Der Browser wird nicht leider nicht mehr unterstützt!
Um die Website korrekt anzuzeigen, verwende bitte einen der folgenden Browser:Achtung:Bitte aktualisiere deinen Browser, wenn du mit diesem Browser fortfährst, könnte dein Einkaufserlebnis nicht zufriedenstellend sein!

    Hochbeete & Beete

    1. Erntefrisches Gemüse direkt aus Deinem Garten? Mit unseren Hochbeeten und Beet-Systemen wird Gärtnern zum Kinderspiel. Ob platzsparend auf dem Balkon oder großzügig im Garten – kultiviere Deine Lieblingsgemüse und -kräuter in unseren robusten und langlebigen Pflanzbehältern. Ideal für Urban Gardening und alle, die frische Zutaten lieben. Sichere Dir jetzt Deine grüne Oase!

    Sortiert nach: 42 Produkte
    Produkte angezeigt 42 / 42 Produkt

    Hochbeete & Beete: Ergonomischer Anbau und maximale Erträge

    Hochbeete ermöglichen durch Arbeitshöhen zwischen 70 und 90 Zentimetern ein rückenfreundliches Gärtnern und steigern durch ihre thermische Schichtbefüllung den Ertrag um bis zu 30 Prozent gegenüber dem Flachlandanbau. Die Korpusse bestehen meist aus kesseldruckimprägniertem Holz, witterungsbeständigem Kunststoff oder verzinktem Stahlblech. Als strukturierende Basis für Deinen Außenbereich innerhalb der Hauptkategorie Baumarkt & Garten erweitern sie das Sortiment für Blumen, Pflanzen & Pflanzenzubehör um professionelle, schneckenresistente Anbauflächen.


    Der Frühling ruft. Du möchtest frischen Salat ernten, aber der untere Rücken schmerzt schon beim Bücken. Hand aufs Herz: Unkrautjäten auf den Knien im nassen Gras ist mühsam. Hier übernimmt das Hochbeet. Ruckzuck ziehst Du Deine Setzlinge bequem im Stehen groß. Bodenfrost hat kaum noch eine Chance, und Schnecken scheitern an der glatten Außenwand. Das Gärtnern wird endlich zur entspannten Erholung.


    Welches Material eignet sich für ein Hochbeet?

    Der Rahmenbau bestimmt die Langlebigkeit, den Isolationswert und den Pflegeaufwand. Die folgende technische Übersicht hilft Dir, das richtige Material für Deinen Standort zu wählen:

    Material

    Langlebigkeit & Pflege

    Isolationswert

    Anwendungsbereich

    Holz (z. B. Lärche/Kiefer)

    Mittel (ca. 5-10 Jahre). Muss regelmäßig lasiert oder geölt werden.

    Hoch. Speichert die Verrottungswärme im Inneren hervorragend.

    Naturnahe Gärten. Bietet das beste Mikroklima für die Wurzeln.

    Metall (Verzinkt/Aluminium)

    Sehr hoch (15+ Jahre). Rostfrei, witterungsbeständig, pflegefrei.

    Gering. Erhitzt sich im Sommer stark (erfordert mehr Gießwasser).

    Moderne Terrassen und Gärten. Sehr formstabil und resistent gegen Schädlinge.

    Kunststoff (Polypropylen)

    Hoch. UV-beständig, verrottungsfrei, extrem leicht.

    Mittel. Doppelwandige Systeme bieten gute Isolation.

    Balkone und Dachterrassen (geringes Eigengewicht). Schneller Stecksystem-Aufbau.

    Wie befülle und nutze ich die Anbaufläche optimal?

    Ein Bodenkontakt-Hochbeet funktioniert physikalisch wie ein geschlossener Kompost-Reaktor. In dieser warmen, nährstoffreichen Erde gedeihen wärmeliebende Starkzehrer unter den Obst- & Gemüsepflanzen (wie Tomaten oder Gurken) besonders gut.


    Für eine insektenfreundliche Mischkultur und zur natürlichen Schädlingsabwehr umrandest Du diese mit aromatischen Kräutern. Wer die Gartensaison auf das ganze Jahr ausdehnen und frostempfindliche Setzlinge bereits im Februar vorziehen möchte, kombiniert das Hochbeet mit begehbaren Gewächshäusern & Schränken.


    Wie wird ein Hochbeet richtig geschichtet?

    Eine Befüllung mit reiner Blumenerde verdichtet sich schnell und staut Nässe. Die klassische Schichtbauweise nutzt biologische Prozesse: Die untere Organik verrottet, erzeugt bis zu 5 °C zusätzliche Bodenwärme und liefert über Jahre hinweg Nährstoffe. Ein 80 cm hohes Beet baust Du in vier Schichten zu je 20 Zentimetern auf:


    1. Der Schutz & die Drainage: Ein engmaschiges Wühlmausgitter (max. 13 mm Maschenweite) auf dem Boden ist zwingend nötig, um Nagetiere abzuwehren. Darauf folgt grober Ast- und Baumschnitt. Das garantiert die Sauerstoffzufuhr von unten und verhindert tödliche Staunässe für die Wurzeln.
    2. Der Filter (Häckselgut): Dünne Zweige, Rasenschnitt oder trockenes Laub. Diese Schicht wird festgetreten. Sie verhindert, dass die feine Erde von oben durchrieselt, und startet die Verrottung.
    3. Der Heizofen (Nährstoffschicht): Halbreifer Kompost oder abgelagerter Pferdemist. Millionen Mikroorganismen zersetzen das Material, erzeugen Hitze und schieben massiv Nährstoffe nach oben.
    4. Das Saatbett (Pflanzschicht): Torffreie Hochbeet- oder Gemüseerde. Hier wurzeln die Setzlinge sicher. Die Erde speichert Gießwasser und verhindert schnelles Austrocknen. Kurze Sätze. Fakten zählen.

    Der Lebenszyklus: Wann muss die Erde getauscht werden?

    Ein Hochbeet ist ein dynamisches System. Durch den permanenten Verrottungsprozess des Holzkerns sackt das Volumen stetig ab.

    • Jahr 2 bis 5: Das Beet sackt jedes Frühjahr um 10 bis 20 Zentimeter ein. Fülle diese Lücke einfach mit frischem Kompost und etwas Hochbeeterde auf.
    • Jahr 6 bis 7: Die Organik im Inneren ist komplett zu Humus zersetzt. Es entsteht keine Wärme mehr, die Nährstoffe sind aufgebraucht. Jetzt wird das Beet komplett geleert und mit den vier Schichten neu aufgebaut. Die alte Erde ist ein perfekter, feiner Dünger für Deine restlichen Gartenbeete.

    Ja. Um das Holz vor feuchter Erde, Pilzbefall und vorzeitiger Verrottung zu schützen, muss das Innere mit einer sogenannten Noppenfolie (aus HDPE) ausgekleidet werden. Die Noppen zeigen dabei immer zum Holz hin. So zirkuliert Luft zwischen Folie und Holzwand, und Kondenswasser kann nach unten abfließen.

    Auch wenn Schnecken den Weg nach oben seltener finden, sind sie nicht unmöglich aufzuhalten. Der effektivste mechanische Schutz ist die Montage einer Schneckenkante (ein nach unten abgewinkeltes Blechprofil) an der oberen Außenkante des Beets. Diese Überkopf-Barriere können Nacktschnecken physikalisch nicht überwinden.