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10 easy Tipps für einen energieeffizienteren Haushalt

Der moderne Alltag ist geprägt von elektronischen Geräten: Smartphones und Computer sind die Hauptkommunikationsmittel, die Wohnung wird durch intelligente Beleuchtung und per Sprachsteuerung zur komfortablen Wohlfühloase, in der Küche nehmen Spülmaschine und Waschmaschine lästige Hausarbeit ab. Je mehr Geräte in das Leben Einzug halten, desto drängender wird jedoch auch die Frage nach der Energieeffizienz. Dieser Ratgeber zeigt einfache Tipps, um den Stromverbrauch zu senken, ohne auf die Vorteile verzichten zu müssen.

Gute Gründe für mehr Energieeffizienz im Haushalt

Energieeffizienz im Haushalt hat zwei große Vorteile:


  • Wer Strom spart, spart Geld. Ein Rechenbeispiel: Wenn eine Kilowattstunde Strom 38 Cent kostet, kann durch eine Senkung des Verbrauchs um nur 200 kWh bereits eine Ersparnis von 76 Euro bei den Stromkosten erreicht werden.
  • Energieeffizienz ist Umweltschutz. Auch wenn nachhaltiger Öko-Strom einen immer größeren Anteil am Strommix einnimmt, sind Ressourcen wie Braunkohle, Steinkohle oder Erdgas immer noch entscheidend an der Stromversorgung beteiligt. Wird der allgemeine Energieverbrauch gesenkt, kann der Umstieg auf erneuerbare Energien schneller vorangehen.


Um sich selbst und der Umwelt Gutes zu tun, ist das Einsparen von Energie im Alltag ein guter erster Schritt – und es ist einfacher, als es auf den ersten Blick erscheint.

10 Tipps, um im Alltag Energie zu sparen

In jedem Haushalt befindet sich eine Vielzahl an Elektrogeräten, die zum Teil täglich genutzt werden. Das Potenzial für Einsparungen ist also entsprechend groß. Und bereits kleine Veränderungen können einen deutlichen Unterschied machen. Mit diesen zehn einfachen Tipps lässt sich ohne große Umstände sofort Strom sparen und die Energieeffizienz im Alltag verbessern.


Tipp 1: Stand-by-Modus vermeiden

Viele Geräte wie Fernseher, Spielekonsolen oder Stereoanlagen werden beim Abschalten nicht wirklich vom Stromnetz getrennt, sondern fallen in den Stand-by-Modus. Dieser ist meistens erkennbar an einem kleinen Licht, das nach dem Ausschalten weiterleuchtet. Ältere Fernseher verbrauchen im Stand-by-Modus pro Jahr bis zu 100 kWh. Abhilfe schaffen hier Steckerleisten mit Schalter.


Tipp 2: Kühlgeräte regelmäßig abtauen

Vereiste Kühlschränke oder Gefriertruhen benötigen mehr Energie, um den Innenraum auf die gewünschte Temperatur abzukühlen. Regelmäßiges Abtauen von Kühlschrank und Gefrierschrank verlängert nicht nur die Lebensdauer der Geräte und sorgt für mehr Platz – es hilft auch beim Energiesparen.


Tipp 3: Elektrogeräte entkalken

Ähnlich wie dicke Eisschichten führen auch Kalkablagerungen in Elektrogeräten zu einem erhöhten Energieverbrauch. Betroffen sind davon alle Geräte, die mit Wasser arbeiten – also Spülmaschinen, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen, Bügeleisen und Wasserkocher. Das Entkalken der Geräte kann mit einfachen Hausmitteln oder speziellen Entkalkern aus der Drogerie erfolgen.


Tipp 4: Glühlampen austauschen

Wer in seiner Wohnung oder seinem Haus noch klassische Glühlampen verwendet, sollte diese schnell austauschen. Energieeffizienter sind Energiesparlampen. Den geringsten Stromverbrauch bei gleicher Leuchtkraft haben LEDs, die inzwischen auch für alle gängigen Leuchten erhältlich sind. Außerdem haben die LED-Lampen eine höhere Lebensdauer, sodass mit der Anschaffung gleich doppelt gespart wird.


Tipp 5: Passende Töpfe wählen

Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass der Topf möglichst genau zur Größe des Kochfelds passt. Ist der Topf kleiner als die Herdplatte, geht unnötig Wärme und damit Energie verloren. Ist der Topf größer, dauert das Aufheizen länger. Wenn möglich sollte außerdem immer mit geschlossenem Deckel gekocht werden. Die Hitze bleibt so im Topf erhalten und es wird weniger Energie benötigt, um die gewünschte Temperatur zu halten.


