Die unterschätzte Macht der Essgewohnheiten

 

So kannst du sie erkennen und ändern

Den meisten Menschen fallen sie nicht auf, aber jeder hat sie: unvorteilhafte Essgewohnheiten. Das Problem dabei ist weniger das Essen selbst als vielmehr die Gewohnheit. Einmal antrainiert, fällt es schwer, sie abzulegen. Wir verraten dir, was schlechte Essgewohnheiten sind, wie sie entstehen und wie du sie los wirst. Schau mal, welche der folgenden Essgewohnheiten sich auch in deinen Alltag eingeschlichen haben …

Ungesunde Snacks zwischendurch

Morgens gibt’s ein zweites Frühstück schnell auf die Hand, auf Arbeit wird Schokolade genascht und zum Fernsehabend werden Chips geknabbert. Ungesund sind die kleinen extra Kalorien vor allem dann, wenn wir sie unbewusst konsumieren. Der Körper gewöhnt sich an eine dauerhafte Versorgung mit Nahrung und verlangt öfter danach.

 

Immer zum Greifen nah

Auch die Verfügbarkeit von Nahrung spielt eine Rolle: Wenn Schokolade sichtbar und greifbar ist, wird sie eher verspeist, als wenn sie im Schrank versteckt ist.

 

Gruppendynamik

Essgewohnheiten werden stark durch unser Umfeld geprägt: Bei Portionsgrößen und Essgeschwindigkeit passen wir uns oft dem Gegenüber an. Doch statt sich von der Gruppendynamik mitreißen zu lassen, solltest du lieber bewusst auf dich selbst achten: Welche Portionsgröße und Essgeschwindigkeit passen zu dir?

 

Stress-Essen

Der Zeitgeist verlangt mehr und mehr Geschwindigkeit von uns. Daraus entstehender Stress oder negative Emotionen werden häufig mit Essen kompensiert.

 

Altes ändern – Neues trainieren

Na, hast du dich in einem oder mehreren dieser Punkte wiedergefunden? Dann helfen dir diese einfachen Tipps, deine Essgewohnheiten positiv zu beeinflussen:

  • Achtsamkeit: Bewusstes Kauen und Schmecken reduziert die Essgeschwindigkeit und ist gesünder.
  • Verfügbarkeit: Im Schrank versteckt, verführt Schokolade weniger schnell zum Naschen.
  • Portionierung: Auf kleineres Geschirr passen auch nur kleinere Portionen.
  • Stressabbau: Entspannung in Form von Meditation, Yoga oder einem heißen Bad hilft gegen den Stress. Es muss nicht immer die Schoki sein.
  • Immer mit der Ruhe: Die ersten Sättigungssignale kommen erst 15 bis 20 Minuten nach Essensbeginn beim Gehirn an. Nimm dir Zeit und beobachte deinen Körper. So lernst du Appetit von Hunger zu unterscheiden.
  • Rituale: Selberkochen macht stolz und bringt jede Menge Spaß am Genießen.
  • Gesunde Alternativen: Zu jedem Gericht und Getränk gibt es eine Variante mit weniger Fett und Zucker, die häufig sogar länger satt macht.

 

BMI und Ernährungstagebuch

Zum Start der Ernährungsumstellung empfiehlt sich auch eine BMI-Analyse: Bei deinem Hausarzt kannst du deinen Body-Maß-Index bestimmen lassen und sehen ob sich Körpergröße und Gewicht in einer gesunden Relation befinden.
Und noch ein Tipp: Führe ein Ernährungstagebuch! Versuche täglich jede noch so kleine Mahlzeit schriftlich oder fotografisch festzuhalten. So kommst du ungesunden Essgewohnheiten schnell auf die Schliche und erkennst, was du verbessern kannst.

Viel Erfolg!

 

 

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Lidl weitet sein Angebot an gentechnikfreien** Milchprodukten konsequent weiter aus

Lidl hat als erster Händler bundesweit und flächendeckend ein gentechnikfreies Frisch­milch­angebot ins Sortiment aufgenommen. Wir verzichten auf Gentechnik in der Landwirtschaft und in der Molkerei.

Die Kühe bekommen kein Futter, das mit gentechnischer Veränderung erzeugt wurde. Dasselbe gilt für Zusatzstoffe wie Joghurtkulturen, die in den Molkereien verwendet werden. Mittlerweile tragen über 65 Milchprodukte das „Ohne GenTechnik“-Siegel.



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** Bezieht sich nicht auf Bio-Produkte, sondern auf konventionelle Milchprodukte in den Eigenmarken des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.