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Taschenbuch; Autor: Larsson, Stieg

Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis...
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Artikelnummer: 100146471

Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt

Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.
In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.

Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis.
Maße

19 cm


Text Review

"Ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor." Bild am Sonntag


Titel Zusatz

Roman. Ausgezeichnet mit dem Skandinavischen Krimipreis 2005 und dem Galaxy British Book Award, Kategorie Crime Thriller of the Year 2009


Autor(en)

Larsson, Stieg


Erscheinungsdatum

09.05.2007


Gewicht in Gramm

434 gr


Seitenzahl

701


Herausgeber

Heyne


Sprache

Deutsch


Reihe

Heyne Bücher


Reihe Band Nr.

Nr.43245


Ausschnitt

Prolog Freitag, 1. November Es wiederholte sich allj lich. Der Empf er der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, ffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonh rer und w te die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden M er waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nicht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen w rde, und trank Kaffee, w end er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den H rer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden. Sie ist angekommen. Was f r eine ist es dieses Jahr? Keine Ahnung, was das f r eine Blume ist. Ich werde sie bestimmen lassen. Wei ist sie. Kein Brief, nehme ich mal an? Nein. Nur die Blume, sonst nichts. Der Rahmen ist derselbe wie letztes Jahr. So ein Billigrahmen zum Selberzusammenbauen. Poststempel? Stockholm. Handschrift? Wie immer, alles in Gro uchstaben. Gerade, ordentliche Buchstaben. Damit war das Thema ersch pft, und ein paar Minuten sa n die beiden schweigend am jeweiligen Ende der Leitung. Der pensionierte Kommissar lehnte sich am K chentisch zur ck und zog an seiner Pfeife. Er wusste jedoch, dass von ihm keine erl sende oder bestechend intelligente Frage mehr erwartet wurde, die ein neues Licht auf diese Angelegenheit h e werfen k nnen. Diese Zeiten waren seit vielen Jahren vorbei, und das Gespr der beiden alternden M er hatte beinahe schon den Charakter eines Rituals eines Rituals um ein Mysterium, dessen L sung keinen anderen Menschen auf der ganzen Welt interessierte. Ihr lateinischer Name lautete Leptosperum (Myrtyceae) Rubinette. Ein wenig imposantes Strauchgew s mit kleinen, heidekraut lichen Bl ern und einer zwei Zentimeter gro n wei n Bl te mit f nf Kronenbl ern. Sie war ungef zw lf Zentimeter hoch. Das Gew s stammte urspr nglich aus den australischen Busch- und Gebirgsgegenden, wo es in kr igen B scheln wuchs. In Australien nannte man es desert snow. Sp r sollte eine Expertin von einem botanischen Garten in Uppsala feststellen, dass es sich um eine ungew hnliche Pflanze handelte, die nur selten in Schweden gezogen wurde. In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass die Rubinette mit der Rosenmyrte verwandt war und oft mit ihrer viel h iger auftretenden Cousine, Leptospermum Scoparium, verwechselt wurde, die in Neuseeland sehr verbreitet war. Wie sie erkl e, bestand der Unterschied darin, dass die Rubinette ein paar mikroskopisch kleine rosa Punkte an der Spitze der Kronenbl er aufwies, was ihnen einen leichten Rosaschimmer verlieh. Die Rubinette war im Gro n und Ganzen eine verbl ffend anspruchslose Blume. Wirtschaftlichen Wert hatte sie berhaupt nicht. Soviel man wusste, besa sie keine Heilkr e und enthielt auch keine halluzinogenen Substanzen. Man konnte sie weder essen noch als Gew rz verwenden, und f r die Erzeugung pflanzlicher Farbstoffe war sie ebenfalls wertlos. F r die australischen Ureinwohner, die Aborigines, hatte sie hingegen eine gewisse Bedeutung, da diese das Gebiet und die Flora rund um den Ayers Rock traditionell als heilig betrachteten. Der einzige Daseinszweck dieser Blume schien also darin zu bestehen, ihre Umgebung mit ihrer unbest igen Sch nheit zu erfreuen. In ihrem Gutachten schrieb die Botanikerin, dass der desert snow in Australien schon ungew hnlich war, in Skandinavien aber geradezu eine Rarit Sie selbst hatte noch nie ein Exemplar zu Gesicht bekommen, doch als sie Kollegen zurate zog, erfuhr sie, dass man versucht hatte, diese Pflanze in einem Garten in G teborg einzuf hren, und dass es denkbar war, dass sie hie und da privat angepflanzt wurde, von Blumenliebhabern und Amate


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