Tee & Rosen

Hardcover

Vom schillernden Leben im englischen Garten-Paradies "Man sollte dem Schicksal mehr vertrauen. Auch wenn es sich Ende der 90er-Jahre für mich wie der Weltuntergang anfühlte, München zu...
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Artikelnummer: 100147243

Vom schillernden Leben im englischen Garten-Paradies

"Man sollte dem Schicksal mehr vertrauen. Auch wenn es sich Ende der 90er-Jahre für mich wie der Weltuntergang anfühlte, München zu verlassen, war es tatsächlich für mich der Beginn eines neuen Lebensabschnittes im Gartenparadies England. Die Großstadt gegen das Land, die renovierte Wohnung gegen ein pflegebedürftiges Cottage aus dem 17. Jahrhundert, den Balkon gegen einen verwilderten Garten und die Stöckelschuhe gegen Gummistiefel getauscht, habe ich die Landidylle nicht gesucht, aber gefunden. Meine Illusion vom Landleben, geprägt von Romanen und Fernsehfilmen, von rosenberankten Häusern und Dörfern, wo jeder sich kennt und Tee zu jedem Anlass serviert wird, stellte sich als Realität heraus. Ob durch Instinkt oder Glück, ich darf den Traum in einem kleinen Dorf in Süd-Somerset erleben. Ich durfte hinter die Kulissen schauen, an einmaligen Ereignissen teilnehmen und Gespräche führen, die das Geheimnis der englischen Gartenwelt gelüftet haben. Davon erzählt dieses Buch." Heidi Howcroft

- Rund 30 Kurzgeschichten der bekannten Landschaftsarchitektin und Autorin Heidi Howcroft
Text Review

"In 'Tee und Rosen' verrät Heidi Howcroft, dass der Garten Eden womöglich in Somerset liegt." Garden Style, 06.07.08/10


Titel Zusatz

Geschichten übers Leben im Garten-Paradies England


Autor(en)

Howcroft, Heidi


Erscheinungsdatum

17.03.2010


Abmessungen

(H) 0,20 (B) 0.13


Gewicht in Gramm

360 gr


Seitenzahl

238


Herausgeber

DVA


Sprache

Deutsch


Ausschnitt

Der Traum vom rosenbewachsenen Cottage Ende der 90er Jahre, als ich nach 18 Jahren Aufenthalt in Deutschland nach England zur_ckkehrte, war dies der reinste Kulturschock f_r mich. Es war, als ob ich ein fremdes Land betreten h_e. Das England meiner Jugend war verschwunden. Zwei Jahrzehnte lang war ich nur als Besucher im Land, schaute meine Lieblingsg_en an, kaufte "Englisches", haupts_lich Teebeutel und Unterw_he, bei Marks & Spencer ein und verbrachte viel Zeit in Buchl_n. Das politische und wirtschaftliche Leben bekam ich w_end meiner Stippvisiten nur am Rande mit, ebenso wie die Kluft zwischen Land und Gro_tadt oder das soziale Gef_e von Nord nach S_d. Um alles noch interessanter zu machen, habe ich das Leben in einer Metropole hinter mir gelassen und habe das Gl_ck auf dem Land gesucht, weit weg von meinen eigentlichen Wurzeln im industriellen Nordwestengland. Statt das Umfeld mit einer Million Einwohnern zu teilen, waren es nunmehr 289, und selbst wenn man alle K_he, Schafe, H_hner und Hunde dazuz_en w_rde, w_ es schwierig gewesen, eine vierstellige Zahl zu erreichen. Schuld an allem war Rosamunde Pilcher, "The Lamb Inn" in Burford und The Royal Navy, insbesondere aber James Bond. Fiktive Pralinenschachtelbilder von England, wo alle M_er Gentlemen sind, Rosen an s_lichen H_ern hochranken, Afternoon Tea gang und g_ ist, Smoking zum Dinner angezogen wird und wo Tradition noch gesch_t und gro_eschrieben wurde: ein Wunschbild, das in der Regel zwischen den Seiten eines Romans bleibt und als "absolut unrealisierbar" eingestuft wird. Jetzt sitze ich in einem alten Cottage voller Charakter, absolut unpraktisch, aber wunderbar, verheiratet mit einem Marineoffizier, der jetzt einen Schreibtisch in London "steuert". Wie es sich geh_rt und ganz nach englischer Tradition, haben wir neben unserem Haus auf dem Lande ein "pied a terre" in der Stadt, eine treffende Bezeichnung f_r eine Miniwohnung in London. Denn die Dienstwohnung ist in der Tat nicht mehr als ein Fu_tapfen auf kostbarem Londoner Boden. W_end mein Mann unter der Woche seine Nadelstreifen-"Uniform" samt hochpolierten Schuhen tr_, habe ich die schicken B_rokleider und eleganten St_ckelschuhe gegen dicke Wollpullis, bequeme Flanellhosen und Gummistiefel ausgetauscht und darf nunmehr das Landidyll erleben. Seit meinem ersten Ausflug in den 60er Jahren nach Burford in den Cotswolds, eingezw_t auf dem harten R_cksitz eines VW-K_rs, war es mein hei_rsehnter Traum, in einem honigfarbenen Naturstein-Cottage mit Rosen um die Haust_r zu wohnen. _er die Jahre zog es mich wiederholt nach Burford zum "The Lamb Inn" in der Sheep Street. W_end meiner M_nchener Zeit war der Ort ein wichtiger Anlaufpunkt f_r Gartenreisen, ein Zuhause, wenn auch nur f_r wenige Tage, wo ich in "Englisches" eintauchen konnte. Damals waren die Einzelzimmer zur Stra_ gelegen, ohne Bad, aber mit Fenstersitz und pinkfarbenen Kletterrosen vorm Fenster. Mit Chintzvorh_en - ein mit Blumen- und pflanzlichen Motiven bedruckter Baumwollstoff, _berzogen mit einer leicht gl_enden Schicht, der fast nur in England zu finden ist - und spiegelglatt polierten Holzm_beln war das Ambiente perfekt. Auch ohne vor die Haust_r zu gehen, sp_rte man schon die Vorliebe f_r das G_nerische. Sheep Street selber war ein Genuss. Die H_er an der Nordseite, dazu geh_rte auch eine alte Brauerei, liegen eng an eng direkt an der Stra_ aufgereiht. Trotz des fehlenden Vorgartens wird f_r Gr_n gesorgt, K_bel mit Buchskugeln, st_igen Glyzinen und Rosen schm_cken die Fassaden. Gegen_ber, an der etwas h_her liegenden S_dseite, stehen die pr_tigen H_er mit einer teppichartigen Rasenfl_e wie eine Art _ffentlicher Vorgarten. Versteckt hinter den Bauten sind lange und schmale G_en, die einmal im Jahr, zum "Garden Open Day" ihre Pforten _ffnen. Keiner der G_en ist spektakul_ noch unbedingt erinnerungsw_rdig, aber sie verk_rpern den Geist des "englischen Country Garden", frei von All_ren, mit Patina, eindeutig geliebt un


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