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Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

Taschenbuch, 397 Seiten, Autor(en): Precht, Richard David

"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht) Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten...
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"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)

Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens

Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?

Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!

- Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen

- Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!
  • ISBN: 9783442311439
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 397 Seiten
  • Verlag: Goldmann
  • Autorenporträt:

    Precht, Richard David Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit seinem sensationellen Erfolg mit »Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?« waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.


    Maße:

    21,5 cm


    Titel Zusatz:

    Eine philosophische Reise


    Autor(en):

    Precht, Richard David


    Abmessungen:

    (H) 0,21


    Gewicht in Gramm:

    560 gr


    Seitenzahl:

    397


    Herausgeber:

    Goldmann


    Sprache:

    Deutsch


    Ausschnitt:

    Die griechische Insel Naxos ist die gr__e Insel der Kykladen im __chen Meer. In der Mitte der Insel steigt die Bergkette des Zas bis auf tausend Meter an, und auf den w_rzig duftenden Feldern grasen Ziegen und Schafe, wachsen Wein und Gem_se. Noch in den 1980er Jahren besa_Naxos einen legend_n Strand bei Agia Ana, kilometerlange Sandd_nen, in denen nur wenige Touristen sich Bambush_tten geflochten hatten und ihre Zeit damit verbrachten, tr_ im Schatten herumzud_sen. Im Sommer 1985 lagen unter einem Felsvorsprung zwei junge, gerade 20-j_ige M_er. Der eine hie_J_rgen und kam aus D_sseldorf; der andere war ich. Wir hatten uns erst vor wenigen Tagen am Strand kennen gelernt und diskutierten _ber ein Buch, das ich aus der Bibliothek meines Vaters mit in den Urlaub genommen hatte: ein inzwischen arg ramponiertes Taschenbuch, von der Sonne ausgebleicht, mit einem griechischen Tempel auf dem Umschlag und zwei M_ern in griechischem Gewand. Platon: Sokrates im Gespr_. Die Atmosph_, in der wir unsere bescheidenen Gedanken leidenschaftlich austauschten, brannte sich mir so tief ein wie die Sonne auf der Haut. Abends, bei K_, Wein und Melonen, sonderten wir uns ein wenig von den anderen ab und diskutierten weiter unsere Vorstellungen. Vor allem die Verteidigungsrede, die Sokrates laut Platon gehalten haben soll, als man ihn wegen des Verderbens der Jugend zum Tode verurteilte, besch_igte uns sehr. Mir nahm sie - f_r einige Zeit - die Angst vor dem Tod, ein Thema, das mich zutiefst beunruhigte; J_rgen war weniger _berzeugt. J_rgens Gesicht ist mir entfallen. Ich habe ihn nie wieder getroffen, auf der Stra_ w_rde ich ihn heute sicher nicht erkennen. Und der Strand von Agia Ana, an den ich nicht zur_ckgekehrt bin, ist laut zuverl_iger Quelle heute ein Touristen-Paradies mit Hotels, Z_en, Sonnenschirmen und geb_hrenpflichtigen Liegest_hlen. Ganze Passagen aus der Apologie des Sokrates in meinem Kopf dagegen sind mir geblieben und begleiten mich gewiss bis ins Altenpflegeheim; mal sehen, ob sie dann immer noch die Kraft haben, mich zu beruhigen. Das leidenschaftliche Interesse f_r Philosophie habe ich nicht mehr verloren. Es lebt fort seit den Tagen von Agia Ana. Aus Naxos zur_ckgekehrt, leistete ich zun_st einen unerquicklichen Zivildienst ab. Es war gerade eine sehr moralische Zeit, Nato-Doppelbeschluss und Friedensbewegung erhitzten die Gem_ter, dazu Abenteuerlichkeiten wie US-amerikanische Planspiele _ber einen begrenzten Atomkrieg in Europa, die man sich ohne Kopfsch_tteln heute kaum noch vorstellen mag. Mein Zivildienst als Gemeindehelfer freilich regte nicht zu k_hnen Gedanken an; seit ich die evangelische Kirche von innen gesehen habe, mag ich den Katholizismus. Was blieb, war die Suche nach dem richtigen Leben und nach _berzeugenden Antworten auf die gro_n Fragen des Lebens. Ich beschloss, Philosophie zu studieren. Das Studium in K_ln begann allerdings mit einer Entt_chung. Bislang hatte ich mir Philosophen als spannende Pers_nlichkeiten vorgestellt, die so aufregend und konsequent lebten, wie sie dachten. Faszinierende Menschen wie Theodor W. Adorno, Ernst Bloch oder Jean-Paul Sartre. Doch die Vision von einer Einheit aus k_hnen Gedanken und einem k_hnen Leben verfl_chtigte sich beim Anblick meiner zuk_nftigen Lehrer sofort: langweilige _ere Herren in braunen oder blauen Busfahreranz_gen. Ich dachte an den Dichter Robert Musil, der sich dar_ber gewundert hatte, dass die modernen und fortschrittlichen Ingenieure der Kaiserzeit, die neue Welten zu Lande, zu Wasser und in der Luft eroberten, gleichzeitig so altmodische Zwirbelb_e, Westen und Taschenuhren trugen. Ebenso, schien es mir, wendeten die K_lner Philosophen ihre innere geistige Freiheit nicht auf ihr Leben an. Immerhin brachte mir einer von ihnen schlie_ich doch das Denken bei. Er lehrte mich, nach dem _Warum_ zu fragen und sich nicht mit schnellen Antworten zu begn_gen. Und er paukte mir ein, dass meine Gedankeng_e und Argumentationen l_ckenlos sein sol


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