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    Kühlschrank richtig einräumen: So geht’s

    Damit frische Lebensmittel auch frisch bleiben, hilft vor allem eins: Kühlschrank richtig einräumen! Was gehört in welches Fach und wie kannst du deinen Frischevorrat clever organisieren? Hier kommt dein Guide für längere Haltbarkeit, weniger Stromverbrauch und maximalen Genuss.

    Glasbehälter mit Deckeln, einer mit Sandwich und einer mit Salat, in einer Küche.

    Kühlschrank richtig einräumen – warum eigentlich?

    Jeder Bereich deines Kühlschranks verfügt über ein anderes Klima. Je nach Modell gibt es Zonen von 2 bis 14 °C. Das ist sinnvoll, denn manche Lebensmittel mögen es kälter als andere. Findet jedes Produkt seinen richtigen Platz, sorgt die optimale Lagerung im Kühlschrank dafür, dass Lebensmittel:

    • länger frisch bleiben
    • ihr Aroma behalten
    • nicht schimmeln oder austrocknen
    • weniger Fremdgerüche aufnehmen
    • sich nicht gegenseitig verderben (z. B. durch Reifegase)
    Offener Kühlschrank mit transparenten Behältern für Käse, Butter, Obst und Getränke.

    Kühlschrank einräumen mit System

    Ein Kühlschrank besteht aus einer bestimmten Anzahl an Ablagen, Gemüsefächern am Boden und Ablagemöglichkeiten in der Kühlschranktür. Jede dieser Zonen ist für unterschiedliche Lebensmittel gedacht:

    • Untere Ablage: Hier ist es mit durchschnittlich 5 °C am kältesten – insbesondere, wenn die Ablage aus Glas besteht. Das ist der ideale Ort für schnell Verderbliches von Fisch bis Fleisch.
    • Mittlere Ablage(n): Die goldene Mitte in Sachen Kühlschrank und Temperatur eignet sich hervorragend für empfindliche Milchprodukte und Eier. Meist herrschen hier um die 7 °C.
    • Obere Ablage(n): Bei Temperaturen von bis zu 10 °C können originalverpackte Käseprodukte, Marmelade, Saucen oder Essensreste gelagert werden.
    • Gemüsefach: Bei frühlingshaften Temperaturen von bis zu 14 °C bleiben Obst und Gemüse länger knackig. Das gilt allerdings nur, wenn sich dein Frische-Einkauf für die Lagerung im Kühlschrank eignet! Mehr dazu gibt’s im Ratgeber Obst- und Gemüsesorten zur Lagerung im Kühlschrank.
    • Kühlschranktür: Temperaturtechnisch funktioniert die Kühlschranktür ähnlich wie die Ablagen – von unten nach oben wird’s wärmer. Folge einfach dem Zubehör und setze Eier oben ins Eierfach, stelle Getränke ins Getränkefach und nutze die Mitte für angebrochene Produkte, die du schnell aufbrauchen wirst.
    Kühlschrankinnenraum mit Käse, Getränken und Obst in transparenten Behältern.

    Tipps für die Kühlschrank-Organisation

    Wenn du beim Kühlschrankeinräumen clever vorgehst, kannst du an allen Ecken und Enden Geld sparen. Am besten mit diesen Tipps:

    • Sortiere Lebensmittel nach Ablaufdatum: Frische Produkte nach hinten, ältere nach vorne – so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas im Kühlschrank vergisst.
    • Halte deine Favoriten immer griffbereit: Je länger die Kühlschranktür offen steht, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Dinge, die du ständig benötigst, sollten immer an der Poleposition stehen – auch wenn die Temperatur dort nicht ganz optimal sein sollte.
    • Stelle keine warmen Speisen in den Kühlschrank: Anders als früher behauptet, geht der Kühlschrank nicht kaputt. Aber er benötigt mehr Energie, um die Temperatur zu halten.
    • Leerer Kühlschrank gleich höherer Energieverbrauch: In einem vollen Kühlschrank helfen sich die Produkte gegenseitig beim Kühlen. Darum ist ein großer Wocheneinkauf energetisch gesehen eine bessere Idee als der tägliche Einkauf.
    • Behalte den Durchblick: Fülle angebrochene Konserven, Essensreste usw. in durchsichtige Vorratsbehälter aus Glas. Sie lassen sich perfekt stapeln und du siehst auf einen Blick, was noch da ist – und was nicht.

    Extra-Tipp: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Leitangabe. Die meisten Lebensmittel sind noch weit darüber hinaus genießbar. Nutze Nase, Augen und Geschmackssinn, um zu testen, ob du ein Produkt noch essen kannst. Das Verbrauchsdatum ist hingegen bindend. Abgelaufen? Weg damit!

    Praktisch und stilvollAlles für Küche & Haushalt