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Schweißgeräte

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Schweißgeräte: Das richtige Schweißgerät für jeden Einsatz

Inhalt

  1. Was ist ein Schweißgerät?
  2. Geräteauswahl nach Anwendung
  3. Kaufkriterien
  4. Schulungsvideo Schweißgeräte
  5. Schulungsvideo Plasmaschneider

Was ist ein Schweißgerät?

Schweißgeräte zählen zu den Großgeräten im Bereich Werkstatt. Sie ermöglichen die feste und dauerhafte Verbindung zweier Werkstücke mithilfe von Hitze.


Das Verfahren eignet sich vor allem für Metalle jeglicher Art. Die beiden Teile werden an ihrer Kontaktstelle geschmolzen oder erwärmt, verbinden sich miteinander und härten beim Abkühlen aus. Die Verbindungsstelle ist eine stabile Schweißnaht.


Diese Schweißverfahren gibt es

Grundsätzlich ist das Schweißen auf zweierlei Arten möglich: Beim Pressschweißen werden die beiden Teile durch Druck und die dadurch entstehende Wärme miteinander verbunden, während beim Schmelzverbindungsschweißen mit direkter Hitze gearbeitet wird.

Welches Schweißgerät ist für welche Anwendung geeignet?

Schweißgeräte gibt es in einer Vielzahl von Ausführungen, die sich in ihrer Handhabung, Funktionsweise und dem geeigneten Einsatzbereich unterscheiden.


Autogenschweißgerät

Autogenschweißgeräte fallen besonders dadurch auf, dass sie ohne zusätzliche Stromversorgung und Schutzgas auskommen. Zum Betrieb sind lediglich zwei Gasflaschen nötig, von denen eine mit Sauerstoff, die andere mit einem Brenngas gefüllt ist. Durch das Verbrennen des Brenngases entsteht eine verhältnismäßig geringe Hitze, die für die Bearbeitung eher empfindlicher und dünner Metalle geeignet ist.


Lichtbogenschweißgerät

Bei Lichtbogenschweißgeräten wird die zum Schmelzen des Metalls benötigte Wärme durch einen sogenannten Lichtbogen erzeugt. Dafür ist ein hoher elektrischer Strom notwendig, der den Fülldraht entsprechend aufheizt. Die Drähte müssen kontinuierlich nachgeführt werden. Dafür kommt das Elektrodenschweißen ohne Gas aus.


Metall-Schutzgas-Schweißgerät

Schutzgasschweißgeräte sind eine Unterart der Lichtbogenschweißgeräte. Hier werden die Elektrode und die Schmelze von einem Schutzgas umströmt, das verschiedene Aufgaben übernehmen kann. Bei Fülldraht-Schweißgeräten ist das Schutzgas im Röhrchendraht integriert.

  • Beim MIG-Schweißen (Metall-Inert-Gas-Schweißen) schirmt das Schutzgas aus dem Schweißgerät die Umgebungsluft ab und verhindert somit eine ungewollte Oxidation.
  • Beim MAG-Schweißen (Metall-Aktiv-Gas-Schweißen) wird durch das Schutzgas eine chemische Reaktion ausgelöst, die die Qualität der Schweißnaht verbessert.
  • Bei WIG-Schweißgeräten (Wolfram-Inert-Gas-Schweißen) wird das Schutzgas mit einer Wolfram-Elektrode kombiniert, die nicht schmilzt.


Plasmaschneider

Der Plasmaschneider oder Plasmabrenner ist eine Sonderform des klassischen Schweißgeräts. Der benötigte Lichtbogen wird hier durch leitfähiges, extrem heißes Gas erzeugt, das sogenannte Plasma. Mit diesem Gerät lassen sich fast alle Metalle sehr präzise bearbeiten. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Schnittgeschwindigkeit, die mit einem Plasmaschneider möglich ist.


Widerstandspressschweißgerät

Beim Widerstandsschweißen handelt es sich um ein Pressschweißverfahren. Das Gerät presst die beiden Werkstücke aneinander und lässt einen elektrischen Strom hindurchfließen. An der Stelle, an der sich die Metalle berühren, ist der elektrische Widerstand am größten – dort entsteht Hitze, die zur festen Verbindung der Teile führt.


Ultraschallschweißgerät

Statt Hitze durch Strom zu erzeugen, werden beim Ultraschallschweißen die Werkstücke durch hochfrequente Schwingungen angeregt, sodass auf molekularer Ebene eine Reibungswärme entsteht. Deshalb zählt das Ultraschallschweißen zur Kategorie der Reibschweißverfahren. Ultraschallschweißen gilt als besonders umweltfreundliches Schweißverfahren, da keinerlei Zusätze für das Verfahren benötigt werden.


Gerätetypen und Unterschiede im Überblick

Autogenschweißgerät/Schweißbrenner

Verfahren

  • Schmelzverbindungsschweißen mit Brenngas, ohne Stromzufuhr


Einsatzbereich

  • Empfindliche Metalle, Bleche bis ca. 8mm Dicke

Verfahren

  • Schmelzverbindungsschweißen mit Lichtbogen ohne Gas


Einsatzbereich

  • Elektrodenschweißen; Handwerker, Baugewerbe, Maschinenbau; Schweißen von Rohren und Kanaldeckeln

Lichtbogenschweißgerät

Verfahren

  • Schmelzverbindungsschweißen mit Stabelektroden mit Schutzgas (MIG, MAG, WIG)


Einsatzbereich

  • Vielseitig einsetzbar; hauptsächlich im Innenbereich

Verfahren

  • Pressschweißen mit Stabelektroden


Einsatzbereich

  • Leitfähige Werkstoffe

Metall-Schutzgas-Schweißgerät

Verfahren

  • Pressschweißen bzw. Reibschweißen mit Sonotroden und Ultraschall


Einsatzbereich

  • Metalle und thermoplastische Kunststoffe

Verfahren

  • Schmelzverbindungsschweißen mit Stabelektroden mit Plasma


Einsatzbereich

  • Werkstoffe bis zu 200 mm Dicke; besonders präzise Schnittkanten und Schweißnähte; alle Metalle

Welche Kriterien sind beim Kauf entscheidend?

Ist die Entscheidung für einen bestimmten Typ von Schweißgerät gefallen, beginnt die Suche nach dem passenden Modell. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Eigenschaften zum Teil stark, sodass ein genauer Blick auf die Produktinformationen sinnvoll ist. Welche Merkmale entscheidend sind, hängt zum Großteil vom gewünschten Einsatz des Schweißgeräts ab. Einige Aspekte, besonders im Bereich Sicherheit, sind jedoch für jeden Heimwerker relevant.

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Welches Schweißgerät ist auch für Anfänger geeignet?

Einsteiger und Hobbyhandwerker sind mit einem Schutzgasschweißgerät gut beraten: Die MIG- und WIG-Geräte sind einfach in der Handhabung, für die allermeisten Metalle geeignet und erzielen gute Ergebnisse.

Technische Daten

Die grundlegenden technischen Daten geben Aufschluss darüber, wie effizient das Arbeiten mit dem Schweißgerät ist und für welche Anwendungsbereiche es überhaupt geeignet ist.


Leistungsbereich

Wichtig für die Effizienz des Schweißgeräts ist der Leistungsbereich. Dieser wird nicht wie bei anderen Elektrowerkzeugen in Watt, sondern in Ampere angegeben und beschreibt damit die Stromstärke. Je mehr Ampere ein Schweißgerät aufweist, desto dickere Werkstücke lassen sich damit verschweißen. Für Edelstahl werden etwa 30 A pro Millimeter Materialstärke benötigt, bei unlegierten Metallen sollten es mindestens 40 A pro mm sein.


Betriebsspannung

Bei Schweißgeräten, die mit Strom versorgt werden müssen, spielt auch die Betriebssspannung eine wichtige Rolle. Die meisten Geräte für den Heimgebrauch können einfach an die normale Steckdose angeschlossen werden. Es gibt aber auch Modelle, die mit 400 Volt 3-Phasen-Wechselstrom betrieben werden und daher einen speziellen Anschluss benötigen.


Einschaltdauer

Da sich beim Schweißen nicht nur das Material, sondern auch das Gerät selbst erhitzt, ist die effektive Arbeitszeit begrenzt. Die Einschaltdauer gibt Aufschluss darüber, wie viele Minuten am Stück geschweißt werden kann. Sie wird in Prozent pro Ampere angegeben – je höher die Stromstärke, desto geringer die Einsatzzeit bis zur ersten Pause.


Ausstattung und Zubehör

Neben den technischen Daten sind auch die Eigenschaften der einzelnen Bestandteile des Schweißgeräts zu berücksichtigen, um das passende Modell für den gewünschten Einsatz zu finden.


  • Der Schweißdraht beziehungsweise die Elektrode wird permanent abgebrannt und sollte ideal zu den Werkstücken passen. Im Heimwerker-Bereich sind Drahtstärken zwischen 0,6 und 1,2 mm zu finden. Am geläufigsten sind Drähte mit 0,8 mm Durchmesser.
  • Die Länge des Schlauchpakets bestimmt, wie weit der Abstand zwischen Werkstück und Schweißgerät sein kann. Wer beispielsweise unter einem Auto schweißen möchte, ist mit einem längeren Schlauchpaket gut bedient. Mindestens 2 Meter sollten es sein.
  • Ähnliches gilt für das Massekabel. Mit einer Länge von 4 Meter ist ein Bewegungsradius garantiert, der für die meisten Handwerksarbeiten in der Hobbywerkstatt ausreichen sollte.
  • Wer länger am Stück schweißen möchte, sollte ein Gerät mit einer guten Kühlung wählen. Diese verlängert die Einsatzzeit deutlich.


Was ist bei der Bedienung eines Schweißgeräts zu beachten?

Starke Hitze, Funkenflug und eine ungewohnte Handhabung machen die Bedienung eines Schweißgeräts anfangs nicht gerade einfach. Damit am Ende nicht nur das erwünschte Ergebnis steht, sondern vor allem auch die Sicherheit nicht zu kurz kommt, sollten vor der Benutzung der Schweißgeräte entsprechende Kenntnisse über die verschiedenen Geräte erlangt werden.

Wie sind Plasmaschneider zu bedienen?

Auch wer geübt im Umgang mit klassischen Schweißgeräten ist, sollte sich vor dem Einsatz eines Plasmaschneiders informieren. Durch die andere Funktionsweise unterscheidet sich die Handhabung in bestimmten Punkten, sodass Details über Qualität und Sicherheit der Arbeit entscheiden können.

Schulungsvideo Plasmaschneider von Parkside (Artikel 345873)

Schulungsvideo Plasmaschneider von Parkside (Artikel 358730)

Safety first beim Schweißen

Beim Schweißen ist immer unbedingt Schutzkleidung zu tragen. Ein Schweißhelm oder eine Schweißmaske schützen Gesicht und Augen, feuerfeste Arbeitshandschuhe die Hände und Arbeitsschuhe die Füße vor Hitze, Funkenflug und Gasentwicklung. Zusätzlich ist bei Arbeiten in Innenräumen regelmäßiges Lüften ratsam.