Verantwortung bei Lebensmitteln
Verantwortung bei Lebensmitteln
Verantwortung bei Lebensmitteln
Verantwortung bei Lebensmitteln

Verantwortung bei Lebensmitteln

„Wir sind uns bewusst, dass wir dieser Verantwortung nur gemeinsam mit unseren motivierten und engagierten Mitarbeitern gerecht werden können.“

Roh- und Inhaltsstoffe

Dieser Unternehmensgrundsatz formuliert unsere Verantwortung für Mensch und Natur. Wir engagieren uns für Tierwohlaspekte und einen verantwortungsvollen Umgang z.B. mit Meerestier- und Fischprodukten. Außerdem achten wir darauf, dass Agrarrohstoffe wie Kaffee, Tee, Kakao oder Palm(kern)öl sowie die Erzeugnisse von Fleisch, Fisch und Schalentieren nachhaltiger erzeugt bzw. eingekauft werden. Für jeden Bereich veröffentlichen wir regelmäßig Positionspapiere. Ein weiteres Papier beschreibt Maßnahmen, wie Lidl Lebensmittelverluste und Verpackungsmaterialien reduziert.

Positionspapiere für nachhaltigeren Handel und Einkauf von Rohstoffen

Die Positionspapiere entwickelt Lidl ständig weiter. Gemeinsam mit seinen Lieferanten dokumentiert Lidl Fortschritte und beschließet neue Maßnahmen. Diese werden dann für alle Lieferanten verpflichtend. Falls die Zielvorgaben nicht erreicht werden, werden Maßnahmen definiert, die die Umsetzung vorantreiben.

Das Lidl-Rohstoffprogramm

Wir streben nach ständiger Verbesserung von Qualität und Nachhaltigkeit in unseren weltweiten Wertschöpfungsketten. Deshalb hat Lidl für die Rohstoffe Fisch, Eier, Kaffee, Tee, Kakao und Palm(kern)öl ein Programm entwickelt, das ausgewählte Mindestzielsetzungen im Einkauf für einige Länder definiert. Mit seinem Rohstoffprogramm trägt Lidl dazu bei, die Bedingungen für die Gewinnung von ausgewählten Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion zukunftsfähig auszurichten und Standards im Einkauf zu etablieren.

Das Lidl-Rohstoffprogramm

Fisch- und Schalentiere

Fang und Zucht von Fisch und Schalentieren nachhaltiger gestalten

Lidl setzt sich aktiv dafür ein, verantwortungsvoller mit Meeres- und Fischprodukten umzugehen. Wir achten daher streng darauf, die weltweiten marinen Ökosysteme zu erhalten und zu schützen. Auch den Schutz der Menschen und ihrer Arbeitsrechte bei der Herstellung dieser Produkte haben wir als verbindliches Ziel festgelegt.

Zudem hat sich Lidl als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland dazu verpflichtet, sein Dauersortiment auf MSC- und ASC-zertifizierte Produkte umzustellen. Seit 1. Januar 2017 bieten wir daher bei Fisch und Schalentieren aus Wildfang sowohl im Tiefkühl- als auch im Frischfischbereich nur noch MSC-zertifizierte Rohware an. 2017 gibt es übergangsweise noch Produkte von Fischereien, die die Vorbewertung des MSC erfolgreich bestanden haben und gerade zertifiziert werden. Seit 1. Mai 2018 verkaufen wir im gesamten Meerestier- und Fischsortiment nur noch ASC- oder Bio-zertifizierte Rohware.

Fisch und Schalentiere Fisch und Schalentiere

Download PDF

Schließen

Kakao

Verantwortungsvoller Kakaoeinkauf

Die Rohware an Kakao für das gesamte Eigenmarken-Sortiment stammt bereits seit Ende 2016 zu 100 % aus zertifiziertem Anbau. Das gilt auch für saisonale Aktionsware, z. B. an Ostern oder Weihnachten. Hier ist der Kakao zu 100 % durch das Fairtrade-Sourcing-Programm (FSP) zertifiziert. Gemäß unserem Unternehmensziel, in der Branche Vorreiter zu sein und positive Entwicklungen anzustoßen, setzen wir auch hier Maßstäbe.

