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Wand schleifen: Mit dem richtigen Werkzeug leicht gemacht

Will man im Rahmen von Renovierungsarbeiten großflächig schleifen, kann das schnell mal viele Stunden in Anspruch nehmen. Wie es möglichst schnell und sauber geht, erklärt dieser Ratgeber.

Wann es nötig ist, eine Wand zu schleifen

Das Schleifen einer Wand kann bei Renovierungen in zwei Arbeitsphasen nötig sein:


  • Abtragen des alten Wandbelages: Nachdem man alten Putz und Tapeten entfernt hat, bleiben immer noch Reste an der Wand. Um diese zu entfernen und die Wand für den neuen Putz vorzubereiten, ist Schleifen unerlässlich
  • Glätten des neuen Wandbelages: Nach Putz- und Spachtelarbeiten sind Wände in der Regel nicht völlig glatt. Meist stehen kleine Grate und Unebenheiten hervor. Auch in diesem Fall wird Schleifen nötig.


Materialhinweis

Beim Schleifen von Putz aus Kalkzement kommt es zu großer Staubentwicklung. Eine Atemmaske ist hier sehr zu empfehlen.

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Maschine und Schleifpapier zum Abschleifen von Farbe, Kleber und Putz

Ein Heimwerker mit Mundschutz schleift eine frisch verspachtelte Decke mit einem Deckenschleifer.Schleifmaschinen gibt es viele, für große Flächen eignet sich der Trockenbauschleifer aber am besten. Diesen gibt es auch in der Ausführung mit Teleskopstange. Als Decken- oder Langhalsschleifer ist er für hohe Wände und sogar die Arbeit über Kopf an der Decke geeignet. Deckenschleifer sind außerdem im Regelfall deutlich leichter. Es kann natürlich auch von Hand geschliffen werden, das ist allerdings mühseliger und zeitaufwendiger.

Hinweis

Der Trockenbauschleifer wird auch als „Wandschleifer“ bezeichnet. Der Deckenschleifer heißt alternativ auch „Schleifgiraffe“ oder „Langhalsschleifer“.


Das passende Schleifpapier ist schnell gefunden. Für die meisten Arbeiten im Heimbereich eignen sich mittlere Körnungen im Bereich der FEPA-Kennziffern von etwa P80-P220. Für das Entfernen von hartnäckigen Lacken, Tapeten- und Kleberresten kann eine gröbere Körnung, also P80 abwärts verwendet werden. Soll das Ergebnis besonders glatt werden, können auch feinere Körnungen ab P240 aufwärts verwendet werden.


Tipp

Auch mit günstigen Geräten können teure Schleifscheiben verwendet werden. Gerade für großflächige Arbeiten lohnt es sich, in hochwertige Schleifscheiben zu investieren, da diese im Regelfall länger halten und nicht so oft getauscht werden müssen.

Anleitung: Schleifen einer Wand

Für das Schleifen einer Wand mit dem Trockenbauschleifer sind in den meisten Fällen nur wenige Schritte nötig:

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Schritt 1: Vorbereitung

Zunächst sollte man sich vergewissern, dass der Putz vollständig durchgetrocknet ist, sonst kann er beim Schleifen beschädigt werden. Nun setzt man das Schleifpapier auf den Teller und schließt falls vorhanden einen Staubsauger über die Absaugvorrichtung an.

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Schritt 2: Schleifen

Setze den Schleifteller an der Wand an und beginne mit dem Schleifvorgang. Hierbei sollte nicht zu viel Druck aufgewendet und die Maschine nicht mit maximaler Drehzahl betrieben werden – diese wird nur nötig, wenn sich das Wandmaterial nur schlecht abschleifen lässt. Fingerspitzengefühl ist die Devise. Bewege die Schleifmaschine gleichmäßig über die zu bearbeitende Wand

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Schritt 3: Nacharbeiten (optional)

Sofern gewünscht, kann nachgeglättet werden. Setze eine Schleifscheibe mit einer feineren Körnung auf den Teller und schleife erneut wie unter Schritt 2 beschrieben. Außerdem kann es nötig sein, an Ecken und Kanten von Hand nachzuarbeiten, da der runde Schleifteller nicht überall hinkommt.

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Schritt 4: Säubern

Auch wenn du eine Absaugfunktion verwendest, bleibt noch Staub auf der Wand. Entferne ihn entweder mit einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz oder einer Tapezierbürste. Danach können Tapezier- oder Streicharbeiten folgen.

Zusammenfassung

Um nach dem Verputzen ein sauberes und glattes Ergebnis zu erhalten, ist es nötig, den überstehenden Putz nach dem Trocknen abzuschleifen. Das kann zwar von Hand gemacht werden, jedoch ist diese Arbeit mühselig. Mit der Trockenschleifmaschine gelingen glatte Wände zeit- und kraftsparender und das Ergebnis ist gleichmäßiger.