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Quatschen mit Soße

Taschenbuch; Autor: Leheta, Jasmin

Mona hat die Nase voll von den Launen ihres Mannes und setzt ihn vor die Tür. Doch was macht sie jetzt mit der Leere, die sich in ihrem neuen Singleleben breitmacht? Um auf andere Ge danken zu...
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Artikelnummer: 100157409

Mona hat die Nase voll von den Launen ihres Mannes und setzt ihn vor die Tür. Doch was macht sie jetzt mit der Leere, die sich in ihrem neuen Singleleben breitmacht? Um auf andere Ge danken zu kommen, gründet sie einen Koch salon, in dem fortan fünf Frauen immer montags über dampfenden Töpfen ihre Lebensgeschichten miteinander teilen. Mit der Zeit werden sie echte Freundinnen, die sich gegenseitig beraten und unterstützen. Und Rat kann Mona gut gebrauchen. Denn eines Tages muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden ...
Text Review

"Unterhaltsam und appetitanregend!", Freundin, 19.09.2012 20151120


Titel Zusatz

Roman


Autor(en)

Leheta, Jasmin


Erscheinungsdatum

06.03.2014


Abmessungen

(H) 0,19 (B) 0.12 (T) 0.02


Gewicht in Gramm

250 gr


Seitenzahl

288


Herausgeber

Piper


Sprache

Deutsch


Reihe

Piper Taschenbuch


Reihe Band Nr.

Bd.30335


Ausschnitt

Für all meine wundervollen Salonlöwinnen und alle leidenschaftlichen Köchinnen Stille Nacht "Und? Was machst du so an Silvester?" Mona spuckte einen Mund voll Zahnpasta ins Waschbecken und drehte sich zu ihrem Mann Albert um, der gerade seine Hose herunterfallen ließ. Sie betrachtete ihn in seinen blau-weiß gestreiften Boxershorts. Zu Nikolaus hatte sie ihm eine mit tanzenden Rentieren geschenkt. Schade, dass er die nicht angezogen hatte. Selbstironie war nie eine seiner Stärken gewesen. "Du meinst wohl, was wir an Silvester machen?" "Nein, ich wollte wissen, was deine Silvesterpläne sind", entgegnete Albert, während er sich aufs Bett setzte, um die Socken auszuziehen. Ihr Blick fiel kurz auf die tiefe Kuhle, die er dabei erzeugte. Mona warf ihm einen verständnislosen Blick zu und fuhr fort, ihre Zähne zu putzen. "Ich hab schon was vor." "Wie bitte?" Sie musste sich verhört haben. Kein Wunder, waren ja nur ein paar Millimeter von den Weisheitszähnen bis zum Innenohr. Jetzt legte sie die Zahnbürste doch lieber weg, saugte hastig einen großen Schluck Wasser aus ihrer Handfläche, gurgelte einmal kurz, spuckte hörbar aus und wischte sich flüchtig mit einem Handtuch über den Mund. Dann ging sie ebenfalls rüber ins Schlafzimmer. Noch vor ein paar Monaten hatte er, wenn sie so in roter Spitzenunterwäsche vor ihm gestanden hatte, seine starken Arme um ihre schlanke Taille gelegt, seine Lippen sanft auf ihre ein wenig zu knöchernen Schultern gepresst und federleichte Küsse auf ihrem Hals platziert. Sie hatte ihren Hals ganz lang gestreckt, um ihm möglichst viel Kussfläche zu bieten und den Genuss so lang wie möglich auszudehnen. Irgendwann hätte er sich mit ihr im Arm langsam auf das Bett zurückfallen lassen. Sie hätte sich in seiner Umarmung und auf seinem kräftigen Körper wohlig und geborgen gefühlt. Und dann hätten sie sich wahrscheinlich geliebt. Routiniert, aber irgendwie schön. Doch jetzt sah er auf den Boden zu dem Haufen, den er dort aus seiner Kleidung aufgetürmt hatte, und sagte: "Paul hat eine Hütte in der Schweiz gemietet und mich gefragt, ob ich mitkomme." "Paul?" Sie ließ den Haufen liegen, wo er war. Ihr Ton klang gereizt. Kein Wunder. Dieser Heiligabend war eher eine beunruhigend stille Nacht gewesen. Ohne Alexander. Es schien ihr eine Ewigkeit her zu sein, die Zeit der riesigen staunenden Kinderleuchteaugen, in denen sich die bunten Lichter und Glaskugeln eines Christbaumes spiegelten und die einem aus einem pummeligen, in einem unordentlichen Geschenkpapierfetzenhaufen thronenden, Kekse mümmelnden Kleinjungenkörper entgegenstrahlten. Ihr Mann unweit davon am Boden kniend, wieder zum Kind geworden, mit äußerster Konzentration ein neues Playmobil-Ungetüm zusammenbauend irgendwas Großes, was der Kleine noch nicht hatte , das nun wochenlang den Boden des Kinderzimmers flächendeckend einnehmen würde. Das erste Weihnachten ohne ihren einzigen Sohn, der inzwischen sechzehn, eins fünfundachtzig und für ein ganzes langes Jahr bei einer Gastfamilie in Neuseeland war, war Mona plötzlich hohl und sinnlos vorgekommen. Eigentlich nur aus Gewohnheit hatte Mona wie immer all ihre heiß geliebten Weihnachtsrituale durchgezogen: konditoreiwürdige Plätzchen gebacken, einen Teil in hübsch verzierten Zellophanbeutelchen verschenkt und den Rest in Sammeldosen bis Heiligabend aufbewahrt, damit sie sie bis dahin nicht schon über hatten. Einen Baum geschmückt, ein köstliches Mahl zubereitet und auf Weihnachtsgeschirr serviert. Und natürlich hatten Albert und sie sich auch Geschenke überreicht. Doch all das kam ihr vor wie ein Pflichtprogramm, das die beiden absolvierten. Die anschließende Skype-Unterhaltung mit Alexander hatte fast wie eine Befreiung von dem beklemmenden Smalltalk bei Tisch gewirkt, der genauso auch unter Fremden hätte stattfinden können. Schauspieltalent musste bei ihnen in der Familie liegen, denn alle drei hatten so getan, als wäre alles pe


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