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Weißweine

Süß, fruchtig oder lieber vollmundig, begleitet von einem würzigen Aroma? Im Lidl-Onlineshop können Sie sich zwischen zahlreichen Rebsorten entscheiden, deren geschmackliche Vielfalt und feine Noten ein Erlebnis für alle Sinne darstellt. Überzeugen Sie sich selbst von unserem schmackhaften Weißwein.
Lidl-Weinwelt

Rebsorten, die Sie unbedingt probieren sollten

Flasche öffnen und genießen – ist beim Wein natürlich möglich. Zuvor ist es jedoch ratsam, sich über die zahlreichen Arten zu informieren und den edlen Tropfen dann auf eine ganz besondere Art zu erleben. Wählen Sie zwischen vorzüglichen Rotweinen, köstlichem Weißwein und Rosé sowie spritzigem Champagner oder Sekt. Sei es ein zarter Weißwein für leichte Speisen oder eine geschmacksintensive, vollmundige Rarität: Mit jedem Schluck ist er eine Bereicherung für alle Sinne. Unterschieden werden Weine nach Rebsorten. Drei der populärsten sind die folgenden:
Riesling

Fein und doch komplex im Geschmack ist der Riesling eine der beliebtesten Sorten, wenn es um Weißwein geht. Er duftet lieblich nach Apfel und Pfirsich, während sein Geschmack eine lebendige Säure mit sich bringt. Blassgelb gefärbt und vor allem in Deutschland großflächig angebaut, gleicht kein Riesling dem anderen: Je nach regionalen Gegebenheiten sind würzige Noten oder ein fruchtiger Hauch von Ananas und Maracuja zu vernehmen.

Pinot Grigio

Auch als Grauburgunder oder Pinot Gris bezeichnet, wird dieser köstliche Weißwein tatsächlich aus rötlich gefärbten Beeren hergestellt. Eine geringe Säure und ein voluminöser Geschmack treffen auf einen recht hohen Alkoholgehalt von bis zu 13 %. Die süße Note wird meist von einem Duft nach Mandeln, Honig und Äpfeln dominiert.

Müller-Thurgau

Die früh reifende Rebsorte ist außerordentlich ertragreich und genügsam – Klima und Boden müssen also keine speziellen Bedingungen erfüllen. Daher ist sie auch die am häufigsten angebaute Sorte in Deutschland und überzeugt durch einen fruchtigen, milden Charakter. Der Weißwein schmeckt besonders frisch und wird von einem zarten Muskataroma begleitet, das nur wenig Säure mit sich bringt.

Unübertreffliche Qualität aus renommierten Anbaugebieten

Vollmundiger Geschmack und eine unvergessliche Komplexität machen jeden Weißwein einzigartig. Immer mehr rücken dabei weit entfernte Länder wie Südafrika, Argentinien, Australien oder die USA in den Mittelpunkt – gegen die klassischen Anbauländer in Europa konnten sie sich jedoch bisher noch nicht entscheidend durchsetzen. Langjährige Tradition und spezielle Techniken zeichnen den Weißwein jedes Landes besonders aus. Neben Regionen in Spanien wird Weißwein unter anderem in folgenden europäischen Ländern hergestellt:
Deutschland

Rund drei Viertel der Anbaufläche in Deutschland wird für Weißwein genutzt. Riesling und Müller-Thurgau stehen dabei im Mittelpunkt der Produktion und sind international angesehene Rebsorten. Insbesondere der Südwesten ist für den Weinanbau bekannt – das kühle Klima hinterlässt eine frische Säure im Geschmack, sodass Deutschland sogar als Weißweinland bezeichnet wird.

Italien

Als einer der größten Weinerzeuger der Welt ist italienischer Wein weltbekannt. Nach Griechenland zählt Italien zu den ältesten Weinbau-Nationen und wird sogar als das unsterbliche Land des Weines benannt. Auch wenn Rotwein in Italien von größerer Beliebtheit ist, zählt der Pinot Grigio zu den Vorreitern des Weißweins.

Frankreich

Wer zumindest gelegentlich gerne einen Wein trinkt, wird um französische Köstlichkeiten nicht herumkommen – sei es der berühmte Champagner oder der klassische Bordeaux aus den jeweils gleichnamigen Regionen. Doch auch Weißwein wird in Frankreich großgeschrieben, rund 40 Prozent des Anbaus ist ihm gewidmet. Die Regionen Loire und Elsass sind die prominentesten Beispiele und überzeugen mit erstklassigen Weinen.

Wer einen Weißwein mit überragendem Geschmack möchte, muss jedoch nicht lange suchen. Deutsche Anbaugebiete zeugen von ausgezeichneter Qualität und bringen bereits über Jahre hinweg eine exquisite Auswahl an Weinen hervor. Von der Ahr bis nach Württemberg werden edle Tropfen in insgesamt 13 Regionen angebaut – die Erzeugung von Weißwein findet unter anderem in diesen Anbaugebieten statt:
Mosel: Das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands

Eine Region mit einer langen Tradition und gleichzeitig das größte Anbaugebiet, wenn es um den köstlichen Riesling geht. Besonders in warmen Jahren reift die Traube voll aus und bietet mitsamt ihrer feinen Säure ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Neben edelsüßen Auslesen des Rieslings begeistert die Weinregion auch mit Bacchus, Kerner sowie Müller-Thurgau. Durch eine Hangneigung von bis zu 70 % erhalten die Trauben ein Höchstmaß an Sonnenbestrahlung.

Franken: Für Liebhaber von trockenen, vollmundigen Weinen

Bereits Goethe schwärmte von kräftigen Aromen der Würzburger Weine. Bedingt durch das warme Klima und eine ideale Bodenbeschaffenheit können die Weintrauben hervorragend ihren typischen Geschmack entwickeln. Silvaner und Müller-Thurgau sind die beliebtesten Frankenweine und überzeugen durch eine würzige, unverwechselbare Note. Insbesondere trockene Weine werden in dieser Region gerne hergestellt und zeichnen sich durch eine willkommene Frische aus.

Baden: Vielfältiger geht es kaum

Unterschiedliche Böden – ausdifferenzierte Weine. Denn in Baden befinden sich nicht nur die Gebiete mit den wärmsten Temperaturen, sondern auch bemerkenswerte Voraussetzungen für außergewöhnliche Spezialitäten. Neben dem Müller-Thurgau werden hier auch der begehrte Grau- und Weißburgunder angebaut. Herzhaft, gehaltvoll und unvergesslich: Weißwein aus Baden sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Rheinhessen: Das größte Weinanbaugebiet Deutschlands

Rund 26.000 ha Rebfläche – eine beinahe unvorstellbar hohe Zahl, die ganz allein dem Weinanbau gewidmet ist. Die Region liegt in Rheinland-Pfalz und ist dank unterschiedlicher klimatischer Verhältnisse der Ursprung neuartiger Geschmackssorten. Von fein und sanft bis hin zu pikant-würzig ist das Richtige für jeden dabei. Herausragende Qualität und leckere Weine aus Rheinhessen, die zum Genießen einladen.

Wie trocken ist ein trockener Weißwein?

Jede einzelne Weinsorte auf der Welt zu kennen ist beinahe unmöglich – bei schätzungsweise 10.000 unterschiedlichen Rebsorten wäre das auch ein schweres Unterfangen. Doch das Etikett auf der Weinflasche bietet bereits genügend Auskunft über den Geschmack. Der wichtigste Hinweis ist die Geschmacksstufe:
  • trocken
  • halbtrocken
  • lieblich
Das wesentliche Merkmal ist dabei der Zuckergehalt im Weißwein. Während der Reife einer Traube nimmt der Gehalt an Frucht- und Traubenzucker immer weiter zu, während der Anteil an Säure sinkt. Nach der Traubenlese kommt es zur Gärung, bei der Zucker in Alkohol umgewandelt wird. Der nach dem Gärungsprozess verbleibende Restzucker hat Einfluss auf die Süße des Weins. Restzucker, Weinsäure und Alkoholgehalt sind für den Weißwein maßgeblich und beeinflussen ihn in seinem Aroma und Bouquet. Genaue Angaben des Restzuckergehalts vereinfachen die Einordnung in die drei Kategorien, wobei sich auch Süßweine mit extrem hohem Gehalt finden. Manchmal tauchen beim Weißwein auch die Bezeichnungen mild und feinherb auf – sie sind jedoch nicht gesetzlich geregelt und werden eher im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet.

Alles, was man über Weißwein wissen sollte

Eine gute Flasche Wein versüßt den Abend und sorgt für eine schmackhafte Abrundung der Speisen. Im Gegensatz zu Bier oder sonstigen alkoholischen Getränken ist bei Weinen jedoch auf einiges zu achten:
  • Was passt gut zu Weißwein?
    Je süßer das Essen, desto süßer der Wein. Liebliche Weißweine eignen sich hervorragend zum Dessert, zu würzigem Fleisch sollte man indes auch einen kräftigen Tropfen wählen. Zu Fisch passt Riesling mit einem Zitrusaroma auszeichnet, beim Grillen darf es auch ruhig eine trockene Stufe sein. Und Vorsicht: Nie einen leichten Wein einem kräftigen folgen lassen.
  • Welchen Wein soll ich zum Kochen nehmen?
    Durch Zugabe von aromatischen Weinen kann ein unverwechselbarer Geschmack erzeugt werden. Grundsätzlich verwendet man den Wein zum Kochen, den man auch trinken würde. Weißwein eignet sich vor allem für Risotto, Geflügel oder einige Desserts. Wie wäre es denn mit einem lieblichen Pinot Grigio?
  • Wie trinkt man Weißwein?
    Grundsätzlich wird er kühl getrunken – je leichter und fruchtiger der Geschmack, umso kühler sollte er sein. Zu kalt jedoch auch nicht, da sich ansonsten das Aroma nicht entfalten kann. Mit einer Temperatur von etwa 10 Grad Celsius ist man bei Weißweinen meist auf der richtigen Seite.
Servieren Sie Weißwein in einem speziell dafür geeigneten Glas mit dickerem Boden und füllen Sie es maximal bis zur Hälfte auf, da sich der Inhalt sonst aufgrund der Handwärme ebenfalls erwärmt. Außerdem kann sich das Bouquet somit hervorragend entfalten und ermöglicht einen unvergesslichen Genuss für alle Sinne. Lassen Sie sich von der großen Auswahl im Lidl-Onlineshop überzeugen und finden Sie hier Ihren neuen Lieblingswein.