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Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

Hardcover, 184 Seiten, Autor(en): Heinrich, Finn-Ole; Illustrator: Flygenring, Rán

Es gibt Dinge im Leben, auf die kann man sich nicht vorbereiten. Vater werden ist so etwas. Was braucht es, um eine guter Vater sein zu können? Wo lernt man das, Vatersein? Diese Fragen stellt...
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Artikelnummer: 100295601

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Es gibt Dinge im Leben, auf die kann man sich nicht vorbereiten. Vater werden ist so etwas. Was braucht es, um eine guter Vater sein zu können? Wo lernt man das, Vatersein?
Diese Fragen stellt sich auch der natürlich restlos fiktionale Erzähler in "Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes". Um Antworten zu finden, macht er sich eines Nachts, Hals über Kopf und ohne seinen Liebsten Bescheid zu geben, auf den Weg in einen riesigen, mythischen Wald. In diesem soll der sagenumwobene "Reuber" leben. Ihn, den keiner kennt und den seit Jahren niemand mehr gesehen hat, will er ausfindig machen und von ihm lernen. Bei ihm will er die vielleicht wichtigste Ausbildung absolvieren - nicht im Leuteausrauben natürlich, sondern darin, wie man ein Vater wird, der sein Kind in jeder Lebenslage zu beschützen weiß.
Tatsächlich findet er den Reuber auch, oder besser gesagt: der Reuber findet ihn. Nach deutlichen Annäherungsschwierigkeiten erkennen sie, was sie voneinander lernen können. Das hat mit Feuer machen zu tun, mit Atmen, mit durch die Bäume jagen und damit, wie man sich im Wald ernährt. Und es hat mit Mut zu tun - dem Mut, mindestens so laut zu grölen wie der Reuber, aber vor allem auch dem Mut, irgendwann aus dem Wald zur Familie zurückzukehren, um endlich das sein zu können, was man geworden ist: Ein richtiger Vater.
Die Zeichnerin Rán Flygenring, die schon mehrfach und preisgekrönt mit Finn-Ole Heinrich zusammengearbeitet hat, vervollständigt diesen Text mit ihren wunderbaren, traumwaldhaften Illustrationen und zahlreichen hilfreichen Tutorials. Entstanden ist eine Hommage an die Wucht des Waldes und ein liebevoller Brief an das eigene Kind, der von einem der letzten großen Abenteuer in einer "entabenteuerten Welt" erzählt.
Ein Vorlese-Reuberroman für Töchter, Söhne, Mütter und Väter - und für alle, die mal eines davon werden wollen.
  • Erscheinungsdatum: 04.09.2018
  • Hardcover: 184 Seiten
  • ISBN: 9783938539514
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: mairisch Verlag
  • Personenporträt:

    Finn-Ole Heinrich, 1982, ist vielfach ausgezeichneter Autor von Erzählbänden, Romanen ("Räuberhände"), und Kinderbüchern ("Maulina Schmitt" / "Frerk, du Zwerg" / "Trecker kommt mit"). Für seine Kinderbücher erhielt er u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, das Hamburger Tüddelband 2014, den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2014 und den LUCHS 2015. www.finnoleheinrich.de Rán Flygenring, 1987, stammt aus Reykjavik und hat dort, in Basel und in Berlin studiert und ist Absolventin der Iceland Academy of the Arts. Sie arbeitet als Grafikdesignerin und Illustratorin und pendelt zwischen verschiedenen Ländern in Europa. Für ihre Illustrationen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. www.ranflygenring.com "Finn-Ole Heinrich lässt wie gewohnt seiner Fantasie und Lust an der Wortfantasterei freien Lauf. Und weil Rán Flygenring diese Vaterwerdung ebenso lustvoll, bizarr und liebevoll illustriert hat, ist sie auch optisch ein großes Vergnügen." (Barbara Weitzel, Berliner Zeitung) "Finn-Ole Heinrichs "Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes" ... ist die Geschichte einer Entgrenzung, Befreiung und Wandlung. Insofern ist es eine große Geschichte. Und sie ist großartig erzählt. Das Buch - witzig illustriert von Rán Flygenring - eignet sich auch hervorragend zum Vorlesen. Nicht nur wegen der lustigen Synonyme für sagen, sondern auch, weil man an manchen Stellen richtig laut werden kann." (Ronald Meyer-Arlt, HAZ) "Illustriert hat Finn-Ole Heinrichs köstliches Buch die geniale Rán Flygenring." (WELT am Sonntag) "Eine tolle Geschichte, verpackt in einem wundervoll illustrierten Buch! Die Story um unseren Protagonisten, der ohne Vater aufwuchs, nun selbst Vater wird und sich Unterstützung (und vielleicht auch eine eigene Vaterfigur) sucht beim gefährlichsten Waldbewohner, ist perfekt zum Vorlesen, für alle "Selbstleser" ab zwölf Jahren und natürlich auch für die "Großen" geeignet, die sich im Protagonisten vielleicht selbst ein kleines bisschen wiederfinden." (killmonotony.de) "Es ist sprachlich virtuos, sprachlich eine Wucht ... Und hat man die ersten hohen Hürden genommen, so bekommt man außerdem eine sympathisch unkonventionelle Geschichte aufgetischt. Wer als Jugendlicher wissen will, wie man kreativ mit Sprache umgehen kann, der ist hier richtig - und jede/r, der/die sich für die grafische Gestaltung von Büchern interessiert, ebenso." (Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps.de)


    Titel Zusatz:

    Reuberroman


    Autor(en):

    Heinrich, Finn-Ole


    Erscheinungsdatum:

    04.09.2018


    Abmessungen:

    (H) 0,21 (B) 0.15 (T) 0.02


    Gewicht in Gramm:

    382 gr


    Seitenzahl:

    184


    Herausgeber:

    mairisch Verlag


    Sprache:

    Deutsch


    Alter von Jahre:

    8


    Alter bis Jahre:

    10


    Ausschnitt:

    Boumm! Der Boden bebte leicht, etwas war vom Himmel gefallen, direkt hinter mich. Der eben noch zitternde, zwitschernde, lebende, raschelnde Wald war plötzlich still. Hielt die Luft an, wie ich selbst. Kurz darauf spürte ich den kalten Stahl einer riesigen Klinge direkt an meiner Gurgel und das Kratzen eines Barts im Nacken. Dann kroch mir ein fremder Geruch in die Nase, wie von Leder, Holz und Gemüsesuppe. "Ssshhhh, kein Wort!", machte es in meinem Nacken. Ich wagte nicht, mich zu rühren, aber in meinem Kopf ratterte es los: Dies war der Moment! Ich hatte ihn gefunden! Ich hatte. Ihn tatsächlich. Gefunden! Oder genau genommen: er mich. Im nächsten Augenblick warf er mich zu Boden, ich hatte sein Knie im Rücken, dann riss eine Pranke meinen Kopf in den Nacken, wieder spürte ich die Klinge des Reubers an der Kehle. "Keine Bewegung", rölzte er dicht hinter meinem Ohr. Es war überwältigend, der Reuber war enorm. Ein unerforschtes Wesen, eine Legende, ein Yeti, ein Riese, ein Märchenheld. Er war echt. Und hier. "Reuber, Reuber", rummte der Reuber. "Ich bins Reuber. Hatterschon als Kind jeen Tag ein Mensch gefress. Unheute isser größer noch, stärker noch, unhat mehr Hungernoch. Bewegsu dich, schlachter dich. Kommsu auffes Feuer rauf, aufgespieß. Reuber dreh dich, würz dich, friss dich auf. Jetzt gibsu, wassu has und machs keinton, sons stirbsu hierunjetz. Machsu, was Reuber sag, kommsu mit dein Leben von. Vielleich. Wenn Reuber will." "Wow", sagte ich. "Sie sind es wirklich."


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