Schlaf nicht, wenn es dunkel wird

Taschenbuch; Autor: Fielding, Joy

Der Tod hat zarte Hände ... Die Krankenschwester Terry Painter führt ein zurückgezogenes Leben in einer kleinen Stadt in Florida. Nicht selten fühlt sie sich einsam, und so fasst sie eines...
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Der Tod hat zarte Hände ...

Die Krankenschwester Terry Painter führt ein zurückgezogenes Leben in einer kleinen Stadt in Florida. Nicht selten fühlt sie sich einsam, und so fasst sie eines Tages den Entschluss, ihr Gartenhäuschen zu vermieten. Alison, die junge Frau, die bei ihr einzieht, wächst Terry sofort ans Herz, und es entsteht eine liebevolle Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Doch plötzlich beschleicht Terry der entsetzliche Verdacht, dass Alison etwas vor ihr verbirgt - und sie hat immer öfter das beklemmende Gefühl, in ein infames Katz-und-Maus-Spiel geraten zu sein, das ihr den Verstand zu rauben droht ...
Maße

18,5 cm


Titel Zusatz

Roman


Autor(en)

Fielding, Joy


Auflage

8. Aufl.


Gewicht in Gramm

278 gr


Seitenzahl

351


Herausgeber

Goldmann


Sprache

Deutsch


Reihe

Goldmann Taschenbücher


Reihe Band Nr.

Bd.46173


Ausschnitt

ie sagte, ihr Name sei Alison Simms. Die Worte pl_cherten zaghaft, beinahe tr_ _ber ihre Lippen, so wie Honig von der Schneide eines Messers tropft. Ihre Stimme war leise, z_gernd und ein wenig m_henhaft, obwohl sie einen festen H_edruck hatte und mir direkt in die Augen sah. Das mochte ich. Ich mochte sie, entschied ich beinahe spontan, auch wenn ich bereitwillig zugebe, dass es mit meiner Menschenkenntnis nicht besonders weit her ist. Trotzdem war mein erster Eindruck von dieser erstaunlich gro_n jungen Frau mit den schulterlangen rotblonden Locken, die im Wohnzimmer meines kleinen Hauses vor mir stand und fest meine Hand dr_ckte, positiv. Und der erste Eindruck ist ein bleibender Eindruck, wie meine Mutter immer zu sagen pflegte. _Das ist ein wirklich sch_nes Haus_, sagte Alison eifrig nickend, als wollte sie ihrer eigenen Einsch_ung zustimmen, w_end ihre Blicke bewundernd zwischen dem aufgepolsterten Sofa, den beiden zierlichen St_hlen im Queen-Anne-Stil, den Raffgardinen und dem gemusterten Teppich auf dem hellen Holzboden hin und her wanderten. _Ich liebe Rosa und Malve zusammen. Es ist meine Lieblingsfarbkombination._ Sie verzog den Mund zu einem ungeheuer breiten, leicht d_mmlichen L_eln, das ich sofort erwidern wollte. _Ich wollte immer in Rosa und Malve heiraten._ Ich musste lachen. Als Bemerkung gegen_ber jemandem, den man gerade erst kennen gelernt hatte, erschienen mir ihre Worte herrlich absurd. Sie lachte mit mir, und ich wies mit der Hand auf das Sofa. Sofort lie_sie sich tief in die Daunenkissen sinken, sodass ihr blaues Sommerkleid fast in einem Strudel aus pink- und malvenfarbenen Blumenmustern versank, und schlug ihre langen schlanken Beine _bereinander, w_end sie ihren _brigen K_rper kunstvoll um ihr Knie drapierte und sich zu mir vorbeugte. Ich hockte auf der Kante des gestreiften Stuhls direkt gegen_ber und dachte, dass sie mich an einen h_bschen rosa Flamingo erinnerte, einen echten, nicht eines dieser schrecklichen Plastikdinger, die in manchen Vorg_en herumstehen. _Sie sind sehr gro_, bemerkte ich wenig originell und dachte, dass sie sich das wahrscheinlich schon ihr Leben lang anh_rte. _Ein Meter achtundsiebzig_, best_gte sie h_flich. _Aber ich sehe gr__r aus._ _Ja, da haben Sie Recht_, stimmte ich ihr zu, obwohl mir mit meinen knapp eins dreiundsechzig Meter jeder gro_vorkommt. _Darf ich Sie fragen, wie alt Sie sind?_ _Achtundzwanzig._ Eine feine R_te huschte _ber ihre Wangen. _Aber ich sehe j_nger aus._ _Ja, da haben Sie Recht_, wiederholte ich mich. _Sie haben Gl_ck. Ich habe immer so alt ausgesehen, wie ich bin._ _Wie alt sind Sie denn? Das hei_, wenn Sie nichts dagegen haben __ _Was sch_en Sie denn?_ Die unvermittelte Eindringlichkeit ihres Blickes erwischte mich unvorbereitet. Sie musterte mich, als w_ ich ein exotisches Exemplar in einem Labor, eingezw_t zwischen zwei kleinen Glaspl_chen unter einem unsichtbaren Mikroskop. Der Blick aus ihren klaren gr_nen Augen bohrte sich tief in meine m_den braunen Augen, bevor er _ber mein Gesicht wanderte, jede verr_rische Falte registrierte und die Spuren meiner Jahre abwog. Ich mache mir keine gro_n Illusionen. Ich sah mich genauso, wie sie mich sehen musste: eine leidlich attraktive Frau mit ausgepr_en Wangenknochen, gro_n Br_sten, dazu noch nachl_ig frisiert. _Ich wei_nicht_, sagte sie. _Vierzig?_ _Genau._ Ich lachte. _Hab ich_s Ihnen nicht gesagt?_ Wir verstummten und erstarrten in der warmen Nachmittagssonne, die uns wie ein Scheinwerfer anstrahlte und in deren Licht kleine Staubk_rnchen tanzten wie hunderte winziger Insekten. Sie l_elte, faltete ihre H_e im Scho_ wo die Finger der einen Hand achtlos mit denen der anderen spielten. Sie trug keinerlei Ringe und keinen Nagellack, aber ihre N_l waren lang und gepflegt. Sie war sichtlich nerv_s. Sie wollte, dass ich sie mochte. _Hatten Sie Schwierigkeiten herzufinden?_, fragte ich. _Nein. Ihre Wegbeschreibung war k


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