Schreibtischleuchten

Ob fürs Homeoffice, für Bastelarbeiten oder als Leselicht: Die Schreibtischlampe gehört zur Grundausstattung eines gesunden Arbeitsplatzes. Das richtige Licht aus der richtigen Tischleuchte schont die Augen, fördert die Konzentration und erhellt jeden Handgriff. Eine LED-Schreibtischleuchte kann aber noch mehr – vor allem wenn modernste Funktionen auf durchdachte Designs treffen.

Was unterscheidet die Schreibtischlampe von der Tischlampe?

Schreibtischlampen gehören zur Kategorie Tischlampen, erfüllen jedoch einen besonderen Zweck. Während eine Tischlampe allgemein eine Lichtinsel auf Kommoden , Beistelltischen oder Regalen schaffen soll, bieten Schreibtischlampen das perfekte Arbeitslicht. Dieses Licht ist hell, ohne grell zu sein, kommt je nach Leuchtmittel nah ans Tageslicht heran und wird durch Reflektoren blendfrei auf der Arbeitsfläche verbreitet. Lampen für die Raumatmosphäre sind für warmgelbes Stimmungslicht ideal, das durch entsprechende Schirmdesigns abgedunkelt oder gestreut wird.

Warum ist eine gute Schreibtischlampe so wichtig?

Lichtfarbe, Helligkeit und Lichtstreuung haben großen Einfluss auf unseren Geist und Körper. Eine Schreibtischleuchte ist nicht nur dazu da, Handgriffe sichtbar zu machen oder Arbeitsgegenstände auszuleuchten. Die richtige LED-Tischlampe fördert auch die Konzentration und senkt die Ermüdungsgefahr. Dabei braucht nicht nur unser Gehirn die richtige Stimulation durch Licht. Unsere Augen sind darauf trainiert, mangelnde oder starke Helligkeit zu kompensieren. Je mehr sie sich anstrengen müssen, desto schneller ermüden sie – das lässt sich mit der richtigen Schreibtischlampe mit LED verhindern.

Der Monitor ist kein Ersatz für die LED Schreibtischlampe!

Obwohl PC-Monitore oder Laptop-Displays sehr hell leuchten, verströmen sie das „falsche“ Licht. Der hohe Blauanteil und die intensive Helligkeit versetzen die Augen in Stress. Dagegen helfen:

  • Eine Leselampe oder Schreibtischlampe als Gegengewicht

  • Häufiger Blick in die Ferne

  • Regelmäßige Bildschirmpausen

Wie finde ich die richtige Schreibtischlampe?

Nahezu jedes Detail einer Schreibtischlampe folgt einer bestimmten Funktion und sollte dementsprechend sorgfältig ausgewählt werden. Selbst das Design ist mehr als eine Stilfrage.

Die Grundausstattung

Wer am Bildschirm arbeitet, benötigt andere Leuchten als ein Bastler oder Lesefreund. Dennoch gibt es generelle Lampenfaktoren, die alle guten Schreibtischmodelle auszeichnen:

  • Standfuß und Design sind stabil und schlank – die Schreibtischlampe tritt optisch in den Hintergrund.

  • Der Lichtkegel bzw. die Lichtausbeute werden durch Reflektoren erweitert.

  • Der Schirm schützt vor Blendeffekten.

  • Die Schreibtischleuchte setzt auf einen möglichst geringen Energieverbrauch.

  • Sie lässt sich flexibel verstellen und anpassen (Höhe, Ausrichtung, Kopfstellung etc.).

Lichtqualität

Viele moderne Schreibtischlampen und Klemmleuchten verfügen über fest eingebaute LED-Leisten. Diese energiesparende Technik ist für ihre hohe Lichtausbeute sowie einen langen Lebenszyklus bekannt. Andere Versionen setzen auf Halogenstrahler oder die „klassische“ Glühbirne. Aber auch bei diesem Leuchtmittel ist heute meist LED im Einsatz. Bei der Leuchtmittel- oder Lampenwahl gibt es drei wichtige technische Faktoren, die den Lichtcharakter am Schreibtisch beeinflussen.

Helligkeit

Die Helligkeit einer Tischlampe bzw. des Leuchtmittels wird in Lumen angegeben. Je größer die Zahl ist, desto heller strahlt das Licht. Allzu hohe Werte sind fürs Arbeiten am Tisch genauso problematisch wie zu niedrige Werte. Auch wenn für den Schreibtisch eine Helligkeit ab 700 Lumen empfohlen wird, muss diese Zahl immer zur Schreibtischlampe passen. Kleinere, flexible Leuchten mit einem Lichtstrom von 270 Lumen bieten ebenfalls die richtige Helligkeit, allerdings mit kleinerem Wirkkreis.

Farbtemperatur

Tageslicht ist neutral, Stimmungslicht hat einen deutlichen Gelbanteil und Arbeitslicht an Deckenlampen besitzt meist einen kühlen Charakter. Dieser Charakter wird in Kelvin angegeben und beschreibt die Farbtemperatur. Neutrales Licht mit einer Farbtemperatur zwischen 3.000 und 5.000 Kelvin ist perfekt für die Schreibtischlampe. Auch Tageslicht mit einer mittleren Farbtemperatur von 5.500 Kelvin kann hier zum Einsatz kommen. Zu besseren Orientierung verwenden Hersteller zusätzlich die Bezeichnungen Warmweiß, Neutralweiß und Kaltweiß.

Dimmbarkeit und Farbwechsel

Damit eine Schreibtischlampe im Homeoffice auch als Stimmungslicht funktioniert, sind Dimmer bzw. wechselbare Farbtemperaturen ideal. Mit dem Farbwechsel macht sich die Tischlampe außerdem fit für verschiedene Aufgaben. Entspanntes Lesen ist mit etwas mehr Wärme angenehmer, für die Handarbeit sind kältere Farbtemperaturen besser geeignet. Besonders durchdachte Leuchten sind oft gleichzeitig dimmbar und zum Farbwechsel auf Knopfdruck fähig.

Moderne Funktionen

Für jeden ergonomischen Arbeitsplatz gilt: Die Möbel, Lampen und das Zubehör passen sich an den Benutzer an – nicht andersherum. Dafür bieten moderne Schreibtischlampen reichlich Gelegenheit:

  • Flexibler Leuchtenkopf: Konzentriertes Licht, wo es gerade gebraucht wird. Mit dem Leuchtenkopf kann auch die Streuung beeinflusst werden.

  • Touch-Funktion: Keine Suche nach dem Lichtschalter, keine Einschränkungen bei der optimalen Position auf dem Schreibtisch – in Armeslänge wartet das Licht!

  • Klemmleuchte: Gerade bei kleinen Schreibtischen eine gute Alternative zum Standfuß. Und auch noch ausnehmend flexibel!

  • Kabellose Ladetechnik: Smartphone auf den Sockel legen und auftanken – spart Kabelsalat am Arbeitslatz.

  • USB- statt Stromanschluss: Mehr Platz an der Steckdose, im Bedarfsfall immer dabei!

  • Akkuleuchte: Licht, wo es gebraucht wird – so wird jeder Ort zum Arbeitsplatz.

Design und Materialien

Eine Schreibtischlampe für Kinder soll Spaß machen und zum Lernen animieren. Darum sind kindgerechte Farben für eine Klemmleuchte oder die Tischlampe perfekt. Auch Erwachsene lieben eine schöne Optik. Doch die Lampe hat einen Selbstzweck und soll am Schreibtisch nicht ablenken. Damit sie sich harmonisch im Hintergrund hält, eignen sich am besten:

  • Klassische Farben wie Weiß, Schwarz oder Chrom – passend zum Design der Möbel

  • Schlanke, schlichte Formen mit schmalem Rand am Kopf

  • Kleinere Birnen, falls eigene Leuchtmittel verwendet werden

Eignen sich auch normale Tischlampen als Schreibtischleuchte?

Die Kombi aus Tageslicht und Schreibtischlampe ist gut zum Arbeiten am Schreibtisch.

Stilvolle Tischlampen mit satinierten weißen Schirmen und Leuchtmittel sind zwar kein Ersatz für die Leistungsfreude einer Schreibtischlampe, aber durchaus eine angenehme Ergänzung. Im Idealfall wird ein Arbeitsplatz sowieso von mehreren Lichtquellen beschienen. Seitlich einfallendes Tageslicht in Kombination mit einer Schreibtischlampe für Kinder oder Erwachsene wird als perfekte Konzentrationsmischung bezeichnet. Abends kann eine Tischleuchte im Hintergrund für einen geringeren Kontrast zwischen hellem Arbeitsplatz und dunkler Umgebung sorgen.

Die optimale Position für die Schreibtischlampe

Sowohl Rechts- als auch Linkshänder sollten bedenken, dass Arm und Hand beim Schreiben oder dem Bastelprojekt einen Schlagschatten auf Papier und Werkstück werfen. Darum sollte die Schreibtischlampe stets auf der nicht dominanten Seite stehen. Noch besser ist eine mittig platzierte Lampe, die das Licht möglichst senkrecht von oben wirft.