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Lernen ist ein faszinierendes Phänomen. Es betrifft uns alle und geschieht und das ist die zentrale Aussage dieses Buches von selbst. Hierbei ist aber nicht das dröge, langatmige und monotone...
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Artikelnummer: 100134285

Lernen ist ein faszinierendes Phänomen. Es betrifft uns alle und geschieht und das ist die zentrale Aussage dieses Buches von selbst.
Hierbei ist aber nicht das dröge, langatmige und monotone Pauken, was viele vielleicht aus der Schule kennen, gemeint. Hier geht es um implizites Lernen, das unbeabsichtigte, beiläufige und intuitive Lernen zunächst unbewusster Inhalte.
In fünf für den Laien gut verständlichen Kapiteln lernen Sie, wie implizites Lernen in der Theorie und vor allem in der Praxis funktioniert. Und das sowohl auf einer bewussten als auch auf einer unbewussten Ebene.
Ein besonderes Highlight finden Sie in Kapitel fünf: Hier erfahren Sie, wie Sie unbewusste Lernprozesse bewusst steuern können. Und das ist kein Widerspruch! Aber lesen Sie selbst, wie Sie dieses ungeheure Potenzial, das auch in Ihnen schlummert, optimal nutzen können.
Titel Zusatz

Wie Sie leicht und effektiv lernen


Autor(en)

Meyer, Martin


Kurzbeschreibung

Manche Menschen meinen, Lernen wäre schwer, anstrengend und man müsste sich ständig konzentrieren. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn es gibt eine Lernform, bei der Lernen leicht ist und völlig automatisch geschieht. In diesem Buch erfahren Sie zunächst, was Lernen nicht ist, nämlich ein institutionalisiertes Sammelsurium bestehend aus Zwängen, Beurteilung, Planung und Fehlerfeindlichkeit. Dann lernen Sie verschiedene Lern-, Gedächtnis- und Wissensmodelle kennen und erhalten einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse. Schließlich erfahren Sie, welche ungeheure Kraft vom impliziten Lernen ausgeht und wie Sie unbewusste Lernprozesse bewusst steuern können.


