Besser aufräumen: So schaffst du stressfrei Ordnung
Was auch immer du dir in diesem Jahr vornimmst, ein aufgeräumtes Zuhause sollte ganz oben auf der Liste stehen. Denn Ordnung senkt Stress und hilft bei der Entspannung. Schnapp dir ein paar Ordnungshelfer, wähle deine Gute-Laune-Playlist und bring dein Zuhause auf Vordermann! Wo fängst du am besten an? Unsere Tipps fürs Aufräumen mit System zeigen es dir.

Richtig aufräumen ist gut für die Psyche
Unser Zuhause ist ein Spiegel unserer Seele – auch, wenn es ums Aufräumen geht. Die Psychologie hält fest, dass eine ordentliche Umgebung inneres Chaos beruhigt, die Konzentration fördert und die Stimmung hebt. Außerdem lernst du dein Heim beim Aufräumen oft neu kennen. Du entdeckst lang vergessene Schätze oder erhältst Inspirationen für eine frische Einrichtung. Und nichts ist besser, als nach getaner Arbeit auf der Couch zu entspannen und dein Werk zu bewundern.

Aufräumen mit System: 5 goldene Regeln
Richtig aufräumen heißt clever aufräumen. Leg am besten mit den Räumen los, in denen Ordnung unabdingbar ist: Im Homeoffice schafft sie eine perfekte Arbeitsatmosphäre; im Wohnzimmer sorgt sie nach einem langen Tag für Entspannung.
Du musst beim Aufräumen und Ausmisten nicht zum Minimalisten werden oder in jedem Raum stundenlang für Ordnung sorgen. Im Gegenteil: Gehst du beim Aufräumen mit System vor und hältst dich im Alltag an fünf goldene Regeln, ist ein ordentliches Zuhause ein Kinderspiel:
- Gehe immer Schritt für Schritt vor. Ob ein Raum, eine Kommode oder nur eine Schublade: Setze dir beim Aufräumen genaue Ziele.
- Optik ist (fast) alles. Leere Oberflächen, ein gemachtes Bett und ordentlich drapierte Wohndecken oder Kissen auf der Couch sorgen für einen Instant-Ordnung-Eindruck.
- Jeder Gang macht Ordnung. Du willst kurz ins Schlafzimmer oder etwas aus der Küche holen? Checke, ob du direkt etwas mitnehmen kannst, um es an seinen Platz zu bringen.
- Mehr Stauraum ist oft nicht nötig. Wenn deine Schubladen überquellen, solltest du erst ausmisten, bevor du eine größere Kommode kaufst. Immer.
- Mach es sofort. Lässt sich etwas in einer Minute aufräumen, erledige es direkt. So sparst du dir stundenlange Aktionen zum Wochenende.
Wohnzimmer aufräumen: relaxte Gemütlichkeit
Im Wohnzimmer ist ein bisschen Chaos erlaubt. Schließlich sollst du hier ganz du selbst sein. Beim Aufräumen geht es deshalb nicht um rigorose Ordnung, sondern um den Wohlfühleffekt. Möbel spielen dabei eine große Rolle:
Lowboards oder Kommoden mit geschlossenen Fronten schaffen einen ruhigen Eindruck – egal, ob hinter den Türen Unordnung herrscht. Liebst du offene Regale, verschwindet Krimskrams einfach in hübschen Aufbewahrungsboxen und -körben im Textil-Look.
Überhaupt sind Körbe wahre Allroundtalente für ein ordentliches Zuhause. Spielzeug, Wohndecken oder Hobby-Utensilien sind in Körben neben Couch oder Sessel bestens verstaut – und jederzeit griffbereit.
Auch durch die Raumgestaltung kannst du einen aufgeräumten Look schaffen. Ein Teppich in der Sitzecke schafft eine Ruheinsel und triggert den Ordnungssinn: Wir wollen die flauschige Fläche in vollen Zügen genießen und die schöne Optik perfekt in Szene setzen. Also räumen wir Dinge, die nicht dort hingehören, fast automatisch weg.
Aufräum-Tipp: Du liebst Bücher? Sortiere sie nach Farben! Gerade in kleinen Wohnzimmern wirken farbcodierte Bücherregale gleich viel ruhiger.
Homeoffice aufräumen: An die Arbeit!
Dein Schreibtisch verschwindet unter Papierbergen, die Suche nach wichtigen Unterlagen dauert ewig? Ändern wir das. Ein aufgeräumtes Büro sorgt für mehr Produktivität und erspart dir eine Menge Zeit. Der wichtigste Aufräum-Tipp? Alles hat seinen Platz – und wird nach seinem Einsatz sofort wieder dorthin zurückgelegt.
Schaff dir ein Ordnungssystem aus Aktenordnern, Rollcontainern und Schreibtisch-Organizern, in denen vom Stift bis zur wichtigen Rechnung alles griffbereit unterkommt. Darüber hinaus gilt:
- Starte jeden Arbeitstag in einem ordentlichen Büro. Räume den Schreibtisch zum Feierabend auf, hefte Unterlagen ab, stelle Ordner zurück in den Aktenschrank usw. Begrüßt dich dein Homeoffice im „Werkszustand“, bist du sofort im Arbeitsmodus.
- Halte Gedanken übersichtlich fest. Ideen, Projektskizzen, Termine usw. gehören nicht auf herumfliegende Schmierzettel, sondern kommen auf ein Whiteboard, an eine Magnettafel oder einen Wandkalender. So hast du Deadlines immer im Blick, während dein Kopf frei für die nächsten Schritte ist.
- Beschrifte alles. Von der Aufbewahrungsbox bis zum Aktenordner erhält jeder Ordnungshelfer ein Label. So musst du dir nicht merken, wo du etwas verstaut hast, und findest alles mit einem Griff. Thermo Label Printer sind handlich, sofort einsatzbereit und brauchen keine Extra-Tinte.
Extra-Tipp: Dein Laptop als digitaler Schreibtisch braucht ebenso Ordnung. Auf dem Desktop sollten nur Anwendungen und Dokumente liegen, die du aktuell benötigst. Alles andere liegt gut sortiert und indiziert im Speicher. Auch dein E-Mail-Postfach und deine Cloud solltest du regelmäßig entrümpeln.










