Reduktionsstrategie

Lidl reduziert bis 2025 den absatzgewichteten, durchschnittlichen Gehalt an zugesetztem Zucker und Salz im Eigenmarkensortiment um 20 %.

Wir essen zu viel Zucker und auch zu viel Salz. Ein Zuviel an Zucker ist schlecht für die Figur und den Blutzuckerspiegel. Und zu viel Salz kann den Blutdruck steigen lassen. Aber wie viel darf es nun sein, und wie kannst du das in deinem Speiseplan umsetzen? Lass dich überraschen, es ist einfacher als gedacht!

Zuckerreduktion

Die Vorliebe für Süßes bekommen wir schon in die Wiege gelegt, denn Muttermilch enthält reichlich Milchzucker. Mit dieser Vorliebe ausgestattet, besteht die Gefahr, es mit dem Zuckerverzehr zu übertreiben. Mehr als 50 g zugesetzter Zucker/Tag sollten es laut Fachgesellschaften nicht sein.

 

Expertentipps von Hanna Ritter

Kuchen und Kekse

Sie backen gerne Kuchen und Kekse? Je nach Teigsorte können diese viel Zucker enthalten. Eine Reduktion der Zuckermenge um 1/3 hat in der Regel keinen Einfluss auf die Teigbeschaffenheit. Auch die Auswahl der Teigsorte ist entscheidend. So enthält zum Beispiel Hefeteig deutlich weniger Zucker als Rührteig oder Mürbeteig. Fett­ärmer ist er noch dazu.

 

Zucker im Haushalt

Zucker im Kaffee oder Tee, Zucker in der Süßspeise, Zucker in der Salatsoße – es gibt viele Möglichkeiten, Speisen mit Zucker zu verfeinern; doch nicht überall ist Zucker nötig. Viele Rezepte lassen sich auch ohne Zucker zubereiten. Der Geschmack ver­ändert sich auch mit der Zeit. Es muss ja nicht gleich die Von-100-auf-0-Lösung sein. Eine langsame Reduzierung des Zuckergehalts ist der Schritt in die richtige Richtung.

 

Schokolade und Co.

Kleine Mengen sind auch hier erlaubt. Wer Probleme hat, nach einer kleinen Menge aufzuhören, kann es mit ganz kleinen Packungs­größen versuchen. Oft hilft es auch, statt Süßigkeiten etwas Obst zu essen, um die Lust auf Süßes zu stillen. Die Vitaminversorgung profitiert davon ebenfalls.:

 

Salzreduktion

9–11 g Salz nehmen wir im Schnitt pro Tag zu uns, dabei sollten es nur maximal 5–6 g sein. Einen Teil davon können wir nur über den bewussten Einkauf steuern. Auf das Würzen mit Salz jedoch können wir gut Einfluss nehmen.


Weitere Informationen findest du in unserem Positionspapier.