenzahl

557


Herausgeber

Piper


Sprache

Deutsch


Reihe

Piper Taschenbuch


Reihe Band Nr.

Bd.26829


Ausschnitt

In der Fremde 1 "Ich habe mal gedacht, ich wäre reich", sagte Wiesel und schnitt den verschrumpelten Winterapfel in zwei Hälften. Die eine reichte er an Marla weiter. "Dieser Apfel hat mich zwei Silberstücke gekostet. Und auf dem Markt sah ich einen Jungen, der frische Ratten feilbot. Fünf Stück, gut durchgebraten und säuberlich enthaart, für eine halbe Krone." Die Ratte auf Marlas Schulter fiepte und legte den Kopf schief, um sich dann zu schütteln, als hätten Wiesels Worte sie erschreckt. "Man hat mich mehr als einmal einen dürren Hecht geschimpft", fuhr Wiesel fort und wies mit dem Stück seines Apfels verstohlen auf die anderen Gäste, die an diesem Morgen den Schankraum der Elfenmaid bevölkerten. "Aber wenn ich mich hier so umsehe, fühle ich mich fast schon fett. Und schuldig." "Die Stadt wird seit drei Monaten belagert", nickte Marla und brach ein Stück von ihrem Apfel ab, um es ihrer Ratte zu geben. Die dunkelhaarige Schönheit und Priesterin des namenlosen Gottes sah sich verstohlen um, doch niemand schien ihnen beiden größere Beachtung zu schenken. "Dies ist erst der Anfang. Es wird noch schlimmer kommen." Sie blickte ihn fragend an. "Warst du wieder auf den Wällen?" "Ja", bestätigte er und biss genüsslich in den Apfel. "Ich habe mir einen Stock ans Knie gebunden und mir einen Lappen um den Kopf gewickelt, dass es aussah, als ob ich schon auf einem Auge geblendet wäre, ein rechter Krüppel halt, und doch hat man mich beinahe noch eingezogen, um Bolzen zu den Wällen hinaufzutragen." "Aber du hast dich herausreden können?", fragte sie und lächelte dabei. "Natürlich", antwortete Wiesel scheinbar gekränkt. "Wie soll es denn auch anders sein?" "Und, wie ist die Lage?" "Unverändert. Sie sitzen dort, wir hier." Vom Wall aus hatte er die Ruinen der Unterstadt sehen können, die Rauchsäulen der unzähligen Lagerfeuer und sogar, in der Ferne, Truppen des Feindes, die die breite ehemalige Prachtstraße entlangmarschierten. Und die großen Breschen in den äußeren Wällen, die von hier aus gerade noch zu erkennen waren. "Sieht nicht so aus, als hätten die Mauern lange gehalten", hatte Wiesel wie nebenbei festgestellt. Der alte Sergeant, der, auf eine Hellebarde gestützt, dort am linken Torturm Wache hielt, hatte ihm nur einen Blick zugeworfen und dann verächtlich über die Mauer gespuckt. So verwittert sein Gesicht war, hätte man meinen können, dass er schon immer hier gestanden hatte, aber unter den buschigen, grauen Augenbrauen war sein Ausdruck klar und aufmerksam. Von hier oben besaß man einen guten Blick, und Wiesel hatte seine Zweifel, ob dem Sergeanten auch nur eine Bewegung des Feinds entging. "Ja", meinte der Mann dann bitter. "Wir hatten mal einen König, der wollte, dass seine Stadt Kelar an Größe und Glanz überragt. Er ließ die Unterstadt anlegen, mit breiten, prachtvollen Alleen, großen Plätzen und Wällen, die elegant geschwungen waren. Sah hübsch aus", gab er grimmig zu. "Doch seine hübschen Wälle fielen unter dem ersten Ansturm... und dann diese schöne, breite Straße... sie führte von hier zum neuen Osttor. Als die Wälle fielen, floh jeder, der konnte, in die alte Stadt, doch dank dieser schönen, breiten Straße konnte der Feind fast allen leicht den Weg abschneiden. Die meisten haben es nicht geschafft und wurden aufgespießt... und die Pfähle dazu hat der Feind aus den Platanen geschlagen, die diese Straße säumten." Wieder spuckte er aus. "Hab gehört, es hätte nicht viel gefehlt und er hätte alle Zinnen sogar noch vergolden lassen, aber bevor er den Staatssäckel vollends ruinierte, hat ihn wohl der Schlag getroffen." Wiesel hatte nur genickt und nichts weiter dazu gesagt. Die Straße war breit genug für vier Ochsenkarren gewesen und auch für die verkohlten Reste eines Tribocks, der dort mitten zwischen den Ruinen stand. Weiter hinten standen zwei weitere; diese waren nicht abgefackelt, aber offenbar auch nicht fertig gebaut. "Was ist mit den Be


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