• Küchen-Unterschränke

    Neben Hängeschränken und Wandregalen sind Küchenunterschränke die wichtigsten Möbelstücke, um in der Küche Stauraum für Kochutensilien, Besteck, Geschirr sowie Lebensmittel zu schaffen. Bei den diversen Ausführungen ist für jedermann und für jede Küche der richtige Unterschrank dabei.

Küchenunterschränke im Überblick

Bei Küchenunterschränken gibt es eine breite Auswahl an verschiedenen Modellen und Ausführungen. Für jede Küche und jeden Bedarf gibt es den passenden Unterschrank.

Eckunterschrank

Ein Eckunterschrank für die Küche sorgt dafür, dass ein Maximum an Stauraum geschaffen werden kann. Besonders praktisch sind Karussellschränke, die in ihrem Inneren ein drehbares Regalelement haben, sowie Diagonalschränke, die der Küchenfront einen abgerundeten Look verleihen.

Spülenunterschrank

Mit einem Spülenunterschrank wird nicht nur der unansehnliche Siphon des Spülbeckens verborgen, er schafft auch viel Stauraum für Putzmittel und Co. Auch ein Mülleimer lässt sich hier gut einbauen und verschwindet so aus dem Sichtfeld der Küche.

Mit Arbeitsplatte

Befindet sich keine Spüle über dem Küchenunterschrank, wird dieser für gewöhnlich mit einer Arbeitsplatte ausgestattet. Hier können Speisen vor- sowie zubereitet werden und es gibt Platz für Utensilien wie Messerblöcke oder Küchenpapier. Küchenunterschränke ohne Arbeitsplatte werden ganz einfach unter einer bereits vorhandenen Arbeitsfläche montiert.

Mit Schubladen

Ein Küchenschrank mit flachen Schubladen bietet den idealen Platz für Besteck und andere kleine Gegenstände. Größere Auszüge können auch Töpfe, Pfannen und Geschirr beherbergen. Ein Apothekerauszug mit passendem Zubehör lässt sich hervorragend als Gewürzregal oder für andere Lebensmittel nutzen.

Mit Türen

Unterschränke mit Türen an der Front haben den Vorteil, dass sie sich weit genug öffnen lassen, um auch große Töpfe, Pfannen und Schüsseln einfach unterbringen zu können. Lösungen mit Auszügen sind allerdings hier die rückenfreundlichere Variante, da Gegenstände, die weit hinten im Schrank liegen, sonst nur schwer erreichbar sind.

Die richtigen Maße

Angepasst an die Standardmaße moderner Küchen hat ein Küchenunterschrank normalerweise eine Tiefe von 50 oder 60 cm. In der Breite gibt es mehr Spielraum – 60 bis 120 cm sind hier möglich, die einzelnen Größen verändern sich in 10-cm-Schritten. Aber auch schmalere Modelle mit einer Breite von nur 30 oder 40 cm sind für kleine Küchen oder schmale Stellen immer häufiger erhältlich. Eckunterschränke weisen meistens ein Schenkelmaß von 90 × 90 cm auf.

Die richtige Höhe für ergonomisches Arbeiten

Damit das Arbeiten in der Küche ergonomisch sowie rückenfreundlich ist, muss der Unterschrank, beziehungsweise die aufliegende Arbeitsplatte, die richtige Höhe aufweisen. Um diese zu ermitteln, wird der Abstand vom Ellenbogen zum Boden gemessen und von dieser Länge 10 bis 15 cm abgezogen. Bei einer Ellenbogenhöhe von beispielweise 100 cm ist eine Arbeitshöhe zwischen 85 und 90 cm ideal.

Das passende Material

Besonders hochwertig und wohnlich sind Küchenunterschränke aus Holz. Dabei kommen verschiedene Holzarten infrage.

  • Nussbaum weist eine feine Maserung auf und wirkt so besonders edel.

  • Buchenholz ist schlicht und sehr strapazierfähig.

  • Ein Küchenschrank aus Eiche schafft eine eher rustikale Atmosphäre.

Unterschränke mit weißer FrontKüchenunterschränke aus Holzwerkstoffen gibt es in zahlreichen Farben, u. a. in einem edlen Weiß.

Beim Kauf sollte im Idealfall auf das FSC-Siegel geachtet werden, um sicherzugehen, dass das Holz aus verantwortungsvoll betriebenen Wäldern stammt
Die meisten Küchenunterschränke bestehen jedoch nicht aus Massiv- oder Vollholz, sondern aus Holzwerkstoffen wie MDF- oder Spanplatten, die durch entsprechende Beschichtungen oder Lackierungen für den Einsatz in der Küche besonders geeignet sind.

Küchenunterschränke aus Edelstahl sind eher in professionellen Küchen zu finden. Im privaten Bereich wird dieses Material aufgrund seines hohen Preises, der kühlen Optik und der Anfälligkeit für Fingerabdrücke sowie andere Flecken nur sehr selten eingesetzt.

Drei Tipps vor dem Kauf

  • Tipp 1: Boden prüfen
    Bei einem unebenen Fußboden kann der Küchenunterschrank schnell schief stehen, wackeln und so wenig Freude machen. Abhilfe schafft hier ein Schrank mit einzeln verstellbaren Füßen, die die Ungleichheiten im Fußboden ausgleichen können.

  • Tipp 2: Fläche korrekt ausmessen
    Beim Ausmessen des Platzes für dem Küchenunterschrank müssen Türen und Schubladen unbedingt berücksichtigt werden. Gerade in kleinen oder verwinkelten Küchen kann es sein, dass zwar der Küchenunterschrank an die gewünschte Stelle passt – Tür oder Schublade können allerdings nicht vollständig geöffnet und somit nicht genutzt werden.

  • Tipp 3: Kücheneinrichtung beachten
    Wird der Küchenunterschrank später dazugekauft, sollte darauf geachtet werden, dass er zum Rest der Küchenmöbel und -geräte wie Hängeschränke, Herd oder Kühlschrank passt. Hierbei können entweder Kontraste mit einem auffälligen Dekor gesetzt oder ein einheitlicher Stil geschaffen werden.