Fairtrade

Fairer Handel

Unser Partner: TransFair e. V.

Der unabhängige Verein TransFair e. V. vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte durch Lizenzen. Als Branchenvorreiter arbeitet Lidl bereits seit 2006 mit TransFair zusammen. Unter der Eigenmarke Fairglobe erweitern wir unsere fair gehandelten Produkte ständig. Die klar definierten Standards schreiben u. a. die Zahlung einer Prämie für Produzentengruppen in Afrika, Lateinamerika und Asien vor. Diese können so Dörfer und Familien aus eigener Kraft stärken und Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort nachhaltig verbessern. Sie erhalten eine Stimme und entscheiden selbstbestimmt. Die Standards werden regelmäßig vor Ort überprüft.

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Weitere Informationen auf der Fairtrade-Website.

Seit 2014 sind wir einer der ersten Partner im Fairtrade-Kakao-Programm

Das Programmsiegel darf nur auf der Verpackung abgebildet werden, wenn die für das Produkt benötigte Kakaomenge zu 100 % zu Fairtrade-Bedingungen eingekauft wurde. Die kakaohaltigen Cerealien der Lidl-Qualitätsmarke Crownfield, das saisonale Favorina-Sortiment und unsere hochwertigen Tafelschokoladen von Fin Carré wurden bereits umgestellt.

Weitere Informationen zum Fairtrade-Kakao-Programm gibt es hier.

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Der Fairtrade-Code zeigt die Geschichten und Menschen hinter den Produkten. Im September 2009 hat Lidl erstmals Fairglobe-Textilien angeboten, die mit einem innovativen Zahlencode versehen sind. Dieser macht die Wertschöpfungskette transparenter. Wenn Kunden den Code auf www.fairtrade-code.de eingeben, erhalten sie Informationen über die Produzenten-Kooperative oder Plantage, die von dem Kauf des Produkts profitiert, sowie über die deutsche Partnerfirma. Darüber hinaus erfahren sie, welche Projekte bereits durch Fairtrade-Prämien finanziert wurden. Inzwischen befindet sich die Zahlenkombination auf einer großen Anzahl von Produktverpackungen.

Weitere Informationen zum Fairtrade-Code gibt es hier.



Fairtrade-Projekte

Fairtrade verbindet Produzenten und Konsumenten und bekämpft Armut durch fairen Handel. Kostendeckende Mindestpreise plus Prämienzahlungen, Marktzugang im Norden und langfristige Handelsbeziehungen haben Fairtrade zu einem bewährten Mittel gemacht, um Kleinbauern und Arbeiter im Süden zu stärken. Die verbindlich festgelegte Fairtrade-Prämie wird in die soziale, wirtschaftliche und ökologische Weiterentwicklung investiert. So können die Produzenten ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen und die ihrer Gemeinschaft nachhaltig verbessern.
Im Rahmen der Fairen Woche, der größten bundesweiten Aktion des Fairen Handels, unterstützen wir seit 2008 regelmäßig Fairtrade-Kaffee- oder Bananenkooperativen mit einem zusätzlichen Beitrag für Projekte über die Mindestpreise und Fairtrade-Prämie hinaus.

Fairtrade-Jahr 2016

2016 erklärte Lidl zum Fairen Jahr und blickte auf die erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Passend zur zehnjährigen Lizenz-Partnerschaft zwischen Lidl und Fairtrade wurden wir mit dem Fairtrade-Award 2016 in der Kategorie „Handel“ ausgezeichnet. Im Fokus des Fairtrade-Jahrs stand die Unterstützung Fairtrade-zertifizierter Kaffeebauern in Bolivien. Dafür hat Lidl mit verschiedenen Maßnahmen das ganze Jahr über Spenden gesammelt. Beispielsweise waren wir mit 75.000 Mitarbeitern die größte teilnehmende Gruppe bei der Fairtrade-Challenge 2016, bei der jeder Mitarbeiter von Lidl zu einer Kaffeepause mit Fairtrade-zertifiziertem Fairglobe-Kaffee eingeladen wurde und so Fairglobe-Kaffee kennlernen konnte. Als weiteres Spendensammelprojekt wurde die Fairglobe-Vorratsbox entwickelt. Diese konnten unsere Kunden im Onlineshop erwerben und so Fairglobe-Produkte kennenlernen. Insgesamt konnten durch die verschiedenen Aktionen 150.000 Euro gesammelt werden. Die Übergabe der Spendensumme bildete das Finale und einen gelungenen Abschluss des Fairtrade-Jahres 2016.

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2015 Unterstützung beim Wiederanbau von Kaffeepflanzen in Mexiko (Faire Woche 2015)

Im Rahmen der Fairen Woche 2015 spendeten wir 50.000 Euro an die Fairtrade-Kaffeeorganisation Tiemelonla Nich Klum („Die Blume unserer Erde eint uns“). Denn die Auswirkungen des Klimawandels bekommen gerade Kaffeeanbauern in besonderem Maße zu spüren. 250 Mitglieder der Kaffeekooperative konnten durch die Spende 125.000 neue Kaffeepflanzen setzen. Außerdem erhielten sie individuelle Schulungsmaßnahmen, um auch künftig ihren Lebensunterhalt mit nachhaltigem Anbau bestreiten zu können.

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2012–2014 Unterstützung Fairtrade-Kaffee-Aktionsplan in Peru

Lang anhaltende Regenperioden sowie hohe Temperaturen wirken sich negativ auf den Kaffeeertrag aus und erhöhen das Schädlingsaufkommen. Von 2012 bis 2014 halfen wir einer peruanischen Kaffeekooperative, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Durch unsere Spenden finanzierten wir die Umsetzung eines Maßnahmenpakets des Fairtrade-Kaffee-Aktionsplans, um die wichtigsten und dringendsten Herausforderungen anzugehen (Drei-Phasen-Programm). Davon profitierten die Zusammenschlüsse von Kleinbauern in San Martin de Pangoa in der Provinz Satipo. Durch spezielle Trainingsangebote wurden Zusammenhalt, aktive Teilhabe und das Qualitätsmanagement in den Kooperativen gestärkt sowie der Absatz unter Fairtrade-Bedingungen weiter erhöht. Ein wichtiger Schwerpunkt war die Frauenförderung. Verschiedene Maßnahmen sollten zudem Hoffnung im Kampf gegen den Klimawandel bieten:

  • Pflanzen neuer, resistenter Kaffeepflanzen
  • Schulen von Farmern durch Farmer
  • Schutz der Kaffeepflanzen durch Mischkulturen
  • Selbstversorgung mittels Gemüsegärten

 

Wiederanbau von Kaffeepflanzen in Peru (Faire Woche 2014)

Zum dritten Mal in Folge förderten wir die Fairtrade-zertifizierte peruanische Kaffee-Kooperative Sonomoro. 2014 floss die Spende der bundesweiten Fairen Woche in Höhe von 50.000 Euro in 72.000 neue Kaffeepflanzen sowie technische Unterstützung für deren Aufzucht und Pflege.

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Wiederaufforstung in Peru (Faire Woche 2013)

Im zweiten Schritt des Drei-Phasen-Programms lag der Fokus auf der Wiederaufforstung. Durch eine Spende von 55.000 Euro konnten 40.000 Bäume gepflanzt werden, die dem Erosionsschutz rund um die Kaffeepflanzen dienen und ihnen Schatten spenden.

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Weiterbildungsprojekte (Faire Woche 2012)

Im Rahmen der Fairen Woche 2012 begann das Klimaprojekt mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro. Damit wurden die Kaffeebauern geschult und weitergebildet. Ziel des zehnmonatigen Projektes war es, die Kleinbauern gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels widerstandsfähiger zu machen und Ernteverluste gering zu halten. Nach einer Chancen- und Risikobewertung mit lokalen Experten wurden Maßnahmen ermittelt und umgesetzt. Dazu gehörten unter anderem das Pflanzen von schattenspendenden Bäumen, Trainings zur besseren Schädlingsbekämpfung, Erosionskontrollen durch Barrieren sowie eine bessere Abfallentsorgung.

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2011 – Fair ist mehr

2011 wurden 1,50 Euro pro Packung Café del Mundo an Fairtrade-zertifizierte Kaffee-Kooperativen in Peru gespendet. Insgesamt kam so eine Summe von 50.000 Euro zusammen, die in Maßnahmen zu Qualitätsmanagement und nachhaltigem Anbau investiert wurde.

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