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    Saunen

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    Saunen kaufen: Outdoor Sauna, Fasssauna und Infrarotkabinen

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Eine eigene Saunakabine richtet sich primär an Haus- oder Gartenbesitzer, die eine dauerhafte, gesundheitsfördernde Wellness-Einrichtung in ihr Wohnkonzept integrar möchten.
    • Die Kernlösung reicht von der klassischen finnischen Indoorsauna aus hitzebeständiger nordischer Fichte bis zur wetterfesten Outdoor Sauna mit massiven 40-Millimeter-Wandbohlen.
    • Das wichtigste Kaufkriterium ist die elektrische Infrastruktur am Aufstellort: Klassische Saunaöfen verlangen zwingend einen 400-Volt-Starkstromanschluss, während kompakte Infrarotsysteme über eine haushaltsübliche 230-Volt-Steckdose betrieben werden.

    Der nasskalte Novemberregen peitscht gegen das Fenster, die Glieder sind schwer vom langen Arbeitstag und Du fröstelst. Hand aufs Herz: An solchen Tagen gibt es nichts Besseres, als die Tür zur privaten Wellness-Oase zu öffnen. Ruckzuck empfängt Dich der harzige Duft von erhitztem Holz, während die wohlige Wärme tief in Deine Muskulatur kriecht. Kein Kofferpacken, keine Fahrten durch den Regen, keine überfüllten öffentlichen Thermen – Deine Entspannung beginnt exakt dann, wenn Du es entscheidest. In unserer Themenwelt Wohnen & Einrichtung findest Du die technologische Basis für dieses Lebensgefühl.

    Welches Sauna-Modell erfüllt Deine räumlichen und baulichen Voraussetzungen?

    Die Wahl des passenden Modells hängt primär von Deinem verfügbaren Stellplatz und den technischen Gegebenheiten wie dem Stromanschluss ab.


    Wenn Du einen ungenutzten Kellerraum mit Fliesenboden und 400-V-Anschluss besitzt, dann ist eine massive Indoorsauna für das klassische, heiße Schwitzen die perfekte Wahl. Wenn Du hingegen keinen Starkstrom verlegen kannst und eine kreislaufschonende Anwendung suchst, dann greife zur Infrarotsauna. Diese Kabinen nutzen Keramikstrahler oder Flächenstrahler, erwärmen Deinen Körper durch Tiefenwärme direkt und benötigen lediglich eine 230-Volt-Steckdose. Für naturnahe Gärten ist die Außensauna in Form einer Fasssauna die thermisch effizienteste Lösung, da die zylindrische Form die Luftzirkulation im Inneren optimiert und die Aufheizzeiten spürbar verkürzt.

    Sauna-Typ

    Temperaturbereich

    Aufheizzeit

    Nötiger Anschluss

    Indoorsauna

    80 bis 100 Grad Celsius

    40 bis 60 Minuten

    400-Volt-Starkstrom

    Infrarotsauna

    35 bis 50 Grad Celsiu

    10 bis 15 Minuten

    230-Volt-Haushaltsstrom

    Fasssauna

    70 bis 90 Grad Celsius

    30 bis 50 Minuten

    400-Volt-Starkstrom / Holzofen

    Mit welchen Kosten musst Du bei der Anschaffung und im Betrieb rechnen?

    Die Gesamtkosten einer Sauna setzen sich aus dem Kaufpreis der Kabine, anfallenden Vorbereitungsarbeiten sowie den laufenden Stromkosten pro Saunagang zusammen.


    Eine Infrarotsauna ist in der Anschaffung am wirtschaftlichsten und verursacht keine Montagekosten, da sie meist als Stecksystem geliefert wird. Bei einer massiven Outdoor Sauna musst Du zusätzliche Kosten für ein frostsicheres Fundament aus Beton oder Waschbetonplatten sowie für wetterfeste Dachschindeln einkalkulieren.


    Die Betriebskosten werden von der Leistung des Ofens definiert. Ein typischer Saunaofen mit 9 Kilowatt (kW) Leistung verbraucht für eine zweistündige Nutzung inklusive Aufheizphase etwa 18 Kilowattstunden (kWh). Bei einem angenommenen Strompreis von 35 Cent pro kWh belaufen sich die Kosten pro Saunagang somit auf rund 6,30 Euro.


    An dieser Stelle müssen wir eine klare, ehrliche Grenze ziehen: Für Bewohner von Mietwohnungen, die keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, ist eine klassische Sauna absolut nicht geeignet. Hier bleibt die Infrarotkabine die einzig sinnvolle Alternative. Beachte zudem, dass der Starkstromofen ausnahmslos von einem zertifizierten Elektriker angeschlossen werden muss. Denke bei der Budgetplanung auch an Steuergeräte und Ofensteine, die Du im Bereich Saunatechnik & Zubehör findest.


    Die wichtigsten Punkte:

    • Anschaffung und Aufbau: Infrarotkabinen sind steckerfertig und günstig, während massive Außensaunen zusätzliches Budget für ein frostsicheres Fundament und wetterfeste Dacheindeckung erfordern.
    • Laufende Stromkosten: Ein klassischer 9-kW-Ofen verbraucht bei zwei Stunden Nutzung etwa 18 kWh. Bei einem Strompreis von 35 Cent/kWh kostet Dich ein Saunagang rund 6,30 Euro.
    • Elektriker-Pflicht: Ein herkömmlicher Saunaofen benötigt einen 400-Volt-Starkstromanschluss, der zwingend von einem zertifizierten Fachbetrieb installiert werden muss (Handwerkerkosten einplanen).

    Welche baurechtlichen Regeln gelten für eine Außensauna im Garten?

    Eine Außensauna gilt baurechtlich als Nebenanlage und erfordert in fast allen Bundesländern die strikte Einhaltung eines Grenzabstands von mindestens 3 Metern zum Nachbargrundstück.


    Ob Du eine Baugenehmigung benötigst, hängt vom Bruttorauminhalt (Kubikmeter) der Sauna und der jeweiligen Landesbauordnung ab. Kompakte Fasssaunen sind oft verfahrensfrei aufstellbar. Entscheidest Du Dich jedoch für eine Beheizung mit einem echten Holzofen, ändern sich die Regeln drastisch. Hier greifen strenge Brandschutzauflagen (wie die Bundes-Immissionsschutzverordnung), und der Schornstein sowie der Ofen müssen zwingend vor Inbetriebnahme vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden.


    Lidl-Experten-Tipp: Behandle das Holz im Innenraum Deiner Kabine niemals mit Lacken, Ölen oder chemischen Lasuren! Bei Temperaturen um 90 Grad Celsius würden sofort giftige Dämpfe ausgasen. Das Saunaholz muss komplett unbehandelt bleiben, um die Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben zu können. Sorge für Hygiene, indem Du und Deine Gäste immer großzügige Bad- & Saunatücher unterlegt, sodass kein Schweiß direkt auf das Holz tropft.


    Für das perfekte Wellness-Gefühl nach der kalten Dusche sorgt im Anschluss die richtige Textilie. Um nach dem Schwitzen nicht auszukühlen, findest Du in unserer Kategorie Damen-Bademäntel weiche und wärmende Begleiter für die Ruhephase auf der Liege.


    Die wichtigsten Punkte:

    • Grenzabstand zum Nachbarn: Eine Außensauna im Garten gilt als Nebenanlage und muss in fast allen Bundesländern einen Mindestabstand von 3 Metern zur Grundstücksgrenze einhalten.
    • Baugenehmigung: Ob Du eine Genehmigung brauchst, hängt vom Raumvolumen der Sauna und Deiner Landesbauordnung ab (kompakte Modelle wie Fasssaunen sind oft verfahrensfrei).
    • Abnahmepflicht bei Holzöfen: Sobald Du mit einem echten Holzofen heizt, greifen strenge Brandschutzauflagen und der zuständige Bezirksschornsteinfeger muss die Anlage vor der ersten Nutzung zwingend abnehmen.

    Saunasteine sind enormen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Durch regelmäßige Aufgüsse entstehen thermische Spannungen, die zu Mikrorissen führen. Überprüfe die Steine einmal jährlich: Nimm zwei Steine heraus und schlage sie leicht aneinander. Zerbröseln sie oder klingen sie dumpf, müssen sie komplett ausgetauscht werden. Defekte Steine blockieren die Luftzirkulation im Ofen und können die Heizstäbe überhitzen lassen.

    Für den Aufbau im Außenbereich eignen sich Hölzer mit einer sehr hohen Dichte und natürlichen Harzeinschlüssen, wie die kanadische Hemlocktanne, Thermoholz oder langsam gewachsene nordische Fichte. Diese Materialien verziehen sich bei extremer Hitze und Kälte kaum, splittern nicht auf und bieten von Natur aus einen hohen biologischen Widerstand gegen Feuchtigkeit.

    Nein, das ist einer der größten technischen und wirtschaftlichen Vorteile dieses Systems. Die Infrarot-Technologie erwärmt nicht primär die Raumluft, sondern überträgt die Wärmeenergie direkt auf Deinen Körper, sobald die unsichtbaren Strahlen auf Deine Haut treffen. Du kannst die Kabine einschalten und sofort Platz nehmen.