Pizza aus Grill & Pizzaofen: So wird’s richtig lecker
Würstchen haben Pause, heute gibt’s Pizza! Wir zeigen dir, wie du das heißgeliebte italienische Comfort Food auf einem Gas- oder Holzkohlegrill zubereitest, wie das Ganze mit einem Pizzaofen funktioniert und mit welchen Tricks du für perfekte Genussmomente sorgen kannst.

Pizzaofen und Grill: Die bessere Alternative für Pizza?
Traditionell wird Pizza in wenigen Minuten in sehr heißen Stein-, Holz- oder Gasöfen gebacken. Durch die hohen Temperaturen wird der dünne Teig schön knusprig, der Belag bleibt saftig. Mit einem Grill kannst du diese Idealbedingungen leicht nachstellen. Am besten eignen sich eher kleinere Holzkohlegrills oder Gasgrills mit Deckel, in denen sich die Hitze konzentrieren kann.
Ganz wichtig: Setze bei Pizza vom Grill am besten auf einen Pizzastein. Die Platte aus einem hitzebeständigen Material wie Cordierit wird superheiß und sorgt dafür, dass der Teig schnell und gleichmäßig bäckt.
Noch einfacher wird’s mit einem Pizzaofen. Er hat dieselbe Bauweise wie die großen Vorbilder in der Pizzeria, ist aber kompakter und eine tolle Ergänzung für deine Grillecke im Garten. Der Backraum ist hier besonders niedrig und liefert konzentrierte Hitze von oben und unten. Der Ofen heizt schnell auf und bringt den Pizzastein gleich mit.

Pizza vom Grill: Darauf musst du achten
Am wichtigsten ist, dass sich die Hitze im Grill stauen kann. Dadurch steigen die Temperaturen und die Pizza wird blitzschnell auf den Punkt gegart. In einem Pizzaofen funktioniert das aufgrund des niedrigen Garraums von selbst, bei Grills mit hohem Deckel helfen ein Pizzastein und ein paar Tipps:
- Heize den Grill ordentlich an. Stelle Gasbrenner auf maximale Leistung oder verwende einen Mix aus Briketts, Holzkohle und Holzscheiten. Die Briketts glühen vor, anschließend liefert die Kohle den nächsten Wärmeschub, dann kommen nochmals Holzscheite obendrauf.
- Bestreue den Pizzastein mit etwas Mehl oder Hartweizengrieß. So bleibt frischer Teig nicht daran kleben und du kannst die fertige Pizza einfach entnehmen.
- Lege den Pizzastein direkt beim Anheizen mittig auf den Grill. Sorge aber dafür, dass die Hitzequellen (Glut oder Brenner) den Stein nur indirekt treffen, damit die Pizza nicht verbrennt.
- Verwende einen speziellen Pizzaschieber. Mit diesem Grillzubehör vermeidest du Verbrennungen und hast den Teigfladen immer im Griff.
- Behalte die Pizza im Auge. Der Backvorgang dauert nur wenige Minuten. Checke daher immer wieder, ob der Belag schon gegart, der Käse geschmolzen, aber der Boden noch nicht verbrannt ist.
Reinigungstipp: Der Pizzastein darf nicht mit Spülmittel oder zu viel Wasser gereinigt werden. Lass ihn im Grill abkühlen, schabe Teigreste herunter und wische ihn nur mit einem leicht feuchten Tuch ab. Vermeide zu große Temperaturschocks, sonst kann der Stein springen.

Tipps für den Pizzaofen
Mit einem klassischen Pizzaofen kannst du dich kulinarisch austoben. Dafür heizt er sich intensiv auf, um die höchstmögliche Temperatur zu erreichen. Auch hierfür gibt es ein paar Kniffe, mit denen deine Pizza ein echtes Highlight wird:
- Wenn du den Pizzafladen formst, dehne ihn vorsichtig von innen nach außen und drücke den Rand nicht fest. So kann er luftig aufgehen.
- Sei sparsam mit dem Belag. Je weniger du auf die Pizza lädst, desto knuspriger und harmonischer wird das Ergebnis.
- Gare Fleisch, Fisch und stark wasserhaltige Zutaten vor. Mit dem Extraschritt entweicht die Feuchtigkeit, deine Pizza wird nicht matschig.
- Rotiere die Pizza. Lass den Teig zunächst etwa 30 Sekunden backen, bevor du die Pizza vorsichtig um die eigene Achse drehst. Das garantiert ein gleichmäßigeres Backen.
- Ruhen lassen. Lasse die Pizza vor dem Anschneiden und Servieren ein bis zwei Minuten abkühlen. Das festigt die Struktur und macht sie noch knuspriger.
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