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Wäsche trocknen ohne Trockner: verrückte Tipps und Tricks

Ob der eigene Wäschetrockner gerade kaputt ist, generell kein Trockner in der Wohnung vorhanden ist oder unterwegs spontan Wäsche gewaschen und getrocknet werden muss: Manchmal ist etwas Kreativität gefragt, wenn es darum geht, feuchte Wäsche möglichst schnell trocken zu bekommen. Das Trocknen auf der Wäscheleine oder dem Kleiderbügel dauert bei Raumtemperatur meistens mehrere Stunden – wer diese Zeit nicht hat, braucht daher praktische Alternativen zum Wäschetrockner.

Kreative Alternativen zum Wäschetrockner

Das Trocknen von Wäsche ohne Wäschetrockner erfordert etwas Kreativität und eine große Portion Vorsicht. Haushaltsgeräte, die Wärme produzieren, gibt es genug. Doch längst nicht alle sind gut geeignet, um nasse Kleidung zu trocknen.

Backofen

Bei Wärme geht der erste Gedanke in Richtung Backofen. Und tatsächlich lassen sich einzelne Kleidungsstücke im Ofen trocken „backen“. Dafür wird das Kleidungsstück auf mittlerer Stufe auf den Bratrost gelegt und im Umluftmodus trocken gepustet. Die Temperatur sollte dabei anfangs so gering wie möglich eingestellt werden, um ein Verbrennen der Kleidung zu verhindern. Zwischendurch muss die Kleidung immer wieder geprüft werden. Bei Verwendung von Ober- und Unterhitze ist das Wenden und Auflockern des Kleidungsstücks wichtig. Der Nachteil dieser Methode: Fettreste, Bratrückstände und Gerüche können sich auf der Kleidung absetzen und so ein erneutes Waschen nötig machen.

Mikrowelle

Während das Aufwärmen von Lebensmitteln im Ofen oftmals lange dauert, ist es in der Mikrowelle in wenigen Sekunden erledigt – warum diesen Effekt also nicht auch für das Trocknen von Wäsche ohne Wäschetrockner nutzen? Vom Trocknen in der Mikrowelle ist dringend abzuraten: Bereits kleinste Metallapplikationen, Reißverschlüsse, Druckknöpfe oder Metallfasern können zu Funkenflug im Gerät führen. Kunstfasern schmelzen zudem schnell, sodass das Kleidungsstück ruiniert ist. Und das geringe Fassungsvermögen der meisten Mikrowellen macht das Trocknen von Wäsche quasi unmöglich.

Fön

Mit der heißen Luft aus dem Fön die Wäsche trockenpusten erweist sich als eine anstrengende und zeitintensive Aufgabe, die nur bei leichten Stoffen und kleinen Kleidungsstücken eine echte Alternative darstellt. Wichtig dabei ist: eine niedrige Stufe wählen und immer 30 cm Abstand zwischen Fön und Kleidungsstück halten, damit die Kleidung nur trocknet und nicht versengt wird.

Bügeleisen

Bügeln gehört zwar nicht unbedingt zu den beliebtesten Aufgaben im Haushalt, kann aber die Rettung sein, wenn Wäsche schnell getrocknet werden muss. Durch den Kontakt des heißen Bügeleisens mit der gewaschenen Wäsche verdampft die Feuchtigkeit aus den Textilien im Nu. Diese Methode kann natürlich nur dann genutzt werden, wenn das Kleidungsstück gebügelt werden darf. Aufschluss darüber gibt das Pflegeetikett.

Heizung

Gerade im Winter bietet es sich an, Kleidung auf der Heizung trocknen zu lassen. Die Gefahr, dass es hier zu Bränden oder Schäden kommt, ist gering. Die Wäsche wird dafür direkt auf den Heizkörper gelegt oder mit einem Kleiderbügel darüber aufgehängt. Für schwere Stoffe ist diese Methode nicht zu empfehlen, da das Trocknen sehr lange dauert – alle anderen Wäschestücke können so schnell und einfach getrocknet werden. Bei höheren Außentemperaturen sollte jedoch aus energietechnischen Gründen davon abgesehen werden, die Heizung extra aufzudrehen.

Methoden im Vergleich

Empfohlen

Fön

Vorteile

  • Einfache Handhabung
  • Sicher



Nachteile

  • Großer Aufwand
  • Lange Trocknungsdauer
  • Nur bei leichten Materialien erfolgsversprechend

Vorteile

  • Geringer Aufwand
  • Kurze Trocknungszeit


Nachteile

  • Nicht für alle Materialien geeignet

Bügeleisen

Heizung

Vorteile

  • Geringer Aufwand
  • Einfache Handhabung
  • Sicher


Nachteile

  • Nicht für schwere Stoffe geeignet
  • Steigende Luftfeuchtigkeit

Mikrowelle

Mikrowelle

Vorteile

  • Geringer Aufwand
  • Kurze Trocknungszeit


Nachteile

  • Brandgefahr bei metallischen Komponenten
  • Rauchentwicklung
  • Zu geringes Fassungsvermögen

Backofen

Vorteile

  • Geringer Aufwand
  • Kurze Trocknungszeit
  • Auch für schwere Stoffe geeignet


Nachteile

  • Kleidung kann Essensgerüche aufnehmen
  • Brandgefahr bei zu hohen Temperaturen

Anleitung: Wäsche mit dem Bügeleisen trocknen

Am sichersten und einfachsten ist das Trocknen der Wäsche mit dem Bügeleisen. Die geringe Trocknungszeit, die leichte Handhabung und die fehlende Brandgefahr machen das Bügeleisen zur idealen Trockneralternative.

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Schritt 1: Wäsche vorbereiten

Damit die Wäsche bereits so trocken wie möglich ist, solltest du sie gut schleudern. Bei den meisten Maschinen kannst du die Anzahl der Umdrehungen einstellen und zusätzlich einen zweiten Schleudergang nach dem Waschen durchführen. Die Wäsche sollte feucht sein, nicht nass.

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Schritt 2: Wäsche prüfen

Bevor du mit dem Bügeln beginnst, solltest du das Pflegeetikett genau prüfen. Dort findest du die entsprechenden Hinweise darauf, ob du das Kleidungsstück überhaupt bügeln darfst und auf welcher Stufe. Das Symbol ist ein stilisiertes Bügeleisen. Die Anzahl der Punkte gibt an, auf welcher Stufe maximal gebügelt werden darf.

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Schritt 3: Wäsche trocken bügeln

Heize das Bügeleisen auf niedriger Stufe auf und breite das Kleidungsstück auf dem Bügelbrett aus. Sobald die notwendige Temperatur erreicht ist, kannst du mit dem Bügeln beginnen. Verzichte dabei auf zusätzlichen Dampf aus der Düse. Hänge das trockene Kleidungsstück anschließend ein paar Minuten auf einen Kleiderbügel, bevor du es anziehst oder einpackst.

Fazit

Das Trocknen von Wäsche mit anderen Geräten als dem Wäschetrockner sollte nicht zum Standard werden. In Ausnahmefällen ist das Bügeleisen die beste und sicherste Alternative, um feuchte Kleidung schnell trocken zu bekommen. Generell ist die Zweckentfremdung von Elektrogeräten jedoch immer mit größter Vorsicht zu betrachten.