Kakaoeinkauf

Download PDF

Schließen

Tee

Weitblickende Strategie bei der Teezertifizierung

Bereits seit 2006 verkauft Lidl unter der Eigenmarke Fairglobe Grün- und Schwarztees mit Fairtrade-Zertifikat. Die Fairglobe-Tees sind zudem alle auch Bio-zertifiziert. Einzelne andere Teesorten tragen Siegel wie das der Rainforest Alliance oder von UTZ. Auch kurzfristig engagieren wir uns im Teebereich noch stärker. Ziel ist, dass bereits Ende 2018 die Rohware für Grün-, Schwarz- und Rooibostee unserer Eigenmarken, die nicht aus der Europäischen Union stammt, zu 100 % zertifiziert ist.

Teezertifizierung

Download PDF

Schließen

Kaffee

Ehrgeizige Rohstoffziele für Kaffee

Über die Jahre konnte Lidl den Anteil an zertifizierter Kaffeerohware für seine Eigenmarken immer weiter steigern. So tragen inzwischen alle Kaffeepads und kapseln der Eigenmarke Bellarom ein Nachhaltigkeitssiegel. Zudem haben wir das Ziel, bis spätestens Ende 2020 100 % der Rohware zertifizieren zu lassen.

Ehrgeizige Rohstoffziele für Kaffee

Download PDF

Schließen

Palmöl

Palm(kern)öl aus nachhaltigerem Anbau

Bereits seit Anfang 2012 ist Lidl Mitglied des Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO). Gemeinsam mit anderen Akteuren setzen wir uns für einen nachhaltigen Palm(kern)öl-Anbau ein. Dies umfasst u. a., sich von illegalem Holzeinschlag und/oder Brandrodung zu distanzieren, deren Ziel es ist, neue Anbauflächen zu gewinnen. Sofern produktionstechnisch und wirtschaftlich möglich, werden wir daher auf physisches Palm(kern)öl aus zertifiziertem Anbau nach RSPO-Standard umstellen. Ziel ist es, bis Ende 2017 bei unseren essbaren Eigenmarkenprodukten ausschließlich segregiertes Palm(kern)öl und bei Non-Food Eigenmarken 100% Mass Balance zertifiziertes Palm(kern)öl einzusetzen.

Palm(kern)öl aus nachhaltigerem Anbau

Download PDF

Schließen

Obst und Gemüse

Lidl hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden jederzeit geprüfte Qualität und Frische zum besten Preis zu bieten. Damit das gelingt, hat Lidl gemeinsam mit seinen Lieferanten und Erzeugern von frischem Obst und Gemüse eine Zielvereinbarung verabschiedet. Diese legt eine nachhaltige Reduzierung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln fest. Die Lidl-Spezifikationswerte für den Bereich Pflanzenschutzmittel und Kontaminanten bei Obst und Gemüse tolerieren nachzuweisende Wirkstoffrückstände daher lediglich in Konzentrationen von bis zu maximal einem Drittel der gesetzlichen Höchstgehalte und legen für die Summe der prozentualen Auslastung der gesetzlichen Höchstmenge aller Wirkstoffrückstände einen Maximalwert von 80 % fest. Die Anzahl nachzuweisender Wirkstoffrückstände ist hierbei auf maximal fünf Stoffe begrenzt. Um das gemeinsame Ziel zu realisieren, wurde das Lidl-Pestizidreduktionsprogramm ins Leben gerufen.

Obst und Gemüse

Blumen und Pflanzen

Beim Blumen- und Pflanzensortiment setzen wir auf strikte Kriterien, die den Anbau für Mensch und Umwelt sicherer und nachhaltiger machen. Wir möchten dabei nicht nur unserer Vorbildfunktion gerecht werden, sondern auch unsere Geschäftspartner zu höheren Standards verpflichten.

Blumen und Pflanzen

Download PDF

Zellulose

Wälder bedecken knapp ein Drittel der Erdoberfläche und sind in vielerlei Hinsicht bedeutsam. Unter anderem sind sie Heimat für 80 Prozent der bekannten Tier- und Pflanzenarten außerhalb der Weltmeere. Außerdem erwarten Verbraucher höhere Standards bei der Erzeugung von Artikeln mit Holz­ bzw. Zellulosebestandteilen. In Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren der Wertschöpfungskette und ihren Anspruchsgruppen möchten wir unseren Beitrag zu einer umwelt­ und sozialverträglicheren Holzbewirtschaftung leisten.

Zellulose

Download PDF



Bio und Fairtrade

Bio-Lebensmittel

Seit vielen Jahren sind Bio-Lebensmittel ein fester Bestandteil des Lidl-Sortiments. Wir finden es wichtig, die ökologische Landwirtschaft zu unterstützen und unseren Kunden hochwertige Bio-Produkte unter der Eigenmarke Bio Organic zu bieten. Alle unsere Bio-Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und tragen das offizielle Bio-Siegel der EU. Dafür müssen sie die strengen Richtlinien der EG-Öko-Verordnung erfüllen. Diese verlangen, dass die Produkte den höchsten gesetzlich gesicherten lebensmittelrechtlichen Standards genügen. Unabhängige Prüfstellen kontrollieren dies regelmäßig. Da wir besonders hohe Ansprüche haben, geht uns das jedoch nicht weit genug. Deshalb haben wir zusätzlich ein internes Qualitätssicherungssystem ins Leben gerufen, mit dem wir die Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette prüfen. So sorgen wir dafür, dass die Qualität der Produkte gleich hoch bleibt und alle gesetzlichen Normen erfüllt werden.

Bio

Fairer Handel

Als erster Lebensmittelhändler Deutschlands haben wir bereits 2006 Produkte mit Fairtrade-Siegel unter der Eigenmarke Fairglobe eingeführt. Von Kaffee über Schokolade bis hin zu Orangensaft und vielen weiteren Artikeln reicht das Sortiment. Auch im Non-Food-Bereich finden Kunden Produkte mit dem unabhängig kontrollierten Siegel, z. B. bei den Textilien. Über 1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte können heute von festen Mindestpreisen und der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte profitieren. Auch die Kunden in Deutschland gewinnen. Denn wer verantwortungsbewusst handelt, verbessert nicht nur die Herstellungsbedingungen, sondern auch die Qualität von Produkten. So erhalten Kunden hochwertige, unter fairen Bedingungen erzeugte Artikel zu guten Preisen.

Fairglobe

Wir freuen uns, dass das Fairglobe-Sortiment einen so guten Anklang bei unseren Kunden findet. Denn dies erlaubt uns nicht nur, das Angebot ständig auszubauen, sondern auch viele Fairtrade-Projekte direkt in den Ursprungsländern zu unterstützen. So vergeben wir jährlich 50.000 Euro, z. B. 2012 für ein Kaffeepflanzprojekt in Peru. Im Rahmen des Fairtrade-Jahres 2016 konnten wir sogar 150.000 Euro zu einem Fairtrade-Projekt mit bolivianischen Kaffeebauern beitragen. Insgesamt flossen bisher knapp 500.000 Euro in Fairtrade-Projekte in Mittel- und Südamerika, genauso viele Kaffeepflanzen wurden gepflanzt. Mit über 1.000 geschulten Kleinbauern ist die Bilanz auch in puncto Bildung erfreulich.

Es bestätigt uns und macht uns auch ein bisschen stolz, dass wir für unser Engagement mit dem Fairtrade-Award 2016 in der Kategorie „Handel“ ausgezeichnet wurden.

mehr zum Thema Fairtrade


Tierische Erzeugnisse

Höhere Standards in der Tierhaltung

Als einer der größten deutschen Lebensmittelhändler tragen wir gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehört unter anderem, die Standards in der Tierhaltung zu verbessern. Daher verpflichtet Lidl seine Lieferanten, mindestens die jeweils nationalen gesetzlichen Tierschutzstandards einzuhalten. Wir fördern aktiv Tierschutzaspekte, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. So verbessern wir, wo möglich, Fütterung sowie Aufzucht- und Haltungsbedingungen und entwickeln unsere Tierwohlstandards ständig weiter. Dies gestalten wir konsequent, rückverfolgbar und transparent.

Lidl-Haltungskompass

Lidl-Haltungskompass

Lidl Deutschland geht mit der Haltungskennzeichnung ein weiteres wichtiges Thema an und unterstützt Kunden mit noch mehr Transparenz bei einer bewussten Kaufentscheidung: Seit April kennzeichnet das Unternehmen freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken mit dem Lidl-Haltungskompass. Ein einfach verständliches 4-Stufen-Modell vermittelt Kunden auf einen Blick, nach welchen Kriterien das Tier gehalten wurde:

  • Stufe 1: Stallhaltung
  • Stufe 2: Stallhaltung Plus
  • Stufe 3: Außenklima
  • Stufe 4: Bio

Weitere Informationen

Lidl-Haltungskompass
Initiative Tierwohl

Initiative Tierwohl

Als Gründungsmitglied der Initiative Tierwohl haben wir ehrgeizige Ziele. In der Initiative setzen sich Unternehmen und Verbände aus Land- und Fleischwirtschaft sowie Lebensmitteleinzelhandel dafür ein, die Fleischerzeugung tiergerechter und nachhaltiger zu gestalten. Das freiwillige Aktionsbündnis vereint Akteure der gesamten Wertschöpfungskette in der Schweine- und Geflügelfleischbranche. Unter dem Motto „Gemeinsam verantwortlich handeln“ gilt es, das Tierwohl von Nutztieren in Deutschland aktiv und flächendeckend zu verbessern.

Weitere Informationen

Eier aus Boden- und Freilandhaltung

Eier aus Boden- und Freilandhaltung

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, als Vorbild für die Branche zu handeln. Deshalb haben wir als einer der ersten Lebensmittelhändler in Deutschland bereits 2004 begonnen, von Frischeiern aus Käfighaltung auf Eier aus Boden- und Freilandhaltung umzustellen. Letztere führen wir seit Mitte 2009 bundesweit ausschließlich.

Viele Eier werden außerdem von der verarbeitenden Lebensmittelindustrie verwendet. Deshalb war es nur konsequent, wo möglich auch bei ausgewählten Artikeln unserer Eigenmarken auf Boden- und Freilandeier umzustellen. Seit 2010 machen wir dies auf der Vorderseite der betreffenden Artikel kenntlich, sodass unsere Kunden auf einen Blick informiert sind. Verarbeitete, eihaltige Lebensmittel sind zu 100 % auf Eier umgestellt, die mindestens aus Bodenhaltung stammen.

Eier aus Boden- und Freilandhaltung
Landjunker-Sortiment: Verantwortung für Mensch und Tier

Landjunker-Sortiment: Verantwortung für Mensch und Tier

Das Wohl der Tiere steht für uns beim Fleischsortiment an erster Stelle. Deshalb wenden wir für Geflügel ausschließlich geprüfte Tierschutzstandards an, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Um diese Standards so fundiert wie möglich zu gestalten, haben wir mit Wissenschaftlern und Tierschutzexperten zusammengearbeitet.

Auf der Website unseres Landjunker-Geflügelsortiments wird das Konzept genau erklärt und mit Beispielen aus den Betrieben unterlegt. Es ist uns wichtig, für unsere Kunden so transparent wie möglich zu sein. Auf diese Weise kann sich jeder ein genaues Bild über Bedingungen der Tierhaltung, Höfe und Lieferanten machen.

Weitere Informationen

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Als einer der ersten Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland hat Lidl bereits seit Start des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" im Jahr 2013 mit dem "Ganzen Hähnchen" der Eigenmarke "Landjunker" ein nach den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes zertifiziertes Produkt im Sortiment.

Seit Mitte August 2016 ergänzen in den bayerischen Lidl-Filialen viele weitere Geflügelartikel mit der Einstiegsstufe des Labels "Für Mehr Tierschutz" das Angebot – darunter Hähnchenflügel und Hähnchengeschnetzeltes. Damit hat Lidl alle Produkte des Frischgeflügelsortiments der regionalen Lidl-Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" und dadurch insgesamt 45 Prozent des Frischgeflügelsortiments in den bayerischen Filialen mit dem Tierschutzlabel zertifiziert.

Die sukzessive Umstellung der Milchprodukte von „Ein gutes Stück Bayern“ auf die Premiumstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ ist für Lidl ein weiterer Meilenstein, seit wir mit dem Deutschen Tierschutzbund zusammenarbeiten.

Das Tierschutzlabel nutzt Tieren wie Verbrauchern. Die Milchkühe z. B. leben unter verbesserten Bedingungen, und die Kunden können bewusst regionale Tierhaltung unterstützen. Die teilnehmenden Landwirte verpflichteten sich von Anfang an, die Milchkühe gentechnikfrei zu füttern und tiergerecht mit großzügigem Platzangebot im Laufstall, regelmäßiger Klauenpflege sowie ganzjährig ohne Anbindung zu halten. Weitere Tierwohlmaßnahmen folgten.

Neben dem Tierschutz-Engagement in Bayern führen wir in Teilen von Nord- und Mitteldeutschland regionale Eier aus Freilandhaltung mit der Premiumstufe des Tierschutzlabels.

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Ohne Gentechnik

Das Siegel „Ohne Gentechnik“ wurde 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeführt. Lebensmittel, die damit gekennzeichnet sind, müssen hohe Anforderungen erfüllen und dürfen nachweislich keine gentechnisch veränderten Bestandteile haben. Das Siegel wird von dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) vergeben.

Ohne Gentechnik

Mit unserem Motto „Auf dem Weg nach morgen“ stehen wir für die hohe Qualität und Sicherheit unserer Artikel ein, denn die Gesundheit, der Schutz und die Zufriedenheit unserer Kunden haben oberste Priorität. Wir sind der Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich davon abhängt, wie erfolgreich eine verantwortliche Nutzung der natürlichen Ressourcen, die Umsetzung guter landwirtschaftlicher Praktiken und ein respektvoller Umgang mit Mensch und Tier dauerhaft in Einklang gebracht werden. Bereits seit 2002 bietet Lidl bundesweit Frischgeflügel an, das aus gentechnikfreier Fütterung stammt. 2011 folgte die bundesweite Umstellung des Sortiments für frische Eier auf gentechnikfreie Produkte. Im Juli 2015 führte Lidl in allen bayerischen Filialen Frischmilch und H-Milch der Eigenmarken „Milbona“ und „Ein gutes Stück Bayern“ als erste Produkte mit der Zertifizierung „Ohne Gentechnik“ zur Verbraucherorientierung ein. Was sich bisher regional bewährt hat, ist inzwischen auch auf nationaler Ebene umgesetzt. Seit Juli 2016 wird Frischmilch der Eigenmarke „Milbona“ bundesweit nur noch gentechnikfrei angeboten. Neben der Milch hat Lidl bundesweit bereits weitere Milchartikel seiner Eigenmarken umgestellt - darunter Naturjoghurt, Kaffeesahne und Käseprodukte wie Emmentaler Scheiben. In einem weiteren Schritt baut Lidl seit 2017 sein regionales und „Ohne Gentechnik“-zertifiziertes Frischfleischsortiment für Schwein und Rind mit dem Ziel einer nationalen Ausweitung aus. So bietet das Unternehmen unter der regionalen Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" in vielen bayerischen Filialen "Ohne Gentechnik"-zertifiziertes gemischtes Hackfleisch an. Auch einige Schweinefleischprodukte der Eigenmarke, darunter das Minutensteak und der Schinkengulasch, sind in einem Großteil der bayerischen Filialen mit dem "Ohne Gentechnik"-Siegel erhältlich. Darüber hinaus führt Lidl in ausgewählten Filialen seit August 2017 gentechnikfreie Prime Burger aus 100 Prozent Simmentaler Rindfleisch von der Eigenmarke "Landjunker Selection".


Die Lidl Soja-Initiative

Eiweißreiche Futtermittel, vor allem Soja, werden als zentraler Bestandteil des Tierfutters für die Erzeugung von vielen Produkten verwendet. Als Abnehmer relevanter Mengen tierischer Erzeugnisse arbeitet Lidl intensiv daran, eine nachhaltigere Zukunft für die globale Sojaproduktion zu schaffen und seine Lieferkette nachhaltig auszurichten. Unser langfristiges Ziel ist es, den Einsatz von Soja als Futtermittel zu reduzieren, um somit einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Stattdessen sollen verstärkt einheimische Eiweißfuttermittelalternativen wie beispielsweise Rapsschrot verwendet werden. Dort, wo sich der Einsatz von Soja nicht durch andere Eiweißfuttermittel substituieren lässt, bevorzugen wir die Verwendung von Soja aus der EU, um somit die Importe langfristig zu reduzieren. Solange die Notwendigkeit des Imports von Soja besteht, ist es unser Ziel, ausschließlich auf zertifiziertes, gentechnikfreies und nachhaltiges Soja umzustellen. Darunter fallen Systeme der Massenbilanzierung und der Segregation. Letzteres streben wir für unsere Produkte an. Hierzu engagiert sich Lidl seit 2017 im Rahmen der Lidl Soja-Initiative. Ziel ist es, den weltweiten Anteil an zertifiziert nachhaltigem gentechnikfreien Soja sukzessive zu erhöhen und eine damit einhergehende Verbesserung der Lebens-, Umwelt- und Arbeitsbedingungen der Landwirte vor Ort zu erreichen. Diese werden während der Umstellungsphase auf zertifiziert nachhaltiges gentechnikfreies Soja von Lidl unterstützt und erhalten dafür einen angemessenen Aufpreis.

Damit baut Lidl die Vorreiterrolle in der Förderung von nachhaltigerem Eiweißfuttermittel im Handel weiter aus. Gleichzeitig möchten wir einen langfristigen Prozess anstoßen und andere Unternehmen dazu motivieren, ebenfalls zu einer nachhaltigeren Sojawirtschaft beizutragen.

Recycling


Was macht Lidl konkret?

Die 2017 gestartete Lidl Soja-Initiative hat zum Ziel, die Sojabauern Schritt für Schritt bei der Umstellung auf zertifiziert nachhaltigeren gentechnikfreien Sojaanbau zu unterstützen und damit in Zukunft flächendeckend nachhaltigeres Soja verfügbar zu machen.

Konkret plant das Unternehmen in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz die komplett benötigte Menge von rund 147.000 Tonnen Sojabohnen am Ursprung in Brasilien zertifizieren zu lassen. Hierfür erhalten die Landwirte vor Ort eine angemessene Zulage.

Gemeinsam mit unserem anerkannten Projektpartner Pro Terra werden ausgewählte Farmen in Brasilien gezielt in der Umstellungsphase unterstützt sowie sukzessive der weltweite Anteil an nachhaltiger angebautem Soja erhöht.

"Aktuell ist die verfügbare Menge an zertifiziert nachhaltigerem, gentechnikfreiem Soja noch gering", erläutert Augusto Freire, Vorsitzender der ProTerra Foundation. "Mit der 'Lidl Soja-Initiative' leistet Lidl Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Förderung von einem nachhaltigeren und gentechnikfreien Sojaanbau. Wir freuen uns, mit Lidl einen starken und engagierten Partner an unserer Seite zu haben."

Bei Lidl-Eigenmarken sollen langfristig ausschließlich nachhaltigere und gentechnikfreie Futtermittel eingesetzt werden.



Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Lidl möchte in all seinem Tun vorbildlich und verantwortungsvoll sein. Daher wirken wir der Vernichtung riesiger Mengen von Lebensmitteln entgegen. Aufgrund fehlender Kenntnisse der Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums werden jedes Jahr viele Tonnen an Esswaren weggeworfen, obwohl sie lebensmittelrechtlich einwandfrei und bedenkenlos verzehrbar sind. Das möchten wir ändern.

Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln

Lebensmittelverluste und Verpackungsmaterialien reduzieren

Lidl arbeitet permanent daran, sämtliche Schritte der Wertschöpfungskette zu optimieren. Davon profitieren alle, denn dies wirkt sich sowohl positiv auf Mensch und Natur als auch auf den Unternehmenserfolg aus. So schonen wir Ressourcen, und wir stärken zugleich das Unternehmen, indem wir nur so viel bestellen, wie wir auch verkaufen können.

Lebensmittelabgabe an die Tafeln

Lebensmittelabgabe an die Tafeln

Lidl setzt sich aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. Zugleich möchten wir Menschen, die Hilfe benötigen, unterstützen. Deshalb spenden die einzelnen Filialen Lebensmittel, die von den örtlichen Tafeln abgeholt werden. Sie sind komplett verzehrfähig und unbedenklich. So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe – gute Lebensmittel müssen nicht weggeworfen werden, und gleichzeitig können wir die Folgen der Armut ein bisschen lindern.

Weitere Informationen

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) – was ist das?

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) – was ist das?

Das MHD ist das Datum, bis zu dem empfohlen wird, ein Lebensmittel aufzubrauchen. Bis dahin kann dieses bei sachgerechter Lagerung bedenkenlos verzehrt werden. Viele Lebensmittel sind auch nach der Frist noch uneingeschränkt genießbar. Das MHD ist kein Wegwerfdatum, sondern markiert lediglich den Tag, bis zu dem ein Verzehr garantiert bedenkenlos ist. Es ist also sehr wichtig, diesen Unterschied zu kennen. Um sicherzugehen, sollte man abgelaufene Lebensmittel vor dem Verzehr auf Aussehen und Geschmack prüfen.

Verbrauchsdatum

Verbrauchsdatum

Das Verbrauchsdatum ist der Zeitpunkt, bis zu dem man ein Lebensmittel verbrauchen sollte. So sind manche Frischwaren wie Geflügel, Hackfleisch usw. leicht verderblich und nach Ablauf des Verbrauchsdatums möglicherweise gesundheitsschädlich. Sie sollten dann nicht mehr verzehrt werden.

30 % Rabatt auf Lebensmittel mit kurzem MHD

30 % Rabatt auf Lebensmittel mit kurzem MHD

Lidl verzichtet bewusst darauf, noch einwandfreie Lebensmittel unnötig zu vernichten. Falls es trotz sorgfältiger Warenbestellung einmal vorkommt, dass Produkte kurz vor dem Erreichen des MHD nicht verkauft werden, profitieren unsere Kunden von einem 30-prozentigen Rabatt auf diese Waren. Selbstverständlich geben wir nur Waren in den ermäßigten Verkauf, die völlig unbedenklich sind.

Schon gewusst?

In all unseren Filialen gibt es am Ende der Kühltheke einen rot markierten Bereich. Hier erhalten unsere Kunden Produkte kurz vor Ablauf des MHD um 30 % billiger. Dies signalisierten wir zusätzlich mit einem roten Aufkleber auf den Produkten.


Alternativ Text

Bewusste Ernährung

Unter dem Motto "Lidl Vital" setzen wir uns für bewusste Ernährung und ausreichend Bewegung ein. Kinder und Erwachsene stehen dabei gleichermaßen um Mittelpunkt.

Mehr Informationen