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    Puzzles

    Ob alleine als kleine Auszeit oder gemeinsam in der Gruppe: Puzzeln ist eine der entspanntesten und gleichzeitig geistig forderndsten Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Bereits kleine Kinder haben ihren Spaß am Lösen eines Puzzles – und mit steigendem Schwierigkeitsgrad bleibt diese Faszination oft bis ins Erwachsenenalter erhalten.

Warum puzzeln als Freizeitbeschäftigung?

Puzzles erfreuen sich bei Jung und Alt nach wie vor großer Beliebtheit. Die einfachen Legespiele haben zahlreiche Vorteile, die sie zur idealen Freizeitbeschäftigung machen.

  • Beim Puzzeln herrscht kein Zeitdruck, sodass jeder in seinem eigenen Tempo knobeln kann und auch einfach eine Pause einlegen und am nächsten Tag weitermachen kann. Gleichzeitig wird das Durchhaltevermögen gestärkt.

  • Puzzles fördern das lösungsorientierte und analytische Denken.

  • Beim Lösen eines Puzzles wird das Kurzzeitgedächtnis trainiert sowie die Konzentrationsfähigkeit verbessert.

  • Das Legen der Puzzleteile wirkt sich positiv auf die Feinmotorik aus.

All diese Vorteile machen das Puzzeln nicht nur zum idealen Zeitvertreib für Kinder, die dadurch in ihren kognitiven und motorischen Fähigkeiten geschult werden. Auch Erwachsene und ältere Menschen profitieren von den Herausforderungen, die die Lösung eines Puzzles bereithält. So hat das Puzzeln beispielsweise einen positiven Effekt auf Demenz- sowie Alzheimerpatienten und kann ähnlich wie andere Gehirnjoggingaufgaben die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung sogar senken.

Welche Puzzles gibt es?

Zwei Kinder legen ein Motivpuzzle. Gemeinsames Puzzeln macht Spaß und fördert die Entwicklung.

Der Klassiker unter den Puzzles ist das Motivpuzzle, bei dem ein Bild zusammengesetzt wird. Diese Puzzles werden normalerweise auf einem Tisch gelegt und bestehen aus stabilem Karton mit einer Beschichtung, auf der das Motiv aufgedruckt ist. Eine nachhaltigere sowie robustere Variante besteht in Holzpuzzles. Diese gibt es oft auch als Lernpuzzles, bei denen Kinder Formen, Zahlen oder Buchstaben in die richtige Reihenfolge oder die passende Lücke puzzeln müssen. Die einzelnen Teile haben hier meistens kleine Knöpfe, die das Greifen und Einsetzen erleichtern. Oftmals handelt es sich hierbei auch um Rahmenpuzzles, bei denen die Einzelteile in einen vorgegebenen Rahmen gelegt werden. Gerade bei kleineren Kindern sind auch große Bodenpuzzles beliebt, die aus weniger, dafür größeren Teilen bestehen und direkt auf dem Fußboden zusammengelegt werden können.

In den letzten Jahren sind 3-D-Puzzles immer beliebter geworden. Aus ihnen entsteht nicht ein einfaches Bild, sondern ein dreidimensionales Kunstwerk. Gerne werden berühmte Gebäude und Sehenswürdigkeiten oder Planeten als Motive gewählt. Eine besondere Form des 3-D-Puzzles ist der Puzzleball, bei dem die Einzelteile in Form einer Kugel zusammengesetzt werden müssen.

Puzzles als Dekoelement

Wer sein Puzzle nur einmal lösen und sich lange an dem wunderschönen Motiv erfreuen möchte, der kann mithilfe eines Spezialklebers das Puzzle in ein dauerhaftes Kunstwerk verwandeln. Der Kleber fixiert das fertige Puzzle, sodass die Teile fest aneinander geleimt sind und das Puzzle als Dekoelement aufgestellt oder an die Wand gehängt werden kann.

Vier Tipps, um das richtige Puzzle zu finden

Um das passende Puzzle zu finden, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Neben der Art des Puzzles spielen diese vier Faktoren eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Spaßfaktors.

Tipp 1: Anzahl der Puzzleteile

Generell gilt die Faustregel: Je weniger Teile, desto einfacher das Puzzle. Einfache Kinderpuzzle kommen bereits mit weniger als 30 Teilen aus, während andere Spiele mit mehreren tausend Teilen aufwarten. Das Lösen eines solchen Erwachsenenpuzzles kann dann auch schon mal mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Tipp 2: Größe

Beim Kauf eines Puzzles sollte vorab überlegt werden, wo gepuzzelt wird und wie viel Platz vorhanden ist. Kaum etwas ist frustrierender als mitten im Puzzlespiel festzustellen, dass die gewählte Oberfläche nicht ausreicht, um das Motiv fertigzustellen. Wie groß das finale Motiv ist, wird von den Herstellern auf der Verpackung angegeben.

Puzzles einfach verstauen

Wenn das Puzzle noch nicht fertig, aber der Platz auf dem Esstisch oder Fußboden gebraucht wird, hilft eine Puzzlematte. Ein unfertiges Puzzle, das auf einer solchen Matte gelegt wurde, kann einfach zusammengerollt und verstaut werden, ohne dass es kaputtgeht.

Tipp 3: Motiv und Thema

Wer sein Kind zum Puzzeln motivieren möchte, sollte ein ansprechendes Motiv und Thema wählen. Tiermotive, Fantasiewelten oder Figuren aus Film und Fernsehen kommen immer gut an. Erwachsene erfreuen sich oftmals an Puzzles, die Kunstwerke, Architektur, Städte und Landschaften oder Muster als Thema aufgreifen.

Tipp 4: Altersempfehlung

Wenn Unsicherheit hinsichtlich der Eignung des Puzzles für das Kind besteht, hilft ein Blick auf die Altersempfehlung. Wie auch bei Gesellschaftsspielen und anderem Spielzeug geben die Hersteller an, ab welcher Altersklasse das jeweilige Puzzle am ehesten geeignet ist. Diese Werte sollten als Orientierungshilfe dienen, um den Spaß aufrechtzuerhalten: Ist ein Puzzle zu einfach, führt es schnell zu Langeweile – ist es zu schwierig, kommt Frust auf. Da jedes Kind anders ist und sich individuell entwickelt, kann ruhig mit Puzzles für verschiedene Altersklassen experimentiert werden, um die perfekte Variante für garantierten Puzzlespaß zu finden.