Verantwortung bei Lebensmitteln
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Verantwortung bei Lebensmitteln

Verantwortung bei Lebensmitteln

„Wir sind uns bewusst, dass wir dieser Verantwortung nur gemeinsam mit unseren motivierten und engagierten Mitarbeitern gerecht werden können.“

Roh- und Inhaltsstoffe

Dieser Unternehmensgrundsatz formuliert unsere Verantwortung für Mensch und Natur. Wir engagieren uns für Tierwohlaspekte und einen verantwortungsvollen Umgang z.B. mit Meerestier- und Fischprodukten. Außerdem achten wir darauf, dass Agrarrohstoffe wie Kaffee, Tee, Kakao oder Palm(kern)öl sowie die Erzeugnisse von Fleisch, Fisch und Schalentieren nachhaltiger erzeugt bzw. eingekauft werden. Für jeden Bereich veröffentlichen wir regelmäßig Positionspapiere.

Positionspapiere für nachhaltigeren Handel und Einkauf von Rohstoffen

Die Positionspapiere entwickelt Lidl ständig weiter. Gemeinsam mit seinen Lieferanten dokumentiert Lidl Fortschritte und beschließet neue Maßnahmen. Diese werden dann für alle Lieferanten verpflichtend. Falls die Zielvorgaben nicht erreicht werden, werden Maßnahmen definiert, die die Umsetzung vorantreiben.

Das Lidl-Rohstoffprogramm

Wir streben nach ständiger Verbesserung von Qualität und Nachhaltigkeit in unseren weltweiten Wertschöpfungsketten. Deshalb hat Lidl für die Rohstoffe Fisch, Eier, Kaffee, Tee, Kakao und Palm(kern)öl ein Programm entwickelt, das ausgewählte Mindestzielsetzungen im Einkauf für einige Länder definiert. Mit seinem Rohstoffprogramm trägt Lidl dazu bei, die Bedingungen für die Gewinnung von ausgewählten Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion zukunftsfähig auszurichten und Standards im Einkauf zu etablieren.

Das Lidl-Rohstoffprogramm

Fisch- und Schalentiere

Fang und Zucht von Fisch und Schalentieren nachhaltiger gestalten

Lidl setzt sich aktiv dafür ein, verantwortungsvoller mit Meeres- und Fischprodukten umzugehen. Wir achten daher streng darauf, die weltweiten marinen Ökosysteme zu erhalten und zu schützen. Auch den Schutz der Menschen und ihrer Arbeitsrechte bei der Herstellung dieser Produkte haben wir als verbindliches Ziel festgelegt.

Zudem hat sich Lidl als erster Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland dazu verpflichtet, sein Dauersortiment auf MSC- und ASC-zertifizierte Produkte umzustellen. Seit 1. Januar 2017 bieten wir daher bei Fisch und Schalentieren aus Wildfang sowohl im Tiefkühl- als auch im Frischfischbereich nur noch MSC-zertifizierte Rohware an. 2017 gibt es übergangsweise noch Produkte von Fischereien, die die Vorbewertung des MSC erfolgreich bestanden haben und gerade zertifiziert werden. Zudem setzen wir seit 1. Januar 2019 bei Fischfeinkost grundsätzlich MSC-zertifizierte Rohware ein. Seit 1. Mai 2018 verkaufen wir im gesamten Meerestier- und Fischsortiment nur noch ASC- oder Bio-zertifizierte Rohware.

Fisch und Schalentiere Fisch und Schalentiere

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Kakao

Verantwortungsvoller Kakaoeinkauf

Die Rohware an Kakao für das gesamte Eigenmarken-Sortiment wird bereits seit Ende 2016 zu 100% aus zertifiziertem Anbau eingekauft. Das gilt auch für saisonale Aktionsware, z. B. an Ostern oder Weihnachten. Hier ist der Kakao zu 100 % durch das Fairtrade-Sourcing-Programm (FSP) zertifiziert. Gemäß unserem Unternehmensziel, in der Branche Vorreiter zu sein und positive Entwicklungen anzustoßen, setzen wir auch hier Maßstäbe.

Kakaoeinkauf

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Lidls Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft in der Elfenbeinküste

Lidl hat in der Elfenbeinküste - einem der größten Kakao-Anbauländer der Welt - ein Schulungszentrum für Kleinbäuerinnen und -Bauern unter dem Namen PROCACAO entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler werden im Programm im nachhaltigen und umweltschonenderem Kakaoanbau ausgebildet.
Mithilfe des Projekts PROCACAO lernen Kakaobauern auch weitere landwirtschaftliche Rohstoffe kennen, die sie auf ihren Plantagen effizient anbauen können. Damit investieren die Bauern nicht nur in die Sicherung ihres eigenen Lebensunterhalts, sondern auch die Umwelt profitiert durch mehr Biodiversität. Durch die nachhaltigere Landwirtschaft sind die Kleinbäuerinnen und -Bauern widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel und Preisschwankungen. Weitere positive Effekte: Sie sichern damit auch den nachfolgenden Generationen die Einkommens- und Lebensgrundlage.

Über PROCACAO

Das Projekt PROCACAO wurde im Jahr 2012 von Lidl gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der staatlichen Behörde für ländliche Entwicklung (ANADER) in der Elfenbeinküste ins Leben gerufen. Bereits 18.000 Kakao-Landwirte bildeten sich durch PROCACAO mit messbarem Erfolg fort. So wurde der Einsatz von Pestiziden reduziert, die Böden werden geschont und bereits in den ersten Jahren konnten auf der gleichen Anbaufläche nachweislich mehr Erträge erzielt werden. Seit 2019 ist die Schule so erfolgreich, dass sie sich selbst finanziert und von ANADER und der Regierung selbstständig fortgeführt wird. Das bedeutet, dass auch in Zukunft Kakaobauern mithilfe von PROCACAO ausgebildet werden können.

PROCACAO
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Tee

Weitblickende Strategie bei der Teezertifizierung

Bereits seit 2006 verkauft Lidl unter der Eigenmarke Fairglobe Grün- und Schwarztees mit Fairtrade-Zertifikat. Die Fairglobe-Tees sind zudem alle auch Bio-zertifiziert. Andere Teesorten tragen Siegel wie das der Rainforest Alliance oder von UTZ. Seit Anfang 2019 ist das gesamte Grün-, Schwarz- und Rooibostee-Sortiment unserer Eigenmarken, deren Rohstoff nicht aus der Europäischen Union stammt, zu 100 % zertifiziert. Zudem ist es das Ziel, bis 2021 das gesamte Kräuter- und Früchteteesortiment auf eine Nachhaltigkeitszertifizierung umzustellen.

Teezertifizierung

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Kaffee

Kontinuierlicher Ausbau des zertifizierten Kaffeesortiments

Über die Jahre konnte Lidl den Anteil an zertifizierten Kaffeeprodukten seiner Eigenmarken immer weiter steigern. Aktuell decken wir 85 % unseres Eigenmarken-Kaffeesortiments durch Siegel von Standard setzenden Organisationen wie Fairtrade UTZ, Rainforest Alliance oder Bio ab.

Kontinuierlicher Ausbau des zertifizierten Kaffeesortiments

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Erfolgreiche Zwischenbilanz: „Guatemala-Projekt“ von Lidl zusammen mit CARE und UTZ zieht positives Fazit nach dem ersten Jahr

Gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsprogramm UTZ und der Hilfsorganisation CARE hat Lidl eine Nachhaltigkeitsinitiative im Kaffeeanbaugebiet von Guatemala ins Leben gerufen: Das "Projekt Guatemala" mit der Kleinbauernkooperative Agrícola Integral Acatenango stärkt vor allem die Rolle der Frauen und fördert den produktiven und nachhaltigen Kaffeeanbau. Dazu werden Kaffeebäuerinnen in nachhaltigen Anbau- und Verarbeitungsmethoden geschult, wodurch sie langfristig eine höhere Wertschöpfung für qualitativ hochwertigen Kaffee erzielen können. Die Betrachtung der ersten zwölf Monate des Projektes zur Stärkung der Rolle der Frauen ist durchweg positiv und bestätigt die Erwartungen an das Programm in Südamerika. Seit dem Start der Kooperation im November 2018 wurde zunächst analysiert, worin die größten Herausforderungen und Chancen für Kaffeeanbaubetriebe bestehen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen verbessert werden sollte, und die Konsultation der Frauen der Kooperative zeigte, dass sie Unterstützung bei der Ausbildung und Finanzierung benötigen. Zudem wurde identifiziert, dass von Frauen geführte Unternehmen überdurchschnittliche Ernteerfolge erzielen – eine Basis, die durch das Projekt weiter ausgebaut werden soll. Dazu werden den Bäuerinnen in den Bereichen Ackertechnik, Kaffeeverarbeitung, Verwaltung und Betriebswirtschaft Kurse angeboten, um auch den zukünftigen ökologischen und ökonomischen Erfolg zu ermöglichen.

Darüber hinaus können die Frauen an Trainings teilnehmen, die ihnen Selbstbewusstsein vermitteln, das Selbstwertgefühl steigern oder die Möglichkeit zu Austauschreisen bieten. Bisher wurden sieben solcher Trainings absolviert und den Teilnehmerinnen aufgezeigt, dass sie entlang der gesamten Kaffee-Wertschöpfungskette eine wichtige Rolle einnehmen. Erste Erfolge dieses neuen Selbstbewusstseins sind bereits erkennbar: zuletzt wurde eine Frau zur Vorstandsvorsitzende der Kleinbauernkooperative gewählt.

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass frauengeführte Farmen gegenüber dem Klimawandel resistent werden, was wiederum ihre Rentabilität erhöhe, dass die weiblichen Leiterinnen ihre organisatorischen und/oder unternehmerischen Initiativen weiterentwickeln und dass die Kooperative geschlechtsneutrale Politiken einrichtet, welche wiederum zu mehr Geschlechterintegration führen.

Als nächste Schritte im Projekt sollen die erfolgreichen Trainings fortgesetzt werden und weitere Themen, wie die Effizienzsteigerung durch Digitalisierung oder Investitionen zur Einführung von Obstpflanzen um Kulturdiversifizierung und weiteres Einkommen zu ermöglichen, vorangetrieben werden. Seit Oktober 2018 ist der Kaffee in Lidl-Filialen in der Umgebung von Hamburg und Berlin dauerhaft erhältlich. Kunden erkennen den Kaffee an dem Foto einer Kaffeebäuerin und dem Logo „UTZ joining forces with Rainforest Alliance“ auf der Verpackung.

Guatemala-Projekt von Lidl zusammen mit CARE und UTZ zieht positives Fazit nach dem ersten Jahr
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Palmöl

Palm(kern)öl aus nachhaltigerem Anbau

Bereits seit Anfang 2012 ist Lidl Mitglied des Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO). Gemeinsam mit anderen Akteuren setzen wir uns für einen nachhaltigen Palm(kern)öl-Anbau ein. Dies umfasst u. a., sich von illegalem Holzeinschlag und/oder Brandrodung zu distanzieren, deren Ziel es ist, neue Anbauflächen zu gewinnen. Sofern produktionstechnisch und wirtschaftlich möglich, werden wir daher auf physisches Palm(kern)öl aus zertifiziertem Anbau nach RSPO-Standard umstellen. Ziel ist es, bis Ende 2017 bei unseren essbaren Eigenmarkenprodukten ausschließlich segregiertes Palm(kern)öl und bei Non-Food Eigenmarken 100% Mass Balance zertifiziertes Palm(kern)öl einzusetzen.

Palm(kern)öl aus nachhaltigerem Anbau

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Obst und Gemüse

Lidl hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden jederzeit geprüfte Qualität und Frische zum besten Preis zu bieten. Damit das gelingt, hat Lidl gemeinsam mit seinen Lieferanten und Erzeugern von frischem Obst und Gemüse eine Zielvereinbarung verabschiedet. Diese legt eine nachhaltige Reduzierung der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln fest. Die Lidl-Spezifikationswerte für den Bereich Pflanzenschutzmittel und Kontaminanten bei Obst und Gemüse tolerieren nachzuweisende Wirkstoffrückstände daher lediglich in Konzentrationen von bis zu maximal einem Drittel der gesetzlichen Höchstgehalte und legen für die Summe der prozentualen Auslastung der gesetzlichen Höchstmenge aller Wirkstoffrückstände einen Maximalwert von 80 % fest. Die Anzahl nachzuweisender Wirkstoffrückstände ist hierbei auf maximal fünf Stoffe begrenzt. Um das gemeinsame Ziel zu realisieren, wurde das Lidl-Pestizidreduktionsprogramm ins Leben gerufen.

Obst und Gemüse

Blumen und Pflanzen

Beim Blumen- und Pflanzensortiment setzen wir auf strikte Kriterien, die den Anbau für Mensch und Umwelt sicherer und nachhaltiger machen. Wir möchten dabei nicht nur unserer Vorbildfunktion gerecht werden, sondern auch unsere Geschäftspartner zu höheren Standards verpflichten.

Blumen und Pflanzen

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Zellulose

Wälder bedecken knapp ein Drittel der Erdoberfläche und sind in vielerlei Hinsicht bedeutsam. Unter anderem sind sie Heimat für 80 Prozent der bekannten Tier- und Pflanzenarten außerhalb der Weltmeere. Außerdem erwarten Verbraucher höhere Standards bei der Erzeugung von Artikeln mit Holz­ bzw. Zellulosebestandteilen. In Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren der Wertschöpfungskette und ihren Anspruchsgruppen möchten wir unseren Beitrag zu einer umwelt­ und sozialverträglicheren Holzbewirtschaftung leisten.

Zellulose

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Bio und Fairtrade

Bio-Lebensmittel

Seit vielen Jahren sind Bio-Lebensmittel ein fester Bestandteil des Lidl-Sortiments. Wir finden es wichtig, die ökologische Landwirtschaft zu unterstützen und unseren Kunden hochwertige Bio-Produkte unter der Eigenmarke Bio Organic zu bieten. Seit Oktober 2018 kooperiert Lidl mit Bioland, dem führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Alle unsere Bio-Lebensmittel stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und tragen das offizielle Bio-Siegel der EU. Dafür müssen sie die strengen Richtlinien der EG-Öko-Verordnung erfüllen. Diese verlangen, dass die Produkte den höchsten gesetzlich gesicherten lebensmittelrechtlichen Standards genügen. Unabhängige Prüfstellen kontrollieren dies regelmäßig. Da wir besonders hohe Ansprüche haben, geht uns das jedoch nicht weit genug. Deshalb haben wir zusätzlich ein internes Qualitätssicherungssystem ins Leben gerufen, mit dem wir die Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette prüfen. So sorgen wir dafür, dass die Qualität der Produkte gleich hoch bleibt und alle gesetzlichen Normen erfüllt werden.

Bio

Gemeinsames Ziel mit Bioland ist es, hochwertige und heimische Bio-Produkte auf breiter Basis in die Gesellschaft zu bringen sowie sich langfristig für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft einzusetzen. Bereits seit November 2018 werden in Deutschland einzelne Bioland-Produkte wie Äpfel, Kresse und Gartenkräuter bundesweit erhältlich sein. Ab Januar 2019 folgt die Umstellung nahezu aller Molkereiprodukte der Eigenmarke „BioOrganic“ wie Käse, Milch und Butter auf Bioland-Standards. Auch Weizen- und Dinkelmehl sowie Bioland-Kartoffeln sind zeitgleich in allen deutschen Lidl-Filialen geplant. Schrittweise werden weitere Obst- und Gemüseartikel im bundesweiten oder regionalen Angebot je nach Verfügbarkeit folgen.

Mehr zum Thema Bioland

Bio

Fairer Handel

Als erster Lebensmittelhändler Deutschlands haben wir bereits 2006 Produkte mit Fairtrade-Siegel unter der Eigenmarke Fairglobe eingeführt. Von Kaffee über Schokolade bis hin zu Orangensaft und vielen weiteren Artikeln reicht das Sortiment. Auch im Non-Food-Bereich finden Kunden Produkte mit dem unabhängig kontrollierten Siegel, z. B. bei den Textilien. Über 1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte können heute von festen Mindestpreisen und der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte profitieren. Auch die Kunden in Deutschland gewinnen. Denn wer verantwortungsbewusst handelt, verbessert nicht nur die Herstellungsbedingungen, sondern auch die Qualität von Produkten. So erhalten Kunden hochwertige, unter fairen Bedingungen erzeugte Artikel zu guten Preisen.

Fairglobe

Wir freuen uns, dass das Fairglobe-Sortiment einen so guten Anklang bei unseren Kunden findet. Denn dies erlaubt uns nicht nur, das Angebot ständig auszubauen, sondern auch viele Fairtrade-Projekte direkt in den Ursprungsländern zu unterstützen. So vergeben wir jährlich 50.000 Euro, z. B. 2012 für ein Kaffeepflanzprojekt in Peru. Im Rahmen des Fairtrade-Jahres 2016 konnten wir sogar 150.000 Euro zu einem Fairtrade-Projekt mit bolivianischen Kaffeebauern beitragen. Insgesamt flossen bisher knapp 550.000 Euro in Fairtrade-Projekte in Mittel- und Südamerika, genauso viele Kaffeepflanzen wurden gepflanzt. Mit über 1.000 geschulten Kleinbauern ist die Bilanz auch in puncto Bildung erfreulich.
Im Mai 2019 weitete Lidl Deutschland sein Angebot an Bananen mit Fairtrade-Zertifizierung aus, sodass die konventionelle Banane mit Fairtrade-Zertifizierung für Kunden in ganz Deutschland erhältlich ist. Gleichzeitig ergänzt das Unternehmen das Fairtrade-Bananensortiment bundesweit mit konventionellen Rainforest Alliance-zertifizierten Bananen.

Es bestätigt uns und macht uns auch ein bisschen stolz, dass wir für unser Engagement mit dem Fairtrade-Award 2016 in der Kategorie „Handel“ ausgezeichnet wurden.

mehr zum Thema Fairtrade


Tierische Erzeugnisse

Höhere Standards in der Tierhaltung

Als einer der größten deutschen Lebensmittelhändler tragen wir gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehört unter anderem, die Standards in der Tierhaltung zu verbessern. Daher verpflichtet Lidl seine Lieferanten, mindestens die jeweils nationalen gesetzlichen Tierschutzstandards einzuhalten. Wir fördern aktiv Tierschutzaspekte, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. So verbessern wir, wo möglich, Fütterung sowie Aufzucht- und Haltungsbedingungen und entwickeln unsere Tierwohlstandards ständig weiter. Dies gestalten wir konsequent, rückverfolgbar und transparent.

Haltungsform

Haltungsform

Lidl Deutschland kennzeichnet mit der „Haltungsform“ seit April 2019 alle Frischfleischprodukte. Um den Verbrauchern insgesamt mehr Transparenz und Einheitlichkeit bei der Kennzeichnung anzubieten, haben Lidl und weitere Lebensmitteleinzelhändler im Rahmen des Branchenbündnis „Initiative Tierwohl“ die bestehenden Haltungskennzeichnungen im Markt durch die unternehmensübergreifende „Haltungsform“ vereinheitlicht. Zuvor hatte Lidl Anfang Februar 2018 als erster Händler mit dem Lidl-Haltungskompass ein verständliches 4-Stufen-Modell eingeführt, das den Kunden auf einen Blick vermittelt, nach welchen Kriterien das Tier gehalten wurde.

  • Stufe 1: Stallhaltung
  • Stufe 2: Stallhaltung Plus
  • Stufe 3: Außenklima
  • Stufe 4: Premium

Weitere Informationen

Lidl-Haltungskompass
Initiative Tierwohl

Initiative Tierwohl

Als Gründungsmitglied der Initiative Tierwohl haben wir ehrgeizige Ziele. In der Initiative setzen sich Unternehmen und Verbände aus Land- und Fleischwirtschaft sowie Lebensmitteleinzelhandel dafür ein, die Fleischerzeugung tiergerechter und nachhaltiger zu gestalten. Das freiwillige Aktionsbündnis vereint Akteure der gesamten Wertschöpfungskette in der Schweine- und Geflügelfleischbranche. Unter dem Motto „Gemeinsam verantwortlich handeln“ gilt es, das Tierwohl von Nutztieren in Deutschland aktiv und flächendeckend zu verbessern.

Weitere Informationen

Eier aus Boden- und Freilandhaltung

Eier aus Boden- und Freilandhaltung

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, als Vorbild für die Branche zu handeln. Deshalb haben wir als einer der ersten Lebensmittelhändler in Deutschland bereits 2004 begonnen, von Frischeiern aus Käfighaltung auf Eier aus Boden- und Freilandhaltung umzustellen. Letztere führen wir seit Mitte 2009 bundesweit ausschließlich.

Viele Eier werden außerdem von der verarbeitenden Lebensmittelindustrie verwendet. Deshalb war es nur konsequent, wo möglich auch bei ausgewählten Artikeln unserer Eigenmarken auf Boden- und Freilandeier umzustellen. Seit 2010 machen wir dies auf der Vorderseite der betreffenden Artikel kenntlich, sodass unsere Kunden auf einen Blick informiert sind. Verarbeitete, eihaltige Lebensmittel sind zu 100 % auf Eier umgestellt, die mindestens aus Bodenhaltung stammen.

Eier aus Boden- und Freilandhaltung
Kükenherz

Kükenherz

Unter der Bezeichnung „Kükenherz“ bietet Lidl in Norddeutschland regionale Eier aus Freilandhaltung an, bei denen neben den Legehennen auch die männlichen Küken aufgezogen werden. Außerdem wachsen die Hennen und Hähne unter verbesserten Bedingungen auf: ihre Schnäbel werden nicht gekürzt, sie bekommen Futter aus gentechnikfreiem Anbau und sie erhalten ausreichend Beschäftigungsmaterial, damit sie ihren natürlichen Verhaltensweisen wie Picken und Scharren nachgehen können.

Die Haltung der Legehenne ist nach den Richtlinien der Premiumstufe des Tierschutzlabels „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes zertifiziert sowie nach den Richtlinien des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT). Für noch mehr Transparenz sind die Eier zudem mit dem Regionalfenster ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter www.tierschutzlabel.info

Eier aus Boden- und Freilandhaltung
Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Als einer der ersten Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland hat Lidl bereits seit Start des Tierschutzlabels "Für Mehr Tierschutz" im Jahr 2013 mit dem "Ganzen Hähnchen" der Eigenmarke "Landjunker" ein nach den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes zertifiziertes Produkt im Sortiment.

Seit Mitte August 2016 ergänzen in den bayerischen Lidl-Filialen viele weitere Geflügelartikel mit der Einstiegsstufe des Labels "Für Mehr Tierschutz" das Angebot – darunter Hähnchenflügel und Hähnchengeschnetzeltes. Damit hat Lidl alle Produkte des Frischgeflügelsortiments der regionalen Lidl-Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" und dadurch insgesamt 45 Prozent des Frischgeflügelsortiments in den bayerischen Filialen mit dem Tierschutzlabel zertifiziert.

Die sukzessive Umstellung der Milchprodukte von „Ein gutes Stück Bayern“ auf die Premiumstufe des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ ist für Lidl ein weiterer Meilenstein, seit wir mit dem Deutschen Tierschutzbund zusammenarbeiten.

Das Tierschutzlabel nutzt Tieren wie Verbrauchern. Die Milchkühe z. B. leben unter verbesserten Bedingungen, und die Kunden können bewusst regionale Tierhaltung unterstützen. Die teilnehmenden Landwirte verpflichteten sich von Anfang an, die Milchkühe gentechnikfrei zu füttern und tiergerecht mit großzügigem Platzangebot im Laufstall, regelmäßiger Klauenpflege sowie ganzjährig ohne Anbindung zu halten. Weitere Tierwohlmaßnahmen folgten.

Neben dem Tierschutz-Engagement in Bayern führen wir in Teilen von Nord- und Mitteldeutschland regionale Eier aus Freilandhaltung mit der Premiumstufe des Tierschutzlabels.

Fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tierschutzbund

Ohne Gentechnik

Das Siegel „Ohne Gentechnik“ wurde 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeführt. Lebensmittel, die damit gekennzeichnet sind, müssen hohe Anforderungen erfüllen und dürfen nachweislich keine gentechnisch veränderten Bestandteile haben. Das Siegel wird von dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) vergeben.

Ohne Gentechnik

Mit unserem Motto „Auf dem Weg nach morgen“ stehen wir für die hohe Qualität und Sicherheit unserer Artikel ein, denn die Gesundheit, der Schutz und die Zufriedenheit unserer Kunden haben oberste Priorität. Wir sind der Überzeugung, dass wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich davon abhängt, wie erfolgreich eine verantwortliche Nutzung der natürlichen Ressourcen, die Umsetzung guter landwirtschaftlicher Praktiken und ein respektvoller Umgang mit Mensch und Tier dauerhaft in Einklang gebracht werden. Bereits seit 2002 bietet Lidl bundesweit Frischgeflügel an, das aus gentechnikfreier Fütterung stammt. 2011 folgte die bundesweite Umstellung des Sortiments für frische Eier auf gentechnikfreie Produkte. Im Juli 2015 führte Lidl in allen bayerischen Filialen Frischmilch und H-Milch der Eigenmarken „Milbona“ und „Ein gutes Stück Bayern“ als erste Produkte mit der Zertifizierung „Ohne Gentechnik“ zur Verbraucherorientierung ein. Was sich bisher regional bewährt hat, ist inzwischen auch auf nationaler Ebene umgesetzt. Seit Juli 2016 wird Frischmilch der Eigenmarke „Milbona“ bundesweit nur noch gentechnikfrei angeboten. Neben der Milch hat Lidl bundesweit bereits weitere Milchartikel seiner Eigenmarken umgestellt - darunter Naturjoghurt, Kaffeesahne und Käseprodukte wie Emmentaler Scheiben. In einem weiteren Schritt baut Lidl seit 2017 sein regionales und „Ohne Gentechnik“-zertifiziertes Frischfleischsortiment für Schwein und Rind mit dem Ziel einer nationalen Ausweitung aus. So bietet das Unternehmen unter der regionalen Eigenmarke "Ein gutes Stück Bayern" in vielen bayerischen Filialen "Ohne Gentechnik"-zertifiziertes gemischtes Hackfleisch an. Auch einige Schweinefleischprodukte der Eigenmarke, darunter das Minutensteak und der Schinkengulasch, sind in einem Großteil der bayerischen Filialen mit dem "Ohne Gentechnik"-Siegel erhältlich. Darüber hinaus führt Lidl in ausgewählten Filialen seit August 2017 gentechnikfreie Prime Burger aus 100 Prozent Simmentaler Rindfleisch von der Eigenmarke "Landjunker Selection".


Die Lidl Soja-Initiative

Eiweißreiche Futtermittel, vor allem Soja, werden als zentraler Bestandteil des Tierfutters für die Erzeugung von vielen Produkten verwendet. Als Abnehmer relevanter Mengen tierischer Erzeugnisse arbeitet Lidl im Rahmen der länderübergreifenden „Lidl Soja-Initiative“ intensiv daran, eine nachhaltigere Zukunft für die globale Sojaproduktion zu schaffen und seine Lieferkette nachhaltig auszurichten. Unser langfristiges Ziel ist es, ausschließlich nachhaltigere und gentechnikfreie Futtermittel bei Lidl-Eigenmarken einzusetzen, um einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Vorrangig sollen verstärkt einheimische Eiweißfuttermittelalternativen wie beispielsweise Rapsschrot verwendet werden. Sollte sich der Soja-Anteil beispielsweise aufgrund eines geringeren Proteingehaltes nicht durch Alternativen ersetzen lassen, bevorzugen wir Soja aus der Europäischen Union. Um den Anbau von zertifiziert nachhaltigerem gentechnikfreien Soja sukzessive zu fördern, sind wir 2019 eine Protein-Partnerschaft mit Donau-Soja eingegangen. Die Organisation unterstützt langfristig kleinere und mittlere Produzenten bei der Produktion nach einem nachhaltigeren Standard und kann kürzere Transportwege vorweisen.

Ausblick 2020: Fokus auf europäisches, nachhaltigeres Soja

Auch 2020 setzt Lidl auf europäisches Soja. Für die konkrete Gestaltung ist das Unternehmen in der Absprache mit verschiedenen Partnern. Gleichzeitig führt die Ausweitung des Sortiments an Bioland-Produkten und Fleischalternativen unter der Eigenmarke „Next Level Meat“ verstärkt zu heimischen Eiweißalternativen bzw. zur Reduktion von Soja als Futtermittel.

Aufgrund der bisherigen Notwendigkeit des Imports von Soja setzt sich Lidl seit 2017 dafür ein, den Anteil an zertifiziertem, gentechnikfreien und nachhaltigerem Soja in Brasilien zu erhöhen. Dazu arbeitet das Unternehmen mit der Non-Profit-Organisation „ProTerra Foundation“ zusammen, ausgewählte Farmen in Brasilien gezielt in der Umstellungsphase zu unterstützen sowie sukzessive den weltweiten Anteil an nachhaltigerem angebautem Soja zu erhöhen. Zur Produktion von Rind- und Schweinefleisch haben Lidl Deutschland, Österreich und die Schweiz 2019 60.000 der benötigten 125.000 Tonnen Soja am Ursprung zertifizieren lassen. Dabei streben wir das System der Segregation für unsere Produkte an, bei dem zertifiziertes von nicht zertifiziertem Soja bei der Lagerung, dem Transport und während der Verarbeitung getrennt wird.

Mit der „Lidl Soja-Initiative" baut Lidl die Vorreiterrolle in der Förderung von nachhaltigerem Eiweißfuttermittel im Handel weiter aus. Gleichzeitig möchten wir einen langfristigen Prozess anstoßen und andere Unternehmen dazu motivieren, ebenfalls zu einer nachhaltigeren Sojawirtschaft beizutragen.




Auf dem Weg zu Zero Waste: Lidl-Lebensmittelrettung

Als Lebensmittelhändler wissen wir den Wert von Lebensmitteln zu schätzen. Lebensmittel gehören auf den Teller und nicht in die Tonne. Foodwaste ist eine große gesellschaftliche Herausforderung und belastet die Umwelt stark. Nach einer aktuellen Studie im Auftrag vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle (Frischmasse) weggeworfen. Vier Prozent entstehen hiervon im Handel.

Wir engagieren uns deswegen aktiv gegen Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit der Lidl-Lebensmittelrettung. Lidl hat sich das Ziel gesetzt, die Lebensmittelverluste im Unternehmen bis 2025 um 30 Prozent zu reduzieren und seine funktionierenden Maßnahmen zum Schutz von Lebensmitteln zu erklären, damit auch andere erfolgreich zu Lebensmittelrettern werden.

Gegen die Verschwendung von Lebensmitteln


Zuckerreduktion

Lidls Engagement für eine nachhaltigere Landwirtschaft

Es geht um mehr als nur Schokolade: Als Einzelhandelsunternehmen hat Lidl ein großes Interesse daran, dass Rohstoffe wie Kakao nachhaltiger angebaut werden. Schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne, die Abholzung schützenswerter Wälder und die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen, machen Kakao aktuell zu einem kritischen Rohstoff. Lidl ist sich seiner sozialen und ökologischen Verantwortung bereits beim Anbau der Rohstoffe bewusst und wirkt diesen kritischen Themen im Kakaoanbau aktiv entgegen.

Dadurch kann sichergestellt werden, dass beispielsweise Kakao aus Afrika, welcher die berufliche Lebensgrundlage für viele Menschen vor Ort bildet, langfristig bezogen werden kann. Zudem geht es darum den Regenwald als wichtiges Ökosystem zu schützen. Lidl hat sich deswegen das Ziel gesetzt, sein Sortiment kontinuierlich nachhaltiger, fairer und gesünder zu gestalten.

Daher setzen wir uns beispielsweise in Ghana und der Elfenbeinküste, zwei wichtige Kakao-Anbauländer der Welt, für nachhaltigen Kakaoanbau ein. Dort werden Kakaobauern mit Hilfe von Lidl in nachhaltiger Landwirtschaft ausgebildet, um zu lernen, umweltfreundlicher und mit modernen Techniken Kakao anzubauen.

Dank der Projekte Way To Go und PROCACAO lernen Kakaobauern auch weitere landwirtschaftliche Rohstoffe kennen, die sie auf ihren Plantagen effizient anbauen können. Damit investieren die Bauern nicht nur in die Sicherung ihres eigenen Lebensunterhalts, sondern auch die Umwelt profitiert durch mehr Biodiversität. Durch die nachhaltigere Landwirtschaft sind die Kleinbäuerinnen und -Bauern widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel und Preisschwankungen. Weitere positive Effekte: Sie sichern damit auch den nachfolgenden Generationen die Einkommens- und Lebensgrundlage.


Fairtrade-Kakao bei Lidl

Kakao als Zutat der Eigenmarken-Produkte

Der Rohstoff Kakao wird als Zutat in Lidl Eigenmarken-Produkten eingesetzt – überwiegend bei Schokolade, Süßwaren, Backwaren und Brotaufstrichen.

Kakao wird für das gesamte Eigenmarken-Sortiment bereits seit Ende 2016 zu 100 % aus zertifiziertem Anbau eingekauft. Das gilt auch für saisonale Aktionsware, z.B. an Ostern oder Weihnachten.

Mit Blick auf zertifizierten Kakao arbeiten wir intensiv mit den international anerkannten Siegelorganisationen Fairtrade, Fairtrade Cocoa-Program, UTZ und Rainforest Alliance zusammen. So sind 100% des Tafelschokoladensortiments von Lidl Fairtrade-zertifiziert. Mit dem Fokus auf Kakao aus zertifiziertem Anbau sendet Lidl ein klares Signal im Bereich Lieferkettenmanagement und setzt sich gezielt für nachhaltigeren und zukunftsfähigen Kakaoanbau ein.

Detaillierte Informationen zum Engagement im Bereich Kakao von Lidl finden sich im Positionspapier Kakao.


Zuckerreduktion

Bewusste Ernährung

Mit unserem Sortiment von rund 3.800 Einzelartikeln, darunter zahlreiche Obst- und Gemüseangebote, bieten wir dem Kunden die Möglichkeit, Artikel für eine bewusste Ernährung zu kaufen. Darüber hinaus verfolgen wir eine Reduktionsstrategie, mit der wir den Salz- und Zuckergehalt und den Anteil gesättigter Fettsäuren in unseren Eigenmarken-Produkten verringern.

Lidl-Reduktionsstrategie 2025

Im Rahmen der "Lidl-Reduktionsstrategie 2025" hat Lidl sich 2017 das Ziel gesetzt, bis 2025 den absatzgewichteten und durchschnittlichen Anteil an zugesetztem Zucker und Salz in Produkten seiner Eigenmarken um jeweils 20 Prozent zu senken. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem auch Zusätze wie Aromen, Konservierungs- und Farbstoffe im Fokus stehen.

Der Lidl-Löffel

Lidl möchte auch die Gesellschaft sensibilisieren und zeigen, dass man für einfach weniger Zucker seine Gewohnheiten nicht ändern muss. Hierfür hat Lidl den Lidl-Löffel entwickelt, der als Symbol für einfach weniger Zucker im Alltag steht. Der Löffel zieht durch seine Erhebung in der Mitte automatisch rund 20 Prozent Zucker ab und reduziert somit den täglichen Zuckerkonsum, ohne dass man seine Gewohnheiten ändern muss. Der gewohnte Teelöffel Zucker im morgendlichen Kaffee beispielsweise bleibt ein Löffel Zucker, nur mit 20 Prozent weniger.
Weitere Informationen


Zuckerreduktion

Klimaneutrale vegane Produkte der Eigenmarke „Next Level Meat“ bei Lidl

Produkte für einen alternativen und klimaneutralen Verzehr

Von einer pflanzenbasierten Ernährung profitiert auch das Klima. Wenn mehr vegane Produkte konsumiert werden, kann beispielsweise der Fleischkonsum insgesamt sinken und auch begleitende Faktoren wie ein hoher Wasserverbrauch und Ressourcennutzung durch den Futtermittelanbau reduziert werden. Mit unserer veganen Eigenmarke für Fleischalternativen „Next Level Meat“ haben wir unser Angebot zu gewohnter Frische und Qualität erweitert. Die auf Gemüse, Erbsen-, Weizen- sowie Sojaeiweiß basierenden „Next Level Meat“-Produkte werden flächendeckend in unseren Filialen in Deutschland angeboten. Die aktuelle Analyse eines unabhängigen Forschungsinstitutes hat nun gezeigt, dass im Vergleich zu einem durchschnittlichen Burgerpatty aus Rindfleisch der „Next Level Burger“ und das „Next Level Hack“ 91 Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen.

Die übrigen neun Prozent der CO2-Emissionen zur Herstellung der veganen Burgerpatties und des veganen Hacks gleicht Lidl gemeinsam mit seinem Lieferanten über ClimatePartner durch Klimazertifikate mit dem Gold-Standard aus. Dadurch werden Projekte zum Schutz des Regenwaldes in Brasilien unterstützt, sodass zunehmend Flächen Kleinbauern zugutekommen und nicht für Sojaplantagen abgeholzt werden. Mehr Informationen zum CO2-Ausgleich sind auf der ClimatePartner Webseite zu finden.

Plastiksparende und recyclingfähige Verpackung für „Next Level Meat“-Produkte

Eine bessere Ökobilanz schaffen wir bei den „Next Level Meat“-Produkten auch durch die neuen Verpackungen, die Plastik einsparen. Anstatt in einem Kunststoffzweierpack werden die Burgerpatties und das Hack ab Mitte November in einer Pappschale liegen, die mit einer dünnen abziehbaren Folie beschichtet und mit einer zweiten dünnen Folienschicht verschlossen ist. Alle Materialien können voneinander getrennt werden und die Pappschale ist recyclingfähig. Zur bisherigen Verpackung werden dadurch 71 Prozent und damit 61,5 Tonnen Plastik im Jahr eingespart, außerdem initiieren wir damit eine weitere Maßnahme, Verpackungsmaterial durch eine saubere Trennung Zuhause bestmöglich dem Wertstoffkreislauf zurückzuführen.

#lidlvegan