Erscheinungsdatum

22.11.2012


Auflage

2. Aufl.


Abmessungen

(H) 0,21 (B) 0.16 (T) 0.01


Gewicht in Gramm

280 gr


Seitenzahl

216


Herausgeber

InnoLearn


Sprache

Deutsch


Ausschnitt

"Einleitung Wissen und Können Kennen Sie das? Sie sitzen gemütlich auf dem Sofa und schauen fern. Es läuft gerade eine Serie, sagen wir einmal "Sex and the City". In einem Dialog ist von Samantha die Rede. Wissen Sie, um welche Person es sich handelt? Als eingefleischter "Sex and the City"-Fan ist das natürlich kein Problem für Sie und falls Sie es nicht sind: Dieses Phänomen lässt sich auch mit allen anderen Fernsehserien bzw. Filmen demonstrieren. Wie heißt der Tänzer in "Dirty Dancing", der von Patrick Swayze gespielt wird? Oder wie heißt die Frau, die sich in dem Film "Titanic" in Jack (gespielt von Leonardo DiCaprio) verliebt? Lernen geschieht automatisch Das Faszinierende ist, dass Sie den Namen kennen, sofern Sie sich den entsprechenden Film oder die Serie angeschaut haben. Sie meinen vielleicht, dass das nichts Besonderes ist, da Sie ja die Namen sicherlich schon vorher irgendwo einmal gehört haben. Sie denken, dass Sie beim Fernsehschauen einfach nur die Verbindung zwischen Namen und Schauspieler gelernt haben. Nun, ich sage Ihnen, dass Sie auch völlig neue oder zumindest unbekannte Begriffe lernen können. War Ihnen der Begriff "Troika" vor der Euro-Krise bekannt? Oder wie sah es mit dem Begriff "Kakofonie" aus, bevor der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder damit den Zustand der Koalition beschrieb? Und, wenn Sie diese Begriffe alle schon vorher kannten, eine letzte Frage: Was sagt Ihnen der Begriff "H1N1"? Und selbst als Nichtbiologe wissen Sie, dass das der Erreger der sogenannten "Schweinegrippe" ist. Sie merken also: Sie haben all diese Namen oder Begriffe allein dadurch gelernt, dass Sie die zugehörigen Informationen verarbeitet haben, und zwar, ohne sich dabei bewusst zu konzentrieren oder gar anzustrengen. Es gilt also: Lernen geschieht immer dann, wenn Informationen verarbeitet werden. Das Ganze funktioniert auch bei Jugendlichen. Diese entwickeln im Umgang miteinander eine bestimmte Art und Weise, miteinander zu sprechen. So werden leicht Wortneuschöpfungen, wie z. B. "Arschfax" (ein Unterhosenetikett, das hinten aus der Hose heraushängt) gefunden und in die gesprochene Sprache integriert. Das Interessante daran ist, dass den Jugendlichen dies oftmals nicht bewusst wird. Bei Interviews (z. B.: ist den Jugendlichen die genaue Bedeutung der verwendeten Wörter oftmals unklar. Aber: Sie KÖNNEN die Wörter verwenden und werden von ihren Gesprächspartnern auch verstanden, und das oftmals, ohne genau zu WISSEN, was ein spezielles Wort genau bedeutet. All diese Beispiele haben eines gemeinsam: Es wurde gelernt. Ich weiß, der Begriff "Lernen" hatte, zumindest bevor Sie dieses Buch gelesen haben, ein schlechtes Image. Lernen wird mit Begriffen wie "Anstrengung", "Konzentration" und "Zwang" in Verbindung gebracht. Aber machen Sie sich bewusst, dass auch Sie gerade gelernt haben. Und so schlimm war es doch wirklich nicht! Robert Anderson definiert Lernen als einen Prozess, bei dem sich aufgrund von Erfahrungen langfristige Veränderungen im Verhaltenspotenzial zeigen. Lernen ist ein Prozess, bei dem sich aufgrund von Erfahrungen langfristige Veränderungen im Verhaltenspotenzial zeigen (Anderson 2000, S. 4). Sie sind also nur aufgrund von Erfahrungen in der Lage, zukünftig anders zu handeln als zuvor. Sie können also, wenn es in einem Gespräch um Fernsehserien oder Spielfilme, spezielle Wörter oder Jugendsprache geht, mitreden oder möglicherweise noch ganz andere Dinge tun. Faktum ist aber: Sie haben gelernt. Und zwar ganz automatisch. Dies funktioniert übrigens mit allen fünf Sinnen, die wir Menschen besitzen. Lernen mit allen Sinnen Wir Menschen besitzen fünf Wahrnehmungskanäle, also Möglichkeiten, unsere Umwelt wahrzunehmen. ..."


Inhaltsverzeichnis

Inhalt Inhalt 3 Vorwort 7 Hinweise 8 Wissen und Können 9 Lernen geschieht automatisch 10 Lernen mit allen Sinnen 13 Implizites Lernen 17 Verstehen 23 Wissen als Abstraktion des Könnens 25 Lernen eine Annäherung 29 Schule vs. Lernen 33 Planung (Lehrplan) vs. Lernen 35 Ungeplantes (heimlicher Lehrplan) vs. Lernen 38 Beurteilung vs. Lernen 40 Fehler vs. Lernen 42 Konzentration vs. Lernen 46 Unbewusste und bewusste Erkenntnisprozesse 49 Konditionieren 50 Implizites Lernen 60 Priming 81 Lern-, Gedächtnis- und Wissensmodelle 97 Lernen 100 Gedächtnis 105 Wissen 122 Implizites Lernen eine effektive Lernform 129 Implizites vs. explizites Lernen 130 Kreativität 139 Intuition 143 Individualität 146 Emotionen 150 Motivation 153 Implizites Lehren 157 Gute Gefühle 159 Konditionieren 161 Priming 164 Mere Exposure 167 Unbewusste Schemata 168 Geschichten 172 Mentales Training 176 Implizites Lernen eine Lebenshaltung 179 Anhang I: Unbewusste und bewusste Erkenntnisprozesse 183 Anhang II: Implizite Lehrstrategien 185 Anhang III: Hölle und Himmel eine Metapher zur Kooperation 187 Anhang IV: Gestapelte Geschichten zum impliziten Lernen 191 Snowboard lernen 191 Fahrradfahren lernen 193 Küssen lernen 194 Glossar 197 Index 209 Über den Autor 215


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