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    Innenreinigung fürs Auto: So wird’s richtig sauber

    Dein Auto verdient eine gründliche Reinigung – und zwar nicht nur außen. Hier erfährst du, warum die Innenreinigung fürs Auto wichtig ist, wie du vorgehst und welche Hilfsmittel dir viel Arbeit abnehmen.

    Schwarze Autositzbezüge mit weißen Details im Innenraum eines Fahrzeugs.

    Autoinnenreinigung: Warum ist sie wichtig?

    Autopflege ist nicht nur eine Frage der Optik. Gerade im Innenraum sind Schmutz, Krümel oder verdreckte Teile auch ein Sicherheitsrisiko. Krümel können zum Beispiel den Anschnaller blockieren, von innen verschmutzte Scheiben behindern die Sicht usw.

    Daneben geht es in der Fahrgastzelle natürlich auch ums Wohlfühlen und die Hygiene. Nicht zuletzt steigerst du mit einer regelmäßigen Außen- und Innenpflege den Wiederverkaufswert deines Wagens.

    Schwarzer Kofferraum-Organizer mit Autopflegeprodukten und Zubehör

    Das brauchst du für die Fahrzeug-Innenreinigung

    Am einfachsten ist es, wenn du für die Innenreinigung mit dem Auto zur nächsten SB-Waschanlage oder Tankstelle fährst. Dort gibt es Staubsauger und alle Großgeräte, die du zum Putzen benötigst. Du brauchst:

    • Staubsauger (mit Polsterdüse)
    • Lauwarmes Wasser
    • Schwamm, Mikrofasertücher
    • Reiniger für Polster, Armaturen und Scheiben
    • Mikrofasertücher
    • Bürste oder Pinsel
    • Faden

    Tipp: Klassische Haushaltsreiniger sind für die Autoinnenpflege nicht geeignet, da sie den Kunststoff im Cockpit angreifen können.

    Von Polstern bis Autoscheiben: Innenreinigung in 7 Schritten

    Es ist grundsätzlich egal, in welcher Reihenfolge du dein Auto putzt. Am sinnvollsten ist es jedoch, wenn du dein Fahrzeug erst von außen reinigst und dann folgende Schritte in der vorgegebenen Reihenfolge gehst:

    1. Schritt 1: Entmüllen

      Vom Parkticket bis zur Münze zwischen den Sitzen – alles, was nicht ins Auto gehört, wird entfernt. Checke auch gleich den Kofferraum und überprüfe dabei, ob der Verbandskasten noch gültig und der Ersatzreifen funktionstüchtig ist.

    2. Person legt eine schwarze Gummi-Autofußmatte mit Rautenmuster in ein Fahrzeug.
      Schritt 2: Innenraum und Fußmatten saugen

      Nimm die Fußmatten aus dem Auto und reinige sie außerhalb des Fahrzeugs mit einer Bürste oder dem Sauger. Sauge den gesamten Innenraum vom Kofferraum bis zum Cockpit gründlich aus. Vergiss nicht, Abdeckungen anzuheben oder die Seitenfächer in den Türen zu reinigen.

    3. Hand reinigt das Autointerieur mit einem Feuchttuch.
      Schritt 3: Cockpit reinigen

      Entferne Flecken und Schmutz mit einem Cockpitreiniger und sauge das Armaturenbrett anschließend ab.

    4. Kompakter Handstaubsauger mit Zubehör auf einem Autositz.
      Schritt 4: Polster reinigen

      Verdreckte Polster kannst du mit einem Polsterreiniger behandeln, ansonsten reicht gründliches Saugen.

    5. Fensterwischer mit langem Griff reinigt die Heckscheibe eines Autos.
      Schritt 5: Scheiben putzen

      Reinige alle Scheiben von außen und innen mit einem Scheibenreiniger und einem Mikrofasertuch. Vergiss dabei nicht die Fensterrahmen.

    6. Reinigung des Autoinnenraums mit einer Detailbürste und Gummihandschuhen.
      Schritt 6: Klimaanlage reinigen

      Entferne den Luftfilter, reinige ihn oder tausche ihn aus. Kümmere dich auch um die Klimaanlage an sich.

    7. Reinigung des Autoinnenraums mit einem Spray
      Schritt 7: Imprägnieren

      Zum Abschluss der Autoinnenreinigung kannst du alle Oberflächen imprägnieren. Setze dafür auf abgestimmte Imprägniersprays für Kunststoff, Polster usw.

    Schwarzer Autositzbezug mit roten Akzenten, Ansicht aus dem Fahrzeuginneren.

    Tipps für die Innenreinigung im Auto

    Damit dein Auto außen und innen wieder strahlt, solltest du ein paar Tipps beherzigen. Diese verbessern das Ergebnis und verhindern Kratzer oder Schäden:

    1. Sprühe Reiniger aufs Tuch oder den Schwamm, niemals direkt auf Oberflächen.
    2. Reinige dein Auto im Schatten – sonst gibt es wie beim Fensterputzen Schlieren.
    3. Gehe vorsichtig mit Saugerdüsen und Co um – sie zerkratzen schnell den Kunststoff.
    4. Verwendest du einen Nasssauger für die Polster, lasse sie anschließend gut trocknen.
    5. Nutze für kleine Rillen und Ritzen im Wagen einen Pinsel oder Faden.
    6. Öffne beim Putzen alle Türen und die Heckklappe – so kann Feuchtigkeit entweichen.
    7. Falls du Ledersitze hast, behandle sie nach der Reinigung mit Lederfett bzw. Lederpflege.
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