• Saugroboter

    Wer mehrmals in der Woche staubsaugt, verliert dabei im Monat bei einer größeren Wohnung schon gerne mal mehrere Stunden Zeit. Saugroboter können diese Aufgabe übernehmen und so für mehr Freizeit und weniger Stress sorgen. Die verschiedenen Modelle lassen keine Wünsche offen und hinterlassen eine saubere Wohnung.

Vorteile eines Saugroboters

Saugroboter sind inzwischen nicht mehr nur ein Spielzeug für Technikfans, sondern ziehen in immer mehr Haushalten ein. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Saugroboter sparen Zeit, da sie ohne Begleitung selbstständig die Wohnung putzen.

  • Saugroboter kommen dank ihrer geringen Maße leichter unter Betten, Sofas und Co als ein normaler Staubsauger.

  • Im Gegensatz zu einem Bodenstaubsauger ist ein Staubsaugerroboter optisch ansprechender und benötigt weniger Platz beim Verstauen.

  • Staubroboter verbrauchen weniger Strom. Zudem verfügen die meisten Modelle über einen Staubbehälter und benötigen keinen Beutel, sodass diese Folgekosten entfallen.

So funktioniert ein Saugroboter

Saugroboter werden per Akku betrieben und können so frei von lästigen Kabeln quer durch die Wohnung fahren. Für die Bodenreinigung werden in den meisten Fällen gegenläufige Bürsten eingesetzt, die sich drehen und so den Schmutz während der Fahrt in das Innere transportieren. Dort wird der Dreck dann in die Schmutzauffangkammer gesaugt.

Verschiedene Modelle im Überblick

Saugroboter reinigt einen HolzbodenSaugroboter können verschiedene Aufgaben übernehmen.

Genau wie bei regulären Staubsaugern gibt es auch bei Saugrobotern verschiedene Ausführungen, die die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen.

  • Die Standardmodelle werden zum trockenen Staubwischen beziehungsweise Staubsaugen auf glatten Böden oder Teppichen eingesetzt.

  • Andere Saugroboter sind mit einem Wassertank ausgestattet und können daher auch eine feuchte Reinigung des Bodens vornehmen. Dabei ist zwischen Nass- und Feuchtwischen zu unterscheiden. Saugroboter mit Wischfunktion sind für Hartböden wie Fliesen, Laminat oder PVC hervorragend geeignet. Die Feuchtreinigung von Teppichböden ist jedoch nicht möglich.

  • 2-in-1-Saugroboter können sowohl staubsaugen als auch wischen und sind damit wahre Multitalente.

Kriterien für den Kauf

Beim Kauf eines Robotersaugers sind einige Aspekte zu beachten, damit das Gerät lange Freude bereitet und es zu Hause keine bösen Überraschungen gibt.

Bodenart

Vor dem Kauf sollte genau überlegt werden, welche Böden vorhanden sind und wo der Saugroboter zum Einsatz kommen soll. Langhaarige Teppiche oder lange Tierhaare sind für den gewöhnlichen Saugroboter häufig problematisch: Die sich rotierenden Bürsten verfangen sich gerne in den langen Fasern, sodass der Saugroboter zum Stillstand kommt oder den Teppich beschädigt. Daher sollte unbedingt darauf geachtet werden, für welche Bodentypen der Saugroboter ausgelegt ist.

Lautstärke

Wer den Saugroboter einsetzt, um nebenbei selbst am Schreibtisch zu arbeiten, entspannt ein Buch zu lesen oder einen Film zu schauen, möchte vermutlich ein besonders leises Modell. Die meisten Geräte haben einen Lärmpegel zwischen 60 und 70 dB, was etwa einer lauten Unterhaltung entspricht, und sind damit immerhin leiser als ein durchschnittlicher Bodenstaubsauger.

Fassungsvermögen

Aufgrund seiner kleinen Maße kann ein Saugroboter natürlich weniger Staub und Schmutz einfangen als ein Staubsauger mit Beutel. Der Schmutzauffangbehälter hat meistens ein Volumen zwischen 0,5 und 0,7 l. Wird angezeigt, dass der Behälter voll ist, sollte er schnellstmöglich entleert werden, damit die Saugleistung weiterhin erhalten bleibt.

Laufzeit

Die Akkulaufzeit entscheidet darüber, wie viel Fläche der Saugroboter in einem Durchlauf saugen kann. Schwächere Modelle müssen nach 60 Minuten wieder zurück an die Ladestation, bei leistungsstärkeren Akkus kann das Gerät bis zu zwei Stunden am Stück arbeiten, bis die Energie aufgebraucht ist. Gute Saugroboter bleiben bei einem schwächer werdenden Akku nicht einfach stehen, sondern fahren rechtzeitig von selbst an die Ladestation zurück.

Ladezeit

Gerade bei größeren Wohnungen, in denen der Saugroboter mehrere Runden drehen muss, ist eine kurze Ladezeit von Vorteil. Denn je kürzer diese ist, desto schneller kann der Saugroboter weiterputzen. Generell sollte mit einer Akkuladezeit von zwei Stunden gerechnet werden. Wer einen Saugrobotermit einer kürzeren Ladezeit findet, sollte auf die Laufzeit achten, damit es hier keine bösen Überraschungen gibt und die kurze Ladezeit in einer sehr kurzen Laufzeit resultiert.

Navigation

Saugroboter steht auf der obersten TreppenstufeDamit der Saugroboter nicht die Treppe herunterfällt und beschädigt wird, kommen seine Sensoren zum Einsatz.

Wie effizient und klug und damit auch wie schnell der Saugroboter die gewünschte Fläche reinigt, hängt von seiner Navigation ab. Preiswertere Roboter verfahren bei der Reinigung nach dem Zufallsprinzip. Sie fahren in zufälligen Mustern durch den Raum und wechseln die Richtung, sobald sie auf ein Hindernis wie ein Tischbein stoßen. Hochwertigere Modelle nutzen Kameras oder Laser, um sich im Raum zu orientieren. Dadurch werden Hindernisse frühzeitig erkannt und Zusammenstöße vermieden. Manche Modelle teilen den Raum auf Basis ihres Scans sogar in verschiedene Zonen ein, die dann nacheinander bearbeitet werden. Gibt es Treppen oder andere Bereiche, in denen der Saugroboter nicht zum Einsatz kommen soll, können virtuelle Grenzen gesetzt werden, die das Gerät dann nicht überschreiten kann und als Absturzsicherung dienen.

Bedienung

Die modernsten Saugroboter lassen sich ganz einfach per Sprachsteuerung oder Smartphone-App programmieren sowie bedienen. Dafür wird das Gerät einfach mit dem WLAN verbunden. So können zum Beispiel bei manchen Modellen Reinigungspläne erstellt werden, damit der Saugroboter erst anfängt zu putzen, wenn alle außer Haus sind. Andere Saugroboter verfügen über eine Timer-Funktion, die direkt am Gerät aktiviert werden kann.

Fragen & Antworten

Wann ist ein Saugroboter sinnvoll?

Ein Saugroboter ist für alle sinnvoll, die bei der täglichen Hausarbeit Zeit sparen möchten. Die Reinigung des Bodens dauert zwar länger als mit dem Bodenstaubsauger, dafür können jedoch parallel andere Aufgaben erledigt werden. Auch ältere Menschen oder Leute mit Rückenproblemen, denen das herkömmliche Staubsaugen Beschwerden bereitet, erleichtern sich mit einem Saugroboter den Alltag.

Wie oft muss ich den Filter wechseln?

Der Filter muss nicht jedes Mal ausgetauscht werden, wenn der Auffangbehälter voll ist. Bei mäßiger Verschmutzung kann er auch ausgewaschen werden. Ein Wechsel des Ersatzfilters sollte circa zweimal im Jahr stattfinden, damit das Gerät leistungsstark bleibt.

Was ist bei der Pflege des Saugroboters zu beachten?

Der Staubbehälter sollte im Idealfall nach jedem Einsatz entleert werden. Sensoren und Bürste verdienen ebenfalls eine regelmäßige Reinigung, damit die Leistung konstant bleibt. In der Bedienungsanleitung des Saugroboters sind entsprechende Pflegehinweise aufgeführt, die zu beachten sind.