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    Gehölze

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    Gehölze: Die mehrjährige Struktur für Deine Gartengestaltung

    Gehölze bilden das ausdauernde, verholzende Gerüst der Landschaftsgestaltung und bieten ganzjährigen Sicht- sowie Windschutz. Sie umfassen frostharte Heckenpflanzen, Bäume und Koniferen, die durch ihr sekundäres Dickenwachstum (verholzende Stämme und Zweige) Jahrzehnte überdauern. Als raumbildende Basiselemente für Deine Projekte im Bereich Baumarkt & Garten strukturieren sie Freiflächen und dienen als robuster Hintergrund für unsere große Auswahl an Blumen, Pflanzen & Pflanzenzubehör.

    Die Terrasse ist frisch gepflastert, der neue Rasen leuchtet sattgrün. Doch irgendetwas fehlt. Hand aufs Herz: Ohne eine klare räumliche Begrenzung oder ein schattenspendendes Blätterdach wirkt ein Grundstück schnell wie ein offener Präsentierteller. Hier übernehmen Gehölze die Regie. Ruckzuck wächst eine blickdichte Hecke als natürlicher Schutz heran, und ein blühendes Ziergehölz wird zum optischen Ankerpunkt neben der Sitzecke. Der Garten bekommt Struktur und ein geschütztes Mikroklima.

    Welches Gehölz passt zu meinem Gartenprojekt?

    Die Wahl der richtigen Pflanze hängt von der Funktion (Sichtschutz vs. Solitärpflanze) und dem Laubverhalten ab. Die folgende technische Einteilung hilft Dir bei der Planung:

    Gehölz-Typ

    Laubverhalten

    Laubverhalten

    Anwedungsbereich

    Nadelgehölze (Koniferen)

    Immergrün

    Aufrecht, kegelförmig oder flach

    Ganzjähriger, blickdichter Sichtschutz (z.B. Thuja, Scheinzypresse) und Lärmschutz.

    Zier- und Blühgehölze

    Sommergrün (laubabwerfend)

    Ausladend, buschig, oft stark verzweigt

    Solitärpflanzen für farbige Blütenakzente (z.B. Flieder, Forsythie) und Insektenweiden.

    Bodendecker-Gehölze

    Meist immergrün

    Kriechend, wurzelbildend, teppichartig

    Hangbepflanzung und effektive Unterdrückung von Unkrautwuchs (z.B. Zwergmispel, Efeu).

    Die Pflanzen-Kombination für Dein Beet

    Ein Ökosystem lebt von der Vielfalt. Während verholzende Pflanzen die dauerhafte Basis bilden, sorgen andere Gewächse für dynamische Kontraste. Für schnelles, blickdichtes Volumen auf mittlerer Höhe greifst Du am besten zu klassischen Sträuchern. Um kahle Hauswände, Pergolen oder Zäune platzsparend zu begrünen, ergänzt Du das Arrangement durch rankende Kletterpflanzen.


    Unterhalb des Blätterdachs der Gehölze fühlen sich niedrig wachsende, mehrjährige Stauden wohl. Sie sterben im Winter oberirdisch ab und treiben im Frühjahr aus dem Wurzelstock neu aus. Wer seinen Außenbereich nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch nutzen möchte, plant abseits der Ziergewächse sonnenhungrige Obst- & Gemüsepflanzen ein und legt sich in Hausnähe ein duftendes Beet für frische Kräuter an.

    Wann ist die beste Pflanzzeit für Bäume und Hecken?

    Die optimale Pflanzzeit hängt stark von der Lieferform ab.

    • Containerware: Gehölze im Plastiktopf besitzen einen vollständig durchwurzelten Ballen. Sie können technisch gesehen das ganze Jahr über gepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist.
    • Wurzelnackte Gehölze: Hier gilt eine strenge Regel. Der optimale Zeitpunkt ist die Ruhephase im späten Herbst (Oktober bis November) oder das zeitige Frühjahr. Im Herbst gepflanzte Bäume nutzen die feuchte Witterung für ein schnelles Wurzelwachstum und treiben im Frühling kräftiger aus.

    Wie tief muss das Pflanzloch ausgehoben werden?

    Eine physikalische Faustregel für sicheres Anwachsen: Das Pflanzloch muss doppelt so breit und doppelt so tief sein wie der Wurzelballen. Der Grund des Lochs wird zwingend mit einer Grabegabel aufgelockert, damit Gießwasser abfließt und keine Wurzelfäule durch Staunässe entsteht. Setze die Pflanze exakt so tief ein, wie sie zuvor im Topf oder in der Baumschule stand. Die Veredelungsstelle (die Verdickung am Stamm) muss bei Rosen oder Obstgehölzen meist wenige Zentimeter über der Erde bleiben.

    In der Regel reicht es aus, etwas reifen Kompost oder organischen Langzeitdünger (wie Hornspäne) in die ausgehobene Pflanzerde einzumischen. Blaukorn oder starker mineralischer Dünger an den frischen Wurzeln kann zu Verbrennungen führen. Ab August sollte gar nicht mehr stickstoffbetont gedüngt werden, da die neuen Triebe sonst vor dem Winter nicht verholzen und erfrieren.

    In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung müssen Gehölze bei Trockenheit regelmäßig und tiefgründig gewässert werden. Gieße lieber seltener (z.B. ein- bis zweimal pro Woche), dafür aber mit großen Wassermengen (20 bis 40 Liter pro Pflanze). So zwingst Du die Feinwurzeln, in tiefere, feuchtere Erdschichten vorzudringen, was die Pflanze langfristig trockenheitsresistenter macht.

    Sommergrüne Gehölze (wie Hecken) schneidest Du meist an frostfreien Tagen im späten Winter (Februar bis Anfang März), bevor sie neu austreiben. Achtung: Frühjahrsblüher (wie Forsythien oder Zierkirschen) schneidet man erst direkt nach der Blüte, da sie ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr angelegt haben. Ein Schnitt im Winter würde die gesamte Blüte vernichten.