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Gesunder Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Während Sie schlafen, regeneriert sich Ihr Körper, es laufen wichtige Stoffwechselvorgänge ab und Ihr Unterbewusstsein verarbeitet im Traum die Ereignisse des Tages. Damit Sie nachts die nötige Ruhe finden und am Morgen entspannt in den Tag starten können, benötigen Sie jedoch eine passende Matratze, die vor allem die Wirbelsäule und die Gelenke entlastet und so die für den Körper nötige Erholung unterstützt.

Welche Matratzenarten gibt es?

Die Auswahl an Matratzenmodellen ist beachtlich. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist dabei der Matratzenkern, der maßgeblich für die Eigenschaften der Liegeflächen ist. Matratzen mit einem Kern aus Viscoschaum reagieren auf Körperwärme und den Druck, den der Körper beim Einsinken ausübt. Der ursprünglich für die Raumfahrt entwickelte Hightech-Schaum passt sich so den Körperformen sehr gut an. Das wirkt sich vor allem positiv auf die Wirbelsäule, die Bandscheiben und die Gelenke aus. Da der Körper sanft gestützt wird, können solche Matratzen auch bei Durchblutungsbeschwerden Linderung bringen. Der Schaumstoff kehrt allerdings nur langsam in seine ursprüngliche Form zurück, daher sind diese Matratzen für unruhige Schläfer weniger empfehlenswert. Bei Komfortschaum-Matratzen besteht der Kern aus Polyurethan, einem äußerst vielseitigen Schaumstoff. Durch die offenporige Struktur dieses Materials sind die Auflagen atmungsaktiv, bieten aber dennoch eine gute Wärmeisolation. Die vergleichsweise geringe Elastizität sorgt für eine hohe Rückstellkraft. Bei diesen Matratzen ist es also unerheblich, ob Sie sich nachts viel bewegen oder nicht. Die geringere Elastizität bedeutet aber auch, dass diese Modelle vor allem für leichte Menschen ohne körperliche Vorbelastungen geeignet sind. Kaltschaum wird wie Komfortschaum aus Polyurethan hergestellt, der Schaum wird bei der Aushärtung allerdings nicht erhitzt. So entsteht eine unregelmäßige und offenporige Struktur, die für eine gute Atmungsaktivität und eine hohe Wärmeisolation sorgt. Zudem besitzt der Kaltschaum eine hohe Punktelastizität, die Matratze gibt also genau dort nach, wo Druck durch den Körper ausgeübt wird. Die Rückstellkraft ist bei Kaltschaum ebenfalls hoch. Diese Matratzenart eignet sich daher besonders für unruhige Schläfer und für Personen, die bereits unter Gelenk- oder Rückenschmerzen leiden. Gelschäume werden in der Regel auf Kaltschaumbasis hergestellt und sind ein besonders anpassungsfähiges und softes Material mit guten Rückstelleigenschaften. Somit haben Gelschaummatratzen annährend die extremen Anpassungseigenschaften von Viscoschäumen ohne jedoch bei Drehbewegungen eine verzögerte Rückkehr in die Ausgangslage aufzuweisen. Aus diesem Grund sprechen viele Hersteller davon, dass Gelschaummatratzen die jeweiligen Vorteile von Viscoschaummatratzen und Kaltschaummatratzen vereinen. Anders als bei einfachen Federkernmatratzen sind die Stahlfedern bei der Taschenfederkernmatratze in kleinen Stofftaschen eingenäht. Sie schwingen so weniger und die Matratze besitzt eine höhere Punktelastizität. Die Hohlräume in den Federn sorgen für eine gute Belüftung, mindern jedoch auch die Wärmeisolierung. Menschen, die schnell frieren, fühlen sich daher wahrscheinlich auf besser isolierenden Matratzen wohler. Für die Taschenfederkernmatratze spricht vor allem ihre gute Anpassungsfähigkeit.

Matratzenhärtegrade – was bedeuten die Angaben?

Für den Matratzenhärtegrad gibt es verschiedene Klassifizierungen der Produzenten, herstellerübergreifend haben sich allerdings die Härtegrade H1 bis H4 etabliert, wobei H1-Matratzen nur sehr selten angeboten werden. Die Härtegrade orientieren sich am Gewicht des Schläfers. H2 ist für Personen bis 80 kg gedacht, H3 für Personen zwischen 80 und 100 kg und H4 ist für Personen über 100 kg geeignet. Die Körpergröße und insbesondere individuelle Vorlieben bleiben dabei aber unberücksichtigt, obwohl sie für den Schlafkomfort eine entscheidende Rolle spielen. Bei größeren Menschen verteilt sich das Gewicht besser über die Matratze, sodass für sie unter Umständen eine weichere Matratze empfehlenswert ist, während bei kleineren Personen mit einem ähnlichen Gewicht eine härtere Matratze passender wäre. Außerdem kommt hinzu: Der eine schläft lieber auf einer harten Matratze, der andere auf einer weichen. So können die Härtegrade zwar eine Orientierungshilfe sein, letztlich sollten Sie sich aber auf Ihr Gefühl verlassen.

Welche Schlaftemperatur ist optimal?

Untersuchungen haben gezeigt, dass die optimale Schlaftemperatur zwischen 15 und 19 °C liegt, denn so kann das Gehirn „abschalten“ und sich regenerieren. Ist es im Schlafzimmer zu kalt, muss sich der Körper ständig wieder aufheizen, um nicht zu stark auszukühlen, sodass die Nacht kaum erholsam ist. Bei einem zu warmen Schlafzimmer kommt der Körper dagegen gar nicht erst in die Ruhephase. Die Schlaftemperatur ist aber nicht nur für das persönliche Wohlempfinden wichtig. Viscoschaum ist beispielsweise sehr temperaturempfindlich: Je kühler es im Raum ist, desto härter wird das Material. Schlafen Sie also lieber etwas kühler, dann ist eine Viscoschaummatratze nicht empfehlenswert. Kommen Sie bei einer Schlaftemperatur von 15 bis 19 Grad schnell ins Schwitzen, sollten Sie unbedingt eine Matratze mit hoher Atmungsaktivität und eher geringer Wärmeisolierung wählen. So staut sich die Wärme nicht und der Schweiß kann effektiv durch die Matratze an die Umgebungsluft abgeleitet werden. Eine Taschenfederkernmatratze ist dafür die beste Wahl.

Welche Matratze empfiehlt sich für welche Schlafposition?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Rückenschläfern, Seitenschläfern und Bauchschläfern. Liegen Sie bevorzugt in Seitenlage, sollte Ihre Matratze vor allem im Schulter- und Hüftbereich elastisch sein. So können diese Körperpartien etwas einsinken und die Wirbelsäule wird gerade gelagert. Die Taille sollte dagegen stärker gestützt werden, um eine unnatürliche Beugung der Wirbelsäule zu verhindern. Bei Rückenschläfern sind die Anforderungen an die Matratze ähnlich wie bei Seitenschläfern. Als Bauchschläfer sollte Ihre Matratze im Beckenbereich fester sein, da die Wirbelsäule sonst zu stark durchgebogen wird. Für alle Schläfertypen sehr empfehlenswert – und zudem vielfach bewährt – sind 7-Zonen-Matratzen. Sie geben genau dort nach, wo der Körper viel Druck ausübt – bei einem Seitenschläfer also beispielsweise an der Hüfte und an den Schultern.

Welches ist die richtige Matratze für Allergiker?

Hausstauballergiker reagieren auf den Kot der Milben, die sich in der Matratze und deren Bezug einnisten. Daher sollten sie sich für eine Matratze mit abnehmbarem Bezug entscheiden, der bei 60 °C waschbar ist. Ein sogenanntes Encasing – ein Matratzenzwischenbezug – kann zudem die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Hautschuppen in die Matratze wandern oder Milbenkot von innen nach außen dringt.

Matratzen bei Beschwerden – welche Modelle ermöglichen einen gesunden Schlaf?

Bei bestehenden Beschwerden, etwa im Rücken-, Schulter- oder Hüftbereich, ist eine passende Matratze besonders wichtig, denn durch eine gesunde Schlafposition lassen sich die Beschwerden in vielen Fällen mildern. Matratzen mit körpergerechter Zonenaufteilung unterstützen im Zusammenspiel mit dem passenden Lattenrost Ihre Wirbelsäule gezielt. Zugleich verhindern sie das zu tiefe Einsinken der betroffenen Körperpartien. Lidl hat für Sie entsprechende Matratzenmodelle im Angebot. Achten Sie dabei auf die Beschreibungen und Hinweise.