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    Spätsommer-Pflege: Zecken, Grasmilben & Co. im Anflug

    Hohe Wiesen, warme Abende, ausgedehnte Streifzüge: Der Spätsommer ist die Lieblingszeit vieler Vierbeiner. Leider auch die von Zecken, Grasmilben und anderen ungebetenen Gästen. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Ritualen bleiben Hund und Katze geschützt – und ihr könnt die goldene Jahreszeit unbeschwert genießen.

    Welche Plagegeister im Spätsommer aktiv sind

    1. Zecken – die hartnäckigen Lauerer

      Zecken sitzen in Gräsern und Büschen und warten auf Wirte. Sie sind bis in den Herbst aktiv, besonders bei milden Temperaturen. Ein Zeckenstich ist meist harmlos, kann aber Krankheitserreger übertragen – deshalb lohnt sich das konsequente Absuchen.

    2. Grasmilben – die juckenden Winzlinge

      Herbstgrasmilben-Larven haben von Juli bis Oktober Hochsaison. Sie lauern in Wiesen und setzen sich an Pfoten, Bauch und Kopf von Haustieren fest. Typisch sind Lecken und Kratzen (oft an den Zehen) sowie kleine orangerote Pünktchen im Fell.

    3. Flöhe – die Dauergäste

      Flöhe fühlen sich im Spätsommer besonders wohl und reisen gern als blinde Passagiere mit ins Haus. Häufiges Kratzen und kleine dunkle Krümel im Fell sind typische Hinweise.

    Brauner Hund mit Flecken liegt auf einem beigen Hundebett in einem hellen Raum.

    So schützt du deinen Hund vor Zecken, Milben und Flöhen

    Nach dem Spaziergang heißt es: Kuschelkontrolle! Streichle deinen Hund einmal gründlich ab und taste dabei Kopf, Ohren, Achseln und Bauch ab – dort verstecken sich Zecken am liebsten. Eine entdeckte Zecke entfernst du am besten zügig mit einer Zeckenzange oder -karte, möglichst hautnah und mit gleichmäßigem Zug. Bei Grasmilben-Verdacht hilft es, die Pfoten nach dem Gassigehen mit lauwarmem Wasser abzuspülen. Zu passenden Schutzpräparaten berät dich deine Tierarztpraxis individuell.

    Roter Kater schläft auf einem beigen Sofa im Wohnzimmer.

    So bleibt deine Katze geschützt

    Freigängerinnen bringen gern mal ungebetene Gäste mit nach Hause. Mach die tägliche Schmuseeinheit zur sanften Kontrollrunde: Während deine Katze schnurrt, tastest du Kopf, Hals und Bauch ab. Regelmäßiges Bürsten hilft dir zusätzlich, Auffälligkeiten früh zu entdecken – und deine Katze genießt die Extraportion Zuwendung. Wichtig zu wissen: Manche Zeckenschutzmittel für Hunde sind für Katzen ungeeignet. Nutze deshalb nur Präparate, die ausdrücklich für Katzen zugelassen sind.

    Schlafender Shiba Inu Hund liegt auf dem Boden an der Wand.

    Wohlbefinden von innen unterstützen

    Ein gepflegtes Fell und eine intakte Hautbarriere sind die natürliche Schutzschicht deines Tieres. Rezepturen mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren aus Fischöl und Leinsamen pflegen Haut und Haarwurzeln von innen heraus – für ein dichtes, glänzendes Fell, in dem sich dein Liebling rundum wohlfühlt.

    Fazit: Kleine Rituale, große Wirkung

    Absuchen nach dem Ausflug, regelmäßiges Bürsten und ein wacher Blick für Veränderungen: Mehr braucht es meist nicht, um Zecken, Grasmilben & Co. den Spätsommer zu vermiesen. So bleibt mehr Zeit für das, was zählt – gemeinsame Abenteuer in der Sonne.