Mann joggt über eine Wiese

Joggen und Walken mit dem richtigen Zubehör

Was Sie zum Laufen wirklich brauchen

Joggen zählt zu den beliebtesten Sportarten überhaupt. Kein Wunder, denn man braucht für den Einstieg kaum mehr als gute Schuhe, Funktionskleidung und den Willen, es diesmal durchzuziehen. Wer schon ein wenig länger läuft, entwickelt früher oder später den Wunsch nach verschiedenen Zusatz-Gadgets, die das Läufer-Leben versüßen können. Wir stellen Ihnen hier kurz vor, was Sie zum Joggen und Walken wirklich brauchen und was erprobte Läufer motiviert.

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Die Grundausrüstung zum Joggen

Trinkrucksack, Gewichte, Kompressionsstrümpfe  – muss das wirklich sein? Unsere eindeutige Meinung: Nein! Wer mit Spaß und an frischer Luft etwas für seine Gesundheit tun will, muss sich nicht ausrüsten als wollte er den Ironman auf Hawaii mitlaufen.  Ein paar solide Basics sollten Sie sich dennoch gönnen, denn sie erleichtern das Lauftraining erheblich. Zusätzliche Gadgets wie Pulsmesser helfen auf Dauer, Ihre Leistung zu verbessern und die Motivation hoch zu halten. 

Die richtige Kleidung

Zu den wichtigsten Dingen zählen Laufschuhe von hoher Qualität, so vermeiden Sie langfristig Schäden an Füßen, Knien und Rücken. Laufen Sie nicht mit modischen Sneakers, sondern investieren Sie in echte Laufschuhe. Das gilt auch dann, wenn Sie zuhause auf dem Laufband schwitzen möchten.

Die Hose

Geben Sie Ihrer guten, alten Jogginghose einen neuen Namen. Wellness-Hose, Homewear oder was Ihnen sonst einfällt. Aber gehen Sie nicht mit der Jogginghose joggen. Die Hosen, die wir noch aus dem Sportunterricht in Kindertagen kennen, sind nicht so gut zum Laufen geeignet wie Funktionskleidung. Ihr Vorteil: Funktionskleidung scheuert nicht und ist leicht. Sie transportiert Feuchtigkeit nach außen und ist durch einen hohen Stretch-Anteil extrem anpassungsfähig und bequem. Der entscheidende Punkt ist aber, dass Sie sich in Ihrem Outfit wohlfühlen. Tights gibt es in dunklen Farben oder in powervollen Neonfarben ganz nach Geschmack und Laune.

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Tipp

Achten Sie darauf, dass Hose oder Jacke eine Tasche mit Reißverschluss haben, in der Sie Ihren Auto- und Hausschlüssel verlustsicher unterbringen können. Alternativ bietet sich ein Laufgürtel an, in dem Schlüssel und Handy bestens verstaut sind.

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Das Oberteil

Beim Oberteil sollten Sie darauf achten, dass die Nähte flach sind und nicht scheuern. Auch hier empfiehlt sich Funktionsmaterial, in dem Sie weniger schwitzen als im alten Baumwoll-Shirt. Jacke und Mütze sind für das Training im herbstlichen Schmuddelwetter wichtig. Mit einer Jacke in Neon- oder Signalfarben werden Sie auch in der Dunkelheit gut gesehen.

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Die Pulsuhr

Gerade Laufanfänger profitieren sehr von einer Pulsuhr. Lernen Sie Ihren Körper kennen, fühlen Sie, wann Sie beginnen, sich zu überfordern oder wann es an der Zeit ist, eine Schippe drauf zu legen. Die Pulsuhr kann Sie dabei unterstützen, denn anfangs fehlt dieses ausgeprägte Körpergefühl oft noch. Später hilft die Pulsuhr dabei, das Training noch effektiver zu gestalten, denn nur mit der Pulsuhr lässt sich zum Beispiel genau feststellen, wann Sie im so genannten aeroben Bereich laufen. 

Hat die Pulsuhr eine GPS-Funktion, können Sie sich die gelaufene Distanz und Ihre Laufgeschwindigkeit anzeigen lassen. Das motiviert ungemein! Wer läuft, um abzunehmen, freut sich über die Anzeige des Kalorienverbrauchs und der Fettverbrennung. 

Auch beim Nordic-Walking wirkt die Pulsuhr ungemein motivierend! 

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Die richtige Ausrüstung fürs Nordic Walking

Wie beim Joggen ist auch beim Walken Funktionskleidung die richtige Wahl, sofern Sie das Nordic Walking als ernsthaften Sport betreiben möchten. Die Hose sollte nicht zwicken oder scheuern und das Shirt sollte nicht zu eng sitzen. Sie brauchen Bewegungsfreiheit, um die Arme bequem von vorne nach hinten mitnehmen zu können. Wer sich auch von schlechtem Wetter nicht abschrecken lässt, sollte sich eine atmungsaktive Regenjacke mit Kapuze zulegen.

Nordic-Walking-Schuhe

Wer das Nordic-Walking erst einmal ausprobieren möchte, kann das mit seinen normalen Wanderschuhen oder auch mit Laufschuhen tun. Wer aber dran bleibt, braucht spezielle Nordic-Walking-Schuhe. Denn während Jogging-Schuhe federnd und dämpfend wirken, sind Nordic-Walking-Schuhe eher stützend und mit einem speziellen Profil ausgestattet, das die Abrollbewegung des Fußes unterstützt. Eine Investition, die sich auf Dauer auszahlt. 

Die Stöcke

Das Wichtigste für ein effektives Nordic-Walking-Training sind die Stöcke. Nur mit dem richtigen Einsatz der Nordic-Walking-Stöcke profitiert der ganze Körper vom Training.

Die Stöcke sollten leicht, robust  und in der Länge verstellbar sein, damit sie optimal auf Ihre Körpergröße angepasst werden können. Die Griffe müssen bequem in der Hand liegen und die Schlaufe gut über die Hand passen, sodass sie nicht als störend empfunden wird. 

Als Faustformel für die richtige Länge der Stöcke gilt: 

Körpergröße x 0,66 = passende Länge der Nordic-Walking-Stöcke.

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Zusatz-Gadget Smartphone

Wer stundenlang allein seine Runden dreht, dem wird schnell langweilig – egal wie schön die Strecke ist. In dem Fall kann das Smartphone mit der Lieblingsmusik oder einem spannenden Hörbuch gute Dienste leisten. Spezielle Läufer-Playlists bringen Power und können dabei helfen, den richtigen Rhythmus einzuhalten. Ob mp3-Player oder Smartphone: die passende Halterung sorgt dafür, dass Sie beim Laufen die Hände frei haben.

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Fazit

Wer ernsthaft laufen oder walken möchte, muss ein wenig investieren. Gute Schuhe, Funktionskleidung und eine Pulsuhr unterstützen das Training und sorgen für mehr Spaß am Sport. Smartphone oder mp3-Player bringen Schwung in die Sache. Zusatz-Equipment wie spezielle Trinkrucksäcke oder Kompressionsstrümpfe dürfen ruhig im Laden bleiben.

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