Daunendecken & Federbetten

Abends in ein kuscheliges, weiches Bett fallen und sich mit der gemütlichen Bettdecke zudecken: So sieht der Start in eine erholsame Nacht aus. Hochwertige Daunendecken und Federdecken können ihren Beitrag zu einem guten Schlaf leisten.

Was sind Daunen- und Federdecken?

Daunen- und Federdecken sind Bettdecken, die mit den Daunen oder Federn von Gänsen oder gelegentlich auch Enten gefüllt sind. Sie unterscheiden sich damit von Tierhaardecken, Bettdecken aus Naturfasern wie Baumwolle, Seide oder Leinen und Decken aus Kunstfasern wie beispielsweise Microfaser . Daunenbettdecken sind eine der beliebtesten Deckenarten. Wie andere Bettdecken auch sind Federbetten meistens gesteppt, damit die Füllung nicht willkürlich hin- und herrutscht, sondern sich gleichmäßig verteilt und überall gleich gut wärmt.

Downpass für Federbetten und DaunendeckenDas Downpass-Label steht für hohe Qualität und ethische Herstellung.

Anders als beispielsweise bei Decken aus Natur- oder Kunstfasern spielt bei Daunen- und Federdecken das Thema Tierschutz eine entscheidende Rolle. Die Federn können sowohl vom lebenden als auch vom toten Tier gerupft werden. Ersteres bedeutet großen Stress und Schmerzen für die Tiere. Daher ist der Lebendrupf als Tierquälerei anerkannt und EU-weit verboten. Da das Geschäft mit den Daunen lukrativ ist, versuchen einige Hersteller dieses Verbot jedoch zu umgehen. Wer beim Kauf einer Feder- oder Daunendecke sichergehen möchte, dass das Material unter ethischen Bedingungen gewonnen wurde, sollte auf entsprechende Auszeichnungen achten. Das Downpass-Logo steht beispielsweise für Tierschutz und Produktqualität und wird nach ausgiebiger Prüfung und regelmäßiger Kontrolle an die Hersteller verliehen.

Kein Lebendrupf bei Lidl

Alle Daunen- und Federdecken, die bei Lidl erhältlich sind, enthalten nur Materialien, die ethisch gewonnen wurden. Wir sprechen uns strikt gegen den illegalen Lebendrupf aus und bieten nur Decken an, deren Hersteller mit dem Downpass-Label ausgezeichnet sind.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Daunen- und Federfüllung?

Nicht alle Daunen- und Federdecken sind gleich. Neben Unterschieden hinsichtlich Bezug und Steppung sollten vor dem Kauf vor allem die verschiedenen Füllungen verglichen werden. Nur so kann die ideale Bettdecke für jeden Schläfer gefunden werden.

Daunen oder Federn?

Auch wenn die Begriffe „Daunen“ und „Federn“ oftmals synonym genutzt werden, bezeichnen sie eigentlich zwei unterschiedliche Dinge. Bei Federn handelt es sich um das von außen deutlich sichtbare Federkleid der Tiere. Federn haben den typischen festen Stiel, den sogenannten Kiel, an dem die flauschigen Federfasern befestigt sind. Daunen hingegen stammen aus dem Untergefieder der Gänse und Enten, das die Tiere vor Kälte schützt. Sie haben keinen festen Federkiel und sind weicher und bauschiger als die Federn von der Oberfläche. Eine spezielle Art der Daune ist die Eiderdaune. Sie stammt von der Eiderente, die ihr Nest mit dem zarten Flaum bedeckt, damit der Nachwuchs sicher und warm ist. Die Ernte der Eiderdaunen ist in Deutschland lediglich durch das Absammeln bereits verlassener Nester erlaubt. Dadurch sind Decken mit Eiderdaunen sehr kostspielig.

Zusammensetzung

Die Füllung von Daunen- und Federdecken variiert hinsichtlich ihrer Zusammensetzung. Meistens werden einige Anteile Daunen mit einigen Teilen Federn gemischt, um die ideale Decke für einen angenehmen Schlaf zu kreieren. Eine Decke mit einer Füllung aus 100 Prozent Daunen ist besonders weich, wärmt ausgezeichnet und sorgt für einen angenehmen Temperaturausgleich. Der Bezugsstoff bei Daunendecken kann aufgrund der Weichheit der Füllung feiner und luftdurchlässiger gewebt sein. Je höher der Anteil an Federn ist, desto fester und dichter muss der Stoff sein. Sonst könnten die Kiele störend wirken. Auch wird die wärmende Funktion der Daumen durch das Füllmaterial Federn abgemildert und das Gewicht der Decke steigt mit dem Federanteil. Von einer Daunendecke wird ab einem Daunenanteil von etwa 60 Prozent gesprochen.

Wärmeklassen

Daunen- und Federbetten in verschiedenen WärmeklassenFür jedes Bedürfnis gibt es die passende Daunendecke.

Neben der Zusammensetzung der Füllung gibt die Wärmeklasse Aufschluss darüber, ob die Daunen- oder Federdecke den eigenen Ansprüchen entspricht. Menschen, die nachts schnell und viel schwitzen, benötigen schließlich eine andere Decke als solche, denen schnell kalt wird. Manche bevorzugen es auch, im Sommer eine leichtere Bettdecke als im Winter zu verwenden. Die Federbetten gibt es in vier verschiedenen Wärmeklassen:

  • Leicht (Klasse 1/Sommer)
  • Medium (Klasse 2/Sommerhalbjahr)
  • Warm (Klasse 3/Winterhalbjahr)
  • Extrawarm (Klasse 4/Winter)

Als vielseitige Alternative gibt es außerdem Vier-Jahreszeiten-Decken. Sie bestehen aus einer dünnen und einer dicken Bettdecke, die zusammengeknöpft und je nach Bedarf einzeln oder gemeinsam genutzt werden können.

Daunen- und Federdecken im Vergleich

Daunendecke Federbett
Gewicht Leicht Etwas schwerer
Klima Sehr warm, temperaturausgleichend Warm,sehr temperaturausgleichend
Bauschkraft Sehrhoch Mittel
Preis Höheres Preissegment Niedriges bis mittleres Preissegment

Für wen eignen sich Feder- und Daunendecken?

Federbetten und Daunendecken sind grundsätzlich dank der verschiedenen Wärmeklassen für jeden geeignet. Neben der richtigen Wärmeklasse spielt auch die Größe der Decke eine Rolle für den erholsamen Schlaf. Als Faustregel gilt: Die Bettdecke sollte mindestens 50 cm breiter sein als die Matratze. Für Einzelpersonen eignen sich Daunendecken in der Größe 135x200 cm oder 155x220 cm. Doppelbettdecken für zwei Personen sollten mindestens eine Breite von 200 cm haben. Bei der Länge gibt es meistens die Auswahl zwischen 200 und 220 cm. Die längere Variante ist für Leute mit einer Körpergröße über 1,80 Meter empfehlenswert.

Allergiker fragen sich oftmals, ob eine Daunendecke für sie eine gute Wahl ist. Allergien gegenüber Daunen und Feder sind äußerst selten und Milben können sich in den Daunen so gut wie nie ansiedeln. Wer beim Deckenkauf darauf achtet, dass auch der Bezug der Bettdecke Hausmilben kein Zuhause gibt, kann also ohne Bedenken beim Federbett zugreifen.

Was sind die Vorteile von Daunen- und Federdecken?

Feder- und Daunendecken sind nicht ohne Grund eine der am meisten verkauften Bettdeckenarten. Sie vereinen mehrere Vorteile in sich:

  • Hohe Bauschkraft und Isolierfähigkeit
  • Langlebig und strapazierfähig
  • Geringes Allergierisiko
  • Natürliche Materialien
  • Weich und gemütlich

Daunen und Federn richtig waschen

Hochwertige Daunendecken können ohne weiteres in der Maschine gewaschen werden. Wichtig dabei ist, dass die Flauschigkeit der Daunen erhalten bleibt. Dafür werden Tennisbälle mit in die Maschine und den Trockner gegeben. Wird die Decke luftgetrocknet, sollte sie dabei auf einer geraden Fläche liegen und regelmäßig per Hand aufgelockert werden. Im Zweifelsfall gilt der Pflegehinweis des Herstellers.