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Wie Rassismus aus Wörtern spricht

Hardcover, 786 Seiten, Herausgeber/Redaktion: Arndt, Susan; Ofuatey-Alazard, Nadja

Entgegen vieler Auffassungen ist der Kolonialismus längst nicht Geschichte, sondern diskursiv und strukturell bis heute virulent. Das erkenntnisleitende Ziel von 'Wie Rassismus aus Wörtern...
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Entgegen vieler Auffassungen ist der Kolonialismus längst nicht Geschichte, sondern diskursiv und strukturell bis heute virulent. Das erkenntnisleitende Ziel von 'Wie Rassismus aus Wörtern spricht' besteht darin, herauszuarbeiten, wie weiße Europäer_innen kolonialistisches und rassistisches Denken erschaffen und es in Wissensarchiven und ihren Begriffen konserviert haben, durch welche es bis heute wirkmächtig ist. Folgerichtig werden hier Kernbegriffe des weißen westlichen Wissenssystems diskutiert, um das Zusammenwirken von Rassismus, Wissen und Macht aufzuarbeiten.
Diese Ausführungen werden grundiert durch theoretische Erörterungen zu Kolonialismus und Rassismus und ergänzt um alternative widerständige Benennungswege.
Es geht dabei nicht um eine administrativ betriebene oder geforderte staatliche Sprachpolitik, sondern um die analytische Offenlegung dessen, was 'unsere' Sprache an Tradierungen enthält, was sie beinhaltet und somit reproduziert - und dabei durch Verleugnungsstrategien schützt. Die gesellschaftspolitische Hoffnung besteht darin, durch die sprachliche Bewusstmachung auch Bewusstsein und dann die Sprachpraxis zu ändern.
  • Erscheinungsdatum: 17.06.2011
  • Hardcover: 786 Seiten
  • ISBN: 9783897715011
  • Sprache: Deutsch
  • Verlag: Unrast
  • Maße:

    23.5 cm


    Personenporträt:

    Dr. Susan Arndt, geboren 1967 in Magdeburg, studierte Anglistik, Germanistik und Afrikawissenschaften in Berlin. Nach zahlreichen Publikationen zum afrikanischen Feminismus arbeitet sie zur Zeit an einer Habilitationsschrift zum Thema Konstruktionen von Weiß-Sein in der Literatur aus und über Afrika.


    Titel Zusatz:

    (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk


    Kurzbeschreibung:

    Entgegen vieler Auffassungen ist der Kolonialismus längst nicht Geschichte, sondern ist diskursiv und strukturell bis heute virulent. Das erkenntnisleitende Ziel von Ge(g)erbtes Wissen darin, herauszuarbeiten, wie weiße Europäer_innen kolonialistisches und rassistisches Denken erschaffen haben und es in Wissensarchiven und ihren Begriffen konserviert haben, durch welche es bis heute wirkmächtig ist. Folgerichtig werden hier Kernbegriffe des weißen westlichen Wissenssystems diskutiert, um das Zusammenwirken von Rassismen, Wissen und Macht aufzuarbeiten. Diese Ausführungen werden grundiert durch theoretische Erörterungen zu Kolonialismus und Rassismus und ergänzt um alternative emanzipative Benennungswege. Es geht dabei nicht um eine administrativ betriebene oder geforderte staatliche Sprachpolitik, sondern um die analytische Offenlegung dessen, was 'unsere' Sprache an Tradierungen enthält, was sie beinhaltet und somit reproduziert und dabei durch Verleugnungsstrategien schützt. Die gesellschaftspolitische Hoffnung besteht darin, durch die sprachliche Bewusstmachung auch Bewusstsein und dann die Sprachpraxis zu ändern.


    Erscheinungsdatum:

    17.06.2011


    Auflage:

    3. Aufl.


    Abmessungen:

    (H) 0,24 (B) 0.17 (T) 0.06


    Gewicht in Gramm:

    1365 gr


    Seitenzahl:

    786


    Herausgeber:

    Unrast


    Sprache:

    Deutsch


    Inhaltsverzeichnis:

    Aus dem Inhalt: Gespräch über Rassismus und Antisemitismus heute. 1. Essays zum theoretischen Rahmen von Rassismus und Kolonialismus (z.B. Kolonialismus, antiislamischer Rassismus, Antisemitismus, kolonial geprägter Rassismus) 2. Essays zu Begriffen, in denen kolonialistische und rassistische Gebrauchsinhalte transportiert werden (z.B. Zeit, Moderne, Afrika, Europa, Übersetzung) 3. Begriffsessays zu Widerstandsbegriffen gegen Rassismus. Hier werden widerständige Begriffe vorgestellt werden, die rassistische Bezeichnungen aufbrechen und ablösen (z.B. Schwarze Deutsche, Afrodeutsche, Andere Deutsche, People of Color, Haapa, Maafa) 4. Rassistische Begriffe Hier werden rassistisch gebrauchte Begriffe etymologisch, semantisch (Konnotationen in historischer Perspektive) und mit Blick auf aufgerufene Assoziationen diskutiert und als rassistisch markiert, wobei begriffliche Alternativen genannt und eingeordnet werden . 4.1. Exemplarische Beiträge 4.2. 40 rassistische Begriffe im Überblick


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