Fellwechsel im Herbst: So unterstützt du dein Tier von außen und von innen heraus
Auf dem Sofa, an der Hose, in jeder Ecke: Wenn die Tage kürzer werden, wachsen die Haarbüschel in der Wohnung. Der herbstliche Fellwechsel ist in vollem Gange! Was für dich nach Staubsauger-Marathon klingt, ist für deinen Vierbeiner echte Schwerstarbeit. Wir zeigen dir, wie du Hund und Katze jetzt unterstützt – mit der richtigen Pflege von außen und den passenden Nährstoffen von innen.
Was beim Fellwechsel im Körper passiert
Der Auslöser ist das Licht: Werden die Tage kürzer, stellt der Körper deines Tieres auf Wintermodus um. Das leichte Sommerfell weicht einem dichten Winterpelz mit wärmender Unterwolle. Dieser Umbau dauert mehrere Wochen und verlangt dem Organismus einiges ab – schließlich bestehen Haare zu einem großen Teil aus Protein. Kein Wunder also, dass manche Tiere während des Fellwechsels etwas müder wirken oder mehr Zuwendung suchen.

Unterstützung von außen: Bürsten, bürsten, bürsten
Beim Hund: das tägliche Pflegeritual
Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare, bevor sie auf dem Sofa landen, regt die Durchblutung an und verteilt die natürlichen Hautfette. Je nach Felltyp genügen wenige Minuten am Tag. Extra-Tipp: Verbinde das Bürsten mit einer Kuscheleinheit und einem kleinen Leckerli – so wird aus der Pflicht ein Highlight, auf das sich dein Hund freut.

Bei der Katze: sanfte Hilfe für die Putzkönigin
Deine Katze übernimmt die Fellpflege am liebsten selbst – beim Putzen verschluckt sie jetzt aber deutlich mehr Haare als sonst. Die Folge können lästige Haarballen sein. Tägliches Bürsten nimmt ihr einen Teil der Arbeit ab und reduziert die verschluckte Haarmenge spürbar. Viele Katzen genießen die sanften Bürstenstriche als zusätzliche Schmuseeinheit. Ein schnurrendes Dankeschön inklusive.
Unterstützung von innen: Nährstoffe für glänzendes Fell
Ein gesundes Fell wächst von innen. Diese Nährstoffe spielen jetzt die Hauptrolle:
- Hochwertige Proteine
Haare bestehen überwiegend aus Keratin, einem Protein. Frisches Fleisch oder frischer Fisch als Hauptzutat liefert die Bausteine für kräftiges, dichtes Fell.
- Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
Fischöl und Leinsamen pflegen Haut und Haarwurzeln, stärken die natürliche Schutzbarriere und beugen Trockenheit und Juckreiz vor.
- Ballaststoffe für Katzen
Spezielle Pflanzenfasern wirken wie ein kleiner Besen im Bauch – sie umschließen verschluckte Haare sanft, damit sie ihren natürlichen Weg gehen, statt zu Haarballen zu werden.
Wann ein Blick vom Profi sinnvoll ist
Starkes Haaren gehört im Herbst dazu. Kahle Stellen, gerötete Haut, anhaltender Juckreiz oder stumpfes, struppiges Fell sind dagegen Zeichen, die du in der Tierarztpraxis abklären lässt. So gehst du sicher, dass hinter dem Haarverlust keine andere Ursache steckt.
Fazit: Gemeinsam gut durch den Fellwechsel
Bürste für Bürste von außen, Napf für Napf von innen: Mit regelmäßiger Fellpflege und einer Ernährung voller hochwertiger Proteine und Fettsäuren bringst du dein Tier glänzend durch den Herbst. Entdecke jetzt unsere Rezepturen für Haut und Fell – und mach den Fellwechsel zur Kuschelzeit.