Tipp 6: Temperaturen richtig einstellen

Beim Kühlschrank kann 1 °C bereits große Unterschiede machen. Die Temperatur im obersten Fach sollte etwa 7 °C betragen – bei 6 °C steigt der Stromverbrauch bereits um etwa 6 % an. Bei Gefriergeräten ist eine Temperatur von -18 °C ausreichend. Und auch bei anderen Geräten spielt die Wahl der richtigen Temperatur eine Rolle bei der energieeffizienten Nutzung: So können moderne Spülmaschinen und Waschmaschinen auch bei niedrigen Temperaturen bereits die gewünschte Reinigungsleistung bringen. So wird Strom zum Aufheizen des Wassers gespart.


Tipp 7: Geräte klug befüllen

Spülmaschinen, Waschmaschinen und Trockner sollten möglichst nur dann angeschaltet werden, wenn sie komplett beladen sind. Halbe Maschinen verbrauchen genauso viel Energie und Wasser wie eine Vollbeladung. Bei Kühlgeräten ist eine kluge Einräumtaktik von Vorteil: So werden die gesuchten Lebensmittel schneller gefunden, es strömt weniger warme Luft in das Gerät, die dann wieder abgekühlt werden muss. Oft genutzte Lebensmittel sollten also immer weit vorne beziehungsweise oben eingeräumt werden. So lässt sich auch bei Geräten mit hoher Energieeffizienz noch zusätzlich Strom sparen.


Tipp 8: Energiesparprogramme nutzen

Spülmaschinen und Waschmaschinen verfügen über spezielle Energiesparprogramme, die halten, was sie versprechen. Obwohl die Laufzeit der Programme im Durchschnitt etwas länger ist, werden dennoch große Mengen an Energie und Wasser eingespart – bei gleichen Ergebnissen.


Tipp 9: Von Restwärme profitieren

Beim Kochen, Backen und Bügeln kann die Nutzung von Restwärme zum Stromsparen beitragen. Wer die Herdplatte oder den Backofen einige Minuten vor Ende der Garzeit abschaltet, spart auf lange Sicht viel Energie. Die Taktik funktioniert jedoch nur bei einfachen Elektroherden. Bei Gas- und Induktionsherden gibt es aufgrund der anderen Funktionsweise das Phänomen der Nachwärme in dieser Form nicht. Bügeleisen hingegen heizen sich ebenfalls stark auf, sodass die letzten Falten mit der Restwärme geglättet werden können.


Tipp 10: In neue Geräte investieren

Elektrogeräte sind im Laufe der Zeit immer energieeffizienter geworden. Daher ist es eine Überlegung wert, ein altes Gerät gegen ein neueres auszutauschen, um langfristig Energie zu sparen. Die höheren Anschaffungskosten lassen sich schnell durch die Stromeinsparungen wieder hereinholen. Wenn ein Elektrogerät 10 oder sogar 15 Jahre alt ist, lohnt sich eine Neuanschaffung in den meisten Fällen.

Wenn ein neues, energieeffizientes Elektrogerät gekauft werden soll, sind einige Aspekte zu beachten. Als Orientierungshilfe für den Verbraucher gibt es das EU-weite Energielabel. Diese Auszeichnung teilt Elektrogeräte in Energieeffizienzklassen ein. Bisher reichte die Skalierung von A+++ für besonders energieeffiziente Geräte bis D für schwächere Modelle. Ab März 2021 ist ein neues, überarbeitetes Energielabel gültig. Die unübersichtlichen Plusklassen werden dafür abgeschafft, um neue Anreize für Hersteller zu setzen. Dann beschreibt die Energieeffizienzklasse A die besten Geräte. Bei Geschirrspülern macht der Unterschied zwischen zwei Klassen dann beispielsweise zwischen 10 und 16 % im Energieverbrauch aus. Die Entscheidung für ein teureres, aber energieeffizienteres Gerät kann sich also schnell auszahlen.


Wird ein altes Elektrogerät durch ein neues ersetzt, muss auch die Entsorgung des Altgeräts bedacht werden. Viele Anbieter nehmen Altgeräte bei der Lieferung gegen einen geringen Aufpreis direkt mit. Sonst können Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen auf dem Recyclinghof abgegeben oder vom Sperrmüll abgeholt werden.

Energieeffiziente Elektrogeräte: Darauf kommt es an

Zusammenfassung: Energie sparen im Haushalt leicht gemacht

Wer im Alltag Energie sparen möchte, muss nicht immer gleich die neuesten Geräte mit der besten Energieeffizienzklasse kaufen. Die richtige Handhabung und gute Pflege existierender Geräte reicht oftmals bereits aus, um Strom und damit bares Geld zu sparen.