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Wochenaktion

Ab sofort gibt es bei uns jeden Monat ein neues Spirituosen-Highlight zu entdecken – und das zum Teil mit satten Extra-Rabatten!


Im April dreht sich alles um Weinbrand! Der Name sagt es schon: Alle Spirituosen, die in diese Kategorie fallen, bestehen aus gebranntem Wein oder Traubenmost – egal ob sie aus Deutschland, Spanien, Frankreich oder Südamerika stammen. Besonders bekannt ist der Cognac, aber auch andere Vetreter wie der spanische Brandy oder deutscher Weinbrand haben ihre Liebhaber. Normalerweise werden Weinbrände in Holzfässern gelagert. Sie begeistern uns mit fruchtigen Aromen und können nussige, rauchige oder süße Noten mitbringen. Getrunken werden sie aus großen Cognacschwenkern, die nicht nur edel aussehen, sondern auch die aromatische Fülle besonders gut erlebbar machen. In Cocktails wie dem Sidecar macht Weinbrand ebenfalls eine gute Figur.

  1. WAS IST WEINBRAND?

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Weinbrand kann und darf aus allen Traubensorten hergestellt werden. Typischerweise verarbeiten Hersteller jedoch besonders säurehaltige, weiße Trauben, die kein besonderes Eigenaroma haben. Die feinen fruchtig-floralen Noten konzentrieren sich nämich besonders bei der Destillation. Um beim Verschneiden der Weinbrände aus einer Bandbreite wählen zu können, stellen Produzenten unterschiedliche Weine (Brandweine) aus verschiedenen Rebsorten und Qualitäten her. Erzeugt werden diese Brandweine aber auf die gleiche Art und Weise. Nachdem die Trauben gepresst wurden, werden die Schalenhäute und Kerne entfernt, anschließend wird der gewonnene Traubensaft zu Wein vergoren. Nach Gärung und Lagerung wird der Wein zu Weinbrand destilliert.

  1. COGNAC

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Der wahrscheinlich bekannteste Weinbrand der Welt kommt aus Frankreich, genauer gesagt aus Südwestfrankreich. Um die Stadt Cognac herum erstreckt sich das Gebiet, aus dem die Trauben für den exquisiten Brand stammen müssen. Die besten Regionen für den Traubenanbau liegen unmittelbar in Stadtnähe. Die Auflagen, um einen Cognac herstellen zu dürfen, sind streng. So muss beispielsweise die Destillation der im Herbst geernteten Trauben Ende März des Folgejahres abgeschlossen sein. Außerdem gibt es zwei Besonderheiten, die außerhalb der Cognac-Produktion keine oder kaum noch Verwendung finden. Die Brennblase muss bei offenem Feuer beheizt werden und zur Kühlung darf traditionell nur ein sogenannten Schlangenkühler verwendet werden. Zudem müssen Cognacs mindestens zwei Jahre in Eichenfässern reifen. Hiefür gibt es drei verschiedene Klassifizierungen: VS (Very Special) - der jüngste Brand im Verschnitt muss mindestens zwei Jahre reifen, VSOP (Very Superior Old Pale) - der jüngste Brand im Verschnitt muss mindestens vier Jahre reifen, Hors d`Age oder XO (Extra Old) - der jüngste Brand im Verschnitt muss mindestens zehn Jahre reifen.

  1. SPANISCHER BRANDY

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So wie der Cognac für die Franzosen, ist für die Spanier Brandy ein Teil ihrer Kultur. Zurecht! Spanien besitzt die längste Brandy-Tradition in Europa und gilt als der größte Brandy-Produzent der Welt. Ungefähr 90 Prozent der spanischen Brandys stammen aus Andalusien und werden als „Brandy de Jerez“ bezeichnet. Der Unterschied zu anderen Weinbränden liegt am besonderen Destillations- und Reifeverfahren. Dabei werden zwei unterschiedliche Destillate, die Holandas und Destilados, miteinander vermischt. Die Holandas sind etwas alkoholärmer und gelten als Träger des Brandy-Aromas, wobei die Destilados reicher an Alkohl sind und zur Verfeinerung dienen. Um eine gleichbleibende Qualität zu garantieren, reifen die Destillate mittels des sogenannten Solera-Systems in alten Sherry-Fässern heran. Dabei durchläuft die Flüssigkeit mehrere Fässer. Diese liegen in mehreren Reihen übereinander gestapelt. Das jüngste Destillat befindet sich oben, das älteste unten. Nun beginnt ein gekonntes Ab- und Auffüllen der unteren Lage. Auch hier gibt es unterschiedliche Qualitäten: Solera, Solera Reserva und Solera Gran Reserva. Für diese gibt es gesetzliche Vorgaben, die von den Betrieben zumeist aber bei weitem übertroffen werden.

  1. PISCO

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Fruchtig gefällig? Der Pisco wird aus besonders aromatischen Trauben, oftmals aus der Muscat-Familie, in Brennblasen hergestellt. Beheimatet ist dieser Weinbrand in den südamerikanischen Ländern Chile und Peru. Die Trauben werden oft ungereift verarbeitet. Dadurch sind die besten Exemplare besonders geprägt von ihren reinen, fruchtigen und floralen Aromen. In Chile kommt es durchaus vor, dass ein Pisco für kurze Zeit in einem Holzfass weiterreift, jedoch bleibt der fruchtige Charakter immer erhalten. In Europa ist diese Spirituose vor allem auch dank des beliebten Cocktails Pisco Sour berühmt.